Ich kenne keine Deutschen mehr, ich kenne nur noch Menschen, verfährt wie Kaiser Wilhelm 1914: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche“. Beides macht aus dem Bürger den Untertan.
Darauf muss man erst mal kommen: ausgerechnet die Köche, die gerade einen Braten grandios verdorben haben, nach ihrem Rezept zu fragen. Und dazu noch eine Vegetarierin. Aber so ist es halt, Ihr Zett Dee Eff.
Bei Marietta Slomka in “Wie geht’s, Deutschland" im ZDF am 5. September wurden Daten gezeigt, wonach laut Polizeilicher Kriminalstatistik nur 8,6% aller Tatverdächtigen im Jahr 2016 Zuwanderer waren. Wir kommen zu einer völlig anderen Bewertung.
Was die CDU ganz vermeidet und die SPD halbherzig thematisiert, ist plötzlich auf der Tagesordnung. Im Wahlkampf wird darüber gestritten, was nach allen Umfragen den Bürgern am meisten auf den Nägeln brennt: "Flüchtlinge", Zuwanderung und Integration.
Im Sinne der Gleichbehandlung aller Arbeitsmigranten sollte auch Kriegsflüchtlingen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland nicht vom deutschen Staat bezuschusst werden. Insofern ist Lindners Vorschlag noch nicht zu Ende gedacht.
Alle Flüchtlinge zurück! Mittelmeerroute schließen! Kein Asylverfahren bei Kriegsflüchtlingen! Verfahren in Aufnahmelagern! Da war Nikolaus Blome bei BILD kurz davor, die Feuerwehr zu rufen, weil die Kameras gleich brennen könnten.
Illner fragt, zwei mal drei Politiker antworten – wie bei der Kolloquiumsprüfung nach Bologna. Am Ende kriegen alle ihren Schein, Illner ist mit sich zufrieden – und uns graust vor der Zeit nach der Wahl.
Frau Özoguz ist beinahe glücklich, wenn sie Herrn Söder von einem Leitbild reden hört, das sei schon was ganz anderes als eine Leitkultur. Herr Söder nimmt das Kompliment artig an und versichert, auch er findet Frau Özoguz sehr sympathisch.
Marke ist ein positives Vorurteil. Man stelle sich den Gang in einen Supermarkt ohne positive Vorurteile vor ... man würde das Geschäft tagelang nicht verlassen können, weil man die Güte jedes Produkts zu erkennen versuchte.
2013 wollte Angela Merkel drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Europäischen Arbeitslosen helfen, den Fachkräftemangel in Deutschland beheben und ihrem Image als „eiserne Lady“ etwas Positives entgegensetzen. MobiPro kam auf die Welt.
Wenn sich jetzt der Verein für Socialpolitik in Wien trifft und über Geldwettbewerb, Privatwährungen und eine neue Geldordnung diskutiert, ist das eine späte Hommage an Carl Menger und Friedrich August von Hayek.
Eine der obersten islamischen Autoritäten, die Al-Azhar Universität in Kairo, verneint ausdrücklich eine Vollverschleierung aus religiösen Gründen. Der dortige Großmufti hat persönlich Studentinnen mit Niqab und Burka aus dem Lehrbetrieb entfernt.
Die Gütersloher setzen auf eine universitäre Ausbildung ihrer Mitarbeiter. Auf Soziologen, Anthropologen und Pädagogen. Auf Menschenbeschauer. Auf solche also, die beurteilen, wovon sie keine Ahnung haben können.
Was der Herr aller Druckerpressen fordert, ist nicht weniger als die Unterwerfung unter eine sich als Technokratie selbst definierende Elite in einer selbsternannten monetären Räterepublik.
„Zwiedenken“ praktizieren - mal so für sich, mal anders für die Masse denken: Willkommenskultur predigen, aber in Beverly-Hills-Lagen wohnen. Von Willkommensklassen schwärmen, aber die Kinder auf Schulen mit geringsten Migrantenanteilen entsenden.
Ein neuer Vertrag soll die EU grundlegend neu aufstellen. Die Verhandlungen haben offiziell noch nicht einmal begonnen, aber diese jetzt angedachte Reform soll bereits Ende 2018 stehen. Die Debatte wird im Sommerloch versenkt.
Gegen ihrer sonstige Gewohnheit verzichten die meisten Medien im Zusammenhang mit der Willkommenspolitik von 2015 auf übliche Jahrestag-Rückblicke. Man hat den Eindruck, manchen Redaktionen ist das inzwischen selbst peinlich.
Wir laden Sie zu einer Ausstellung und Führung ein: Retrospektive und Ausblicke des Frankfurter Künstlers Norbert Thomas.
Die Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel, verlässt vorzeitig eine Vorwahlsendung, moderiert von der Nachrichtensprecherin Marietta Slomka. Wie kam es dazu? Eine Chronologie deutscher Politik- und Medienpraxis.
In Zeiten, in denen die Medien große Lücken in der Berichterstattung aufweisen und selbst öffentlich-rechtliche Staatssender der Fake News überführt werden, ist es kein Wunder, dass Verschwörungstheorien gedeihen.


















