Angela Merkel trifft ein beseeltes „Deutschland in Klein“. Und erklärt den Auserwählten, dass alles ganz prima läuft bei uns. Und sogar noch besser wird.
Jeder Schmied haut mal daneben, jede Kassiererin vertippt sich hin und wieder. Dann müssen sie dafür einstehen. Wenn Hochbezahlte kollektiv versagen, ist das anders.
Hillary und Bill Clinton verbinden vom Anfang an zahlreiche Skandale, über die der US-Autor Doug Wead, einst Mitarbeiter im Weißen Haus, ein Buch geschrieben hat. Im dritten und letzten Teil Auszüge, wie es Hillary gierig und korrupt zur Kandidatin schaffte.
Es war interessant, es war unterhaltsam, bisweilen sogar ausgesprochen lustig. Nur eines war die Veranstaltung nicht: relevant.
Eine schwarz-grüne Koalition, die angeblich die Mehrheit will, bekommt sie nicht. Das geben die Zahlen zur Zeit genau so wenig her wie eine schwarz-gelbe Koalition.
Gestern bei Anne Will trafen sich Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir und Finanzminister Wolfgang Schäuble. Özdemir ist nur noch von einer Idee besessen: Die deutsche Autoindustrie vor deren vermeintlicher Unfähigkeit zu retten.
Während das Kanzleramt in weite Ferne rückt – hat Martin Schulz eine reelle Chance, in der Geschichte der deutschen Demoskopie unsterblich zu werden.
Speed-Dating bei Anne Will, in 60 Minuten kamen sich da zwei Turteltauben doch recht nahe. Und am Ende stand eigentlich nur noch die Frage: Nehmen wir deinen Diesel oder meinen?
Die neue Ausgabe 10/2017 von Tichys Einblick jetzt im gut sortierten Handel, direkt als PDF oder per Abo erhältlich. Hier ein kurzer Überblick.
Von einer Rezession sprechen Volkswirte, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen gegenüber den jeweiligen Vorquartalen schrumpft. Und das ist in Australien jetzt seit 26 Jahren nicht mehr passiert.
Jennifer Lawrence ist nicht die erste, die wider die Regel handelt, nach der Schauspieler nur das beseelt und prägnant aussprechen sollen, was andere vorgedacht und aufgeschrieben haben. Der Hurrikan ist nicht der Zorn der Natur.
Die 26. r+v-Studie über die Ängste der Deutschen gibt vor allem deshalb wertvolle Erkenntnisse über die Wahrnehmung unserer Zeitgenossen von der Welt, in der wir leben, weil der Vergleich über den langen Zeitverlauf möglich ist.
Legenden, Verschwörungen, Fantasien. Auch 16 Jahre später ist der 11. September für jede Spekulation gut. Zeit also, dem Datum auf den Grund zu gehen. Wie der Terror von Afghanistan in den Westen kam.
Diese Woche hält es der SPIEGEL für berichtenswert, dass es durchaus noch erlaubt sei, der Bundeskanzlerin kritische Fragen zu stellen. Aber bitte nicht so! Sondern gebückt. Die Abdankung eines früher mal kritischen und wichtigen Magazins.
1946 erließ der SPD-dominierte Senat der Hansestadt Hamburg einen „Zuzugsstopp“. 2017 tut dies die SPD-dominierte Landesregierung Niedersachsen für Salzgitter.
Ohne Trillerpfeifen wäre Merkel beim Wahlkampf wohl schon eingeschlafen. Die SPD arbeitet mit vereinten Kräften an ihrem Projekt 18. Wenigstens Erdogan hat seinen Humor nicht verloren ...
Der Linguist Peter Eisenberg über den mangelnden Respekt vor der Sprache, das Gendern, politische Korrektheit, den Bedeutungswandel bestimmter Wörter.
Wer dem Pfad der nachhaltigen Entwicklung folgt, landet in einem elektrifizierten Mittelalter. Mammuts bekommt man auf diesem Weg aber nicht zurück.
Wahlbeobachtung ist tatsächlich gestattet, ohne dass man sich dafür irgendwo anmelden müsste. Wer mag, steht also um 18 Uhr am Wahllokal, dann wird formal geschlossen, aber Sekunden später muss wieder für Beobachter geöffnet werden.
Ich kenne keine Deutschen mehr, ich kenne nur noch Menschen, verfährt wie Kaiser Wilhelm 1914: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche“. Beides macht aus dem Bürger den Untertan.


















