Der Film mit schlapper Einschaltquote wäre schnell in der Versenkung verschwunden, hätte nicht der Verfassungsschutzpräsident von Niedersachsen Bernhard Witthaut den betreffenden „Tatort“ als Beleg dafür angeführt, dass Extremismus und Rassismus in der Mitte der Gesellschaft angekommen und mittlerweile auch weiblich sei.
Solche Einmütigkeit über alle Parteigrenzen und Altersgruppen hinweg ist selten: Die Bürger lehnen jegliche politische Zielsetzung hinter der Vergabe von staatlichen Hilfsmitteln in der Coronakrise ab.
Als eine »Führerschein-Vernichtungsmaschine«, bewertet der Automobilclub »Mobil in Deutschland« den neuen Bußgeldkatalog. Die verschärften Bußgelder seien unverhältnismäßig und ohne Not entstanden.
Kaum ein deutsches Großunternehmen wird von Corona so hart getroffen: Die Fluggesellschaft Lufthansa verliert eine Million Euro – pro Stunde. Sie wird nicht pleite gehen, weil der Staat das nicht zulassen kann – aber um die Rettung wird gepokert.
Erst wurden Masken verhöhnt als »rechte Panikmache« – heute sind sie Pflicht. Es ist mehr als der übliche Zirkel, wo Vernunft so lange als »rechts« gilt, bis es nicht anders geht. – Ist da ein ernsthafter Bug im »Betriebssystem Deutschland«?
Mit Mai dürfen alle Geschäfte und viele Dienstleister wie Friseure öffnen, ab 15. Mai Gastronomiebetriebe täglich bis 23 Uhr, ab 29. Mai auch Hotels und Schwimmbäder.
Das Jobcenter in NRW stellt fest: Strafgefangene ohne private Unterstützung sollen weiter im Gefängnis bleiben trotz erhöhter Corona-Gefahr - und Studenten wird empfohlen, bei Jobverlust neue in systemrelevanten Branchen zu suchen. Weitere Merkwürdigkeiten hier bei TE exklusiv dokumentiert.
Selbst unter höchst optimistischen Annahmen, werden die Regierenden irgendwann einem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt sein: War der Kampf gegen das Virus diese Opfer wert? Das werden bankrotte, arbeitslos gewordene Gastronomen, Einzelhändler, Arbeitnehmer und Freiberufler fragen.
Es gibt genug „Fachleute“, die diesen ganzen Kampf gegen Corona übertrieben finden. Warum also nicht einmal solche Fachleute aufeinander prallen lassen beim nächsten Mal? Oder gibt es auch hier schon das nächste große Tabu, wie schon zuvor bei der Massenzuwanderung und der so genannten Klimakatastrophe?
Der Vorsitzende der Linken will die Lufthansa an die kurze Leine zu nehmen. Berlins Innensenator warnt: Der 1. Mai könnte zum "Ischgl von Berlin" werden. Wegen Corona müssen die Bürger Einschränkungen und Bußgelder hinnehmen - manche mehr als andere.
Die Regierenden wollen in dieser Krise wieder mal nur unser Bestes – und es sieht so aus, als bekämen sie es auch, nämlich fünferlei.
Antikapitalistische Intellektuelle berauschen sich am Traum vom bevorstehenden Untergang des „Kapitalismus mit tödlichem Antlitz“, der in der Corona-Krise „Menschenopfer“ fordere. Dabei ist die These vom Tod bringenden Kapitalismus absurd.
Das eingesperrt Sein fördert neue Formen der Kommunikation - und das machen sich manche zu nutze, die im medialen Mainstream nicht zu sehen sind.
Die Coronakrise hat ihr eigenes Mantra: Am „Wir halten zusammen“ kommt man nirgendwo mehr vorbei. Das täuscht einen Zustand der Gemeinschaft vor, den es nicht gibt. Im besten Fall ist es naiv, im schlechtesten Fall zynisch – und in jedem Fall nervtötend.
Leitbilder, „Code of Conduct“ war gestern, heute zählt der Purpose. Purpose-Kampagnen haben den Effekt, dass sie schnell und plakativ „Aktivität“ veranschaulichen und viel billiger sind als eine strategische Anpassung des Geschäftsmodells hin zu mehr Gerechtigkeit, Fairness oder Nachhaltigkeit. Sie sind Kommunikationsinseln ohne Anbindung. Blendwerk.
Corona ist nur eines von mehreren Trittbrettern. Die Ceylans und Mazyeks mögen sich noch so sehr als Vertreter eines toleranten und modernen Islams gerieren. Aber ein solcher Islam ist ein Mythos.
Virologen scheinen in Corona-Zeiten mit ihrem Fachwissen zu bestimmen, welche Entscheidungen Politiker treffen. Das ist ein grundlegender Irrtum.
Ab Montag gilt Maskenpflicht. Die ZEIT rät von Orgien ab und empfiehlt Masturbation. Die Bundesregierung ändert ihre Meinung zur Tracing-App schon wieder. Der Bundesarbeitsminister will Homeoffice für jeden und Saskia Esken ärgert sich über Strichmännchen.
Dann tauchen wir mal wieder ein ins öffentlich-rechtliche Paralleluniversum. Während der Untertan morgen nur noch maskiert ins Freie treten darf, saßen bei Will die Gäste ohne Mundschutz, und der Mindestabstand dürfte einer genauen Überprüfung wohl auch nicht standhalten.
Die im Namen von Identitätspolitik oder sozialer Gerechtigkeit geführten neuen Kulturkriege tragen besonders in den sozialen Medien unverkennbar Züge aufkeimenden Wahnsinns






















