Nicht „das Vereinigte Königreich“ hat sich verabschiedet, sondern das alte Britannien. Die politische Nachkriegsgeneration dokumentiert derzeit in allen Ländern Europas ihr Versagen, ihre Zeit ist nicht nur im Königreich ein für allemal vorbei. Eine Generation junger, innovativer Europäer muss das Ruder in die Hand nehmen.
Die Briten haben sich nicht nur für den EU-Austritt entschieden, sie haben mittelbar auch Deutschland den Franzosen, Italienern und weiteren Club Med-Ländern ausgeliefert. Für Anleger Anlass genug, die Konsequenzen zu ziehen.
Während wir auf’s Wahlergebnis warten, darf im Zweiten Demokratischen Fernsehen (ZDF) mal ein klein wenig Tacheles geredet werden. Von einem Briten, der, während Sie das hier lesen, schon Out ist.
Die EU zeigt ihr wahres Gesicht: trotzig, uneinsichtig, Schuld haben immer nur die anderen. EU-Präsident Martin Schulz steht für eine ganze Klasse abgehalfterter Politiker, die mit dem Brexit die Quittung für ihr Versagen erhalten.
Der Brexit mag Großbritannien kurzfristig in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen - langfristig muss sich das europäische Projekt ändern: Der europäische Traum von Freiheit und Wohlstand ist zunächst ausgeträumt, das Selbstbild bürokratisch und ängstlich. Die Zukunft liegt jenseits der heutigen politischen Klasse der Cognac-Europäer.
Stimmt mehrheitlich für den Brexit, damit diese unsägliche Debatte um EU-Austritte endlich mal ein Ende hat. Denn stimmt ihr für die EU, dann wird das Austritts-Gemeckere kein Ende nehmen und die scheinbar Austritts-Willigen werden ständig weiteren Zulauf haben.
Bei Maischberger flog Europa nicht auseinander, sondern Berufseuropäer Jean Asselborn war allein zuhause in Brüssel.
Vielfach war und ist bei uns die Rede von der "Lügenpresse". Man muss aber gar keine Lügen verbreiten. Es reicht schon, wesentliche Teile der Wahrheit zu verschweigen. Berichtet Professor Josef Bayer aus der Provinz.
Bismarck ging es um den Primat des Staates, nicht um einen Primat von Recht und Freiheit. Die AfD will das dominierende etatistische Politikmodell durch ihr eigenes etatistisches Politikmodell ersetzen. Die AfD will keinen Primat von Recht und Freiheit, sondern den ihrer "richtigen" Politik. Von Norbert F. Tofall
Es ist die Ambivalenz des Deutschen, die Unentschiedenheit zwischen Herz und Verstand, die die deutsche Diplomatie als selbst gedachtes Glied zwischen Ost und West prägt. Es ist die Zerrissenheit des Deutschen und das Versagen seiner Diplomatie, in dieser Ambivalenz die richtigen Worte, die notwendigen Positionierungen nicht finden zu können.
„Immer mehr Genitalverstümmlungen in Deutschland“ titelt der Tagesspiegel die Tage und beruft sich dabei auf Angaben der Hilfsorganisation „Terres des Femmes“.
Nicht nur um Wirtschaftswachstum geht es bei der Abstimmung am Donnerstag, mehr noch um die Kontrolle der Einwanderung. Die Brexit-Fraktion versucht, die Abstimmung zu einem Referendum über Angela Merkels Willkommenspolitik zu machen.
Der Landkreis Osnabrück als Vorhabenträger und Genehmigungsbehörde beim Ausbau der Windenergie: Eine Geschichte zum Augenreiben. Subventionen sind immer der Startschuss für Selbstbedienungsläden.
Das Votum in Großbritannien wird Folgen für die europäische Ordnung haben. Mehr noch, es wird Einfluss darauf haben, ob die Europäer in Zukunft noch über etwas verfügen, das man als „Staat“ bezeichnen kann, als Demokratie und als Rechtsordnung.
Das Verfassungsgericht macht den Weg frei, aber definiert Hürden für die Zukunft. Und diese Hürden werden schnell zum Hindernis für die sich drehende Interventionsspirale der EZB werden.
Wie riskant ist der Brexit? Paradoxerweise liegen die Risiken nicht so sehr bei Großbritannien, sondern eher bei Deutschland. Es verliert in jedem Fall, egal ob die Briten drin bleiben oder das sinkende Schiff verlassen.
Frank-Walter Steinmeier warnt vor dem „Säbelrasseln“ der NATO an den Grenzen zu Putins Russland. Das ist angemessen. Das politische und mediale Establishment von Obama bis Merkel rotiert wiedermal in überkommener Putinphobie.
In Merkels Berlin gilt nicht einmal mehr das Selbstverständliche. Der Außenminister erklärt die Nato-Politik im Osten für falsch. Der Anfang vom Ende der schwarz-roten Koalition ist gemacht. Steinmeier hat seine Bewerbung als Kanzlerkandidat eingereicht.
VW will eine neue "Elektroabteilung" aufbauen. Hauptquartier natürlich - Berlin. Noch mehr liebedienerische Vorstände und Manager werden wir im Kanzleramt und Ministerien zu Kreuze kriechen sehen: Ach, nur die letzten 100 Milliönchen noch! Dann schaffen wir den Elektroantrieb.
Die Integration kann gelingen, wenn die Medien, die Landes- und Bundesregierung endlich auch mal den 80% der Muslime Gehör schenken würden, die eben nicht durch die islamischen Verbände vertreten werden und durch diese auch nicht vertreten werden möchten, so Mimoun Azizi.































