Politischer Generationenwechsel fällig

Nicht „das Vereinigte Königreich“ hat sich verabschiedet, sondern das alte Britannien. Die politische Nachkriegsgeneration dokumentiert derzeit in allen Ländern Europas ihr Versagen, ihre Zeit ist nicht nur im Königreich ein für allemal vorbei. Eine Generation junger, innovativer Europäer muss das Ruder in die Hand nehmen.

VON Tomas Spahn | 25. Juni 2016
EU-Europa muss sich jetzt ändern

Der Brexit mag Großbritannien kurzfristig in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen - langfristig muss sich das europäische Projekt ändern: Der europäische Traum von Freiheit und Wohlstand ist zunächst ausgeträumt, das Selbstbild bürokratisch und ängstlich. Die Zukunft liegt jenseits der heutigen politischen Klasse der Cognac-Europäer.

VON Roland Tichy | 24. Juni 2016
Spahns Abstimmungsempfehlung

Stimmt mehrheitlich für den Brexit, damit diese unsägliche Debatte um EU-Austritte endlich mal ein Ende hat. Denn stimmt ihr für die EU, dann wird das Austritts-Gemeckere kein Ende nehmen und die scheinbar Austritts-Willigen werden ständig weiteren Zulauf haben.

VON Tomas Spahn | 23. Juni 2016
Freiwillige Selbstkontrolle

Vielfach war und ist bei uns die Rede von der "Lügenpresse". Man muss aber gar keine Lügen verbreiten. Es reicht schon, wesentliche Teile der Wahrheit zu verschweigen. Berichtet Professor Josef Bayer aus der Provinz.

VON Gastautor | 22. Juni 2016
Variante - nicht Alternative

Bismarck ging es um den Primat des Staates, nicht um einen Primat von Recht und Freiheit. Die AfD will das dominierende etatistische Poli­tikmodell durch ihr eigenes etatistisches Politikmodell ersetzen. Die AfD will keinen Primat von Recht und Freiheit, sondern den ihrer "richtigen" Politik. Von Norbert F. Tofall

VON Gastautor | 22. Juni 2016
Teil 3 unserer Serie zur Russlandpolitik

Es ist die Ambivalenz des Deutschen, die Unentschiedenheit zwischen Herz und Verstand, die die deutsche Diplomatie als selbst gedachtes Glied zwischen Ost und West prägt. Es ist die Zerrissenheit des Deutschen und das Versagen seiner Diplomatie, in dieser Ambivalenz die richtigen Worte, die notwendigen Positionierungen nicht finden zu können.

VON Tomas Spahn | 22. Juni 2016
Helds Ausblick, Folge 13/2016

Das Votum in Großbritannien wird Folgen für die europäische Ordnung haben. Mehr noch, es wird Einfluss darauf haben, ob die Europäer in Zukunft noch über etwas verfügen, das man als „Staat“ bezeichnen kann, als Demokratie und als Rechtsordnung.

VON Gerd Held | 21. Juni 2016
Glückliches Großbritannien - Du hast die Wahl

Wie riskant ist der Brexit? Paradoxerweise liegen die Risiken nicht so sehr bei Großbritannien, sondern eher bei Deutschland. Es verliert in jedem Fall, egal ob die Briten drin bleiben oder das sinkende Schiff verlassen.

VON Roland Tichy | 21. Juni 2016
Teil 2 unserer Serie zur Russlandpolitik

Frank-Walter Steinmeier warnt vor dem „Säbelrasseln“ der NATO an den Grenzen zu Putins Russland. Das ist angemessen. Das politische und mediale Establishment von Obama bis Merkel rotiert wiedermal in überkommener Putinphobie.

VON Bettina Röhl | 21. Juni 2016
Teil 1 unserer Serie zur Russlandpolitik

In Merkels Berlin gilt nicht einmal mehr das Selbstverständliche. Der Außenminister erklärt die Nato-Politik im Osten für falsch. Der Anfang vom Ende der schwarz-roten Koalition ist gemacht. Steinmeier hat seine Bewerbung als Kanzlerkandidat eingereicht.

VON Fritz Goergen | 20. Juni 2016
Subventions-Millionen stets willkommen

VW will eine neue "Elektroabteilung" aufbauen. Hauptquartier natürlich - Berlin. Noch mehr liebedienerische Vorstände und Manager werden wir im Kanzleramt und Ministerien zu Kreuze kriechen sehen: Ach, nur die letzten 100 Milliönchen noch! Dann schaffen wir den Elektroantrieb.

VON Holger Douglas | 20. Juni 2016