„Krise des Journalismus“ – „Zeitungssterben“? Ein Redakteurskommentar beim SPIEGEL zeigt auf, wo die eigentlichen Probleme liegen. Weil er deutlich macht, dass Journalisten ihren eigenen Beruf nicht mehr verstehen.
Wenn erwachsene Menschen eine 16-Jährige zum Instrument ihrer eigenen Weltverbesserungsfantasien machen, könnte man die gute Laune verlieren. Soll man aber nicht, das gibt nur Magengeschwüre. Nun denn: Machen wir gute Miene.
Über weite Strecken war die Veranstaltung zäh, wie ein Zusammenschnitt aus Sendungen der letzten Monate, auf die ein Dramaturg frech „Best of“ gepappt hat. Aber Karneval ist ja die Zeit des Seichten.
Die Wall Street hat am Freitag von guten Konjunkturnachrichten aus China profitiert. In dem Land hatte sich die Stimmung in kleinen und mittelgroßen, meist privaten Industriebetrieben im Februar stärker als gedacht aufgehellt.
Bei denkfaulen Menschen erzeugen die ständig wiederholten Phrasen ein „tausendfach erprobtes Kopfnicken“: „Ja, so ist es. So ist es wirklich. Es kann nicht anders sein.“
Merkels und Barleys Verharmlosung der Schulpflicht stellt den Rechtsstaat in Frage. Aber was kümmert das die Regierungspopulisten?
Ein 2017 geborener Deutscher muss nicht nur die Lasten der alternden eigenen Bevölkerung stemmen. Da Deutsche mit weniger als 400.000 Personen nur etwa die Hälfte eines Geburtenjahrgangs stellen und mit gut 500.000 zugewanderten Ausländern sogar pro Neugeborenem mehr als ein Migrant dazukommt, von denen die überwiegende Mehrheit ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten kann und wird, muss ein 2017 geborener Deutscher mehr als eine Person lebenslang versorgen.
Mehr Geld für den Staatsfunk – das Thema kennen wir. Doch in puncto Geldforderungen betreibt die ARD ein derart starkes „framing“, das dem stärksten Jecken die Narrenkappe vom Kopf weht. Der Zwangsbeitrag wird spätenstens 2022 deutlich höher als 18 Euro pro Haushalt liegen – und das kein Karnevalsscherz!
Die bayrische Grünen-Chefin Katharina Schulze hat sich bei Focus Online in Rage geredet. Aber das ist gut so. Denn damit gewährt sie den Lesern einen Einblick in die Untiefen der grünen Psyche und schafft so den nötigen Raum hin zur Erkenntnis, dass die Gefahr für unsere Art zu leben, für die Demokratie und für die westlich geprägten modernen Lebensformen nicht zuerst von links oder rechts ausgeht.
Die Medien werden beherrscht von den Klima-Protesten einiger Tausend Schüler. Sie werden gehört. Aber immer mehr Jugendliche schweigen – aus Angst, wegen kritischer Meinungen als „rechts“ abgestempelt zu werden. Eine aktuelle Umfrage.
Wenn Politiker sich an Kritik stören, erklären sie diese erst zu »Hass« und dann zur »Nicht-Meinung«. – Der Autor hat eine Idee, er stört sich sehr an mutwilliger Dummheit. Im Stil der Haltungsbürger erklärt er also: Dummheit ist keine Meinung!
Unsere Kleinen lernen inzwischen non scholae sed vitae (nicht in der Schule, sondern auf der Straße), wir haben Neues von der Leyen-Air und garantiert keine Doppelnamenwitze ...
Kinder nehmen sich Schulfrei am Freitag, und schon sind sie politisch: Jetzt werden die Schüler umarmt, bis ihnen die Luft wegbleibt. Und das ganz ohne Durchblick.
Deutschland lebt über seine Verhältnisse. Die GroKo scheint den 2018 überraschenderweise von Bund, Ländern und Gemeinden verbuchten Rekordüberschuss in Höhe von 58 Mrd. Euro als Einladung misszuverstehen, wieder einmal die Belastbarkeit der Wirtschaft zu überfordern und künftige Generationen „nachhaltig“ zu belasten.
Unter dem Strich steht der Feind eher „rechts“ als „links“. Derzeit werden auf der Website von Demokratie leben! 22 Modellprojekte zu rechtsextremen Orientierungen und Handlungen aufgeführt aber nur 8 zur so genannten linken Militanz. In der Suchfunktion liefert das Wort „Rechtsextremismus“ über 2.100 Ergebnisse, „Rechtspopulismus“ über 1.200 - „Linksextremismus“ 27, „Linksradikalismus“ 5, „linke Militanz“ 55, (Islamismus 350).
Der beginnende Frühling scheint bei so manchen recht merkwürdig auszuschlagen.
Trigger Warnung von Tamara Wernli: Diese Kolumne enthält pornografischen und irritierenden Inhalt. Es könnte Sie eventuell sexuell verstören.
London scheint zu wanken. Die harte Linie der Brexiteers, die Maximalforderungen der Opposition, vor allem aber feste Stand von Premierministerin Theresa May – nichts ist mehr sicher. Eine ungeordnete Verlängerung des Brexit-Tauziehen hingegen wohl. Aber ist das schlecht?
Die ARD hat ihre „moralische Weltsicht“ übertrieben, und sie wird Millionen unwilliger Gebührenzahler nicht zurückgewinnen mit den Werbesprüchen, die das Framing Manual vorschlägt.
Der große jüdische Geschichtsphilosoph Theodor Lessing hat Geschichte als „Sinngebung des Sinnlosen“ bezeichnet, als einen heilsamen Akt der Selbsttäuschung.
















