Der sechste Kanzler der Republik, der Wiedervereinigungskanzler, war die letzte Instanz der Konservativen. Nach 16-jähriger Kanzlerschaft Helmut Kohls färbte sich das Land auch an der Spitze grün-rot.
Das Verhältnis von Mannheim zu Ludwigshafen ist wie das von Köln zu Düsseldorf. Ein wenig hilft es dem Mannheimer, eine Mutter aus Ludwigshafen zu gaben. "HMV" erzählt.
Die Währungsunion zum absurden Kurs von 1:1 wiederholte Kohl in der EU. Das größere Desaster nach dem kleineren gefährdet bis heute Europas Einheit. Die Verkörperung der Bonner Republik hat die Bonner Republik beendet.
Von einer ersten Begegnung mit dem Kanzler, weil sie einen Kohl zeigt, der eben nicht derjenige war, als welcher er im öffentlichen Bewusstsein bleiben wird.
Am 17. Juni 1953 gingen in ganz Ostdeutschland Menschen für ihre Freiheit und ihre Selbstbestimmung auf die Straße. Ein Gespräch mit dem Leiter der Stasibehörde, Roland Jahn, über den Tag und seine Folgen bis heute.
Helmut Kohls Pfälzer-Deutschland gefällt vielen besser als das »mehr Schein als Sein«-Berlin mit peinlichem grünen Weltrettungsanspruch. Damals musste kaum etwas abgesperrt werden, heute wird eben mal Hamburg beim Staatsbesuch stillgelegt.
Nun ist „Der Kanzler“ tot, denn das wird wohl zukünftig sein Titel sein. Alle anderen verblassen. Mit Helmut Kohl stirbt endgültig auch diese Bundesrepublik, wie wir sie kannten.
Helmut Kohl verkörpert wie kaum ein anderer den Traum der Kriegskinder vom vereinten Europa. Das war ihm unübersehbar ein Herzensanliegen. Vielleicht ist dies, was mir von ihm bleibt.
Wie Bonny and Clyde sind die beiden Clintons nur zusammen zu verstehen. Ohne sie wäre er nichts. Zusammen sind sie eine Katastrophe. Im ersten Teil der Rezension geht es um Hillary Rodham Clinton. Doug Wead zählt nicht alle Fehltritte auf. Einige reichen.
Hugo Müller-Vogg beginnt seine Serie 100 Tage bis zur Bundestaswahl mit der Wahlkampfweisheit des Tages: Realisten wählen die Partei, die ihnen am wenigstens missfällt.
In der Chronik des laufenden Wahnsinns diese Woche der in Köln geplante Friedensmarsch von Muslimen gegen Terror ohne DITIB-Muslime, Wählertäuschung im Griechenland-Verlustgeschäft und routinierte Doppelmoral bei der SPD.
Christian Erkelenz geht der Frage nach, warum der „Kampf gegen Rechtsextremismus“ seine Seele verloren hat, und versucht, sich ihr auch mit Blick in die eigene Vergangenheit zu nähern.
Die FDP etablierte sich als eigentliche Kraft des aufgeklärten Bürgertums. Nun spielt der Zeitgeist bei den Libertären: Der Staat im Zangengriff von linken und konservativen Autoritären, die seinen liberalen Charakter demontieren - und libertären Staatsabsschaffern.
Deutschland im Fadenkreuz der Windenergieunternehmen: Das Bundesumweltministerium hilft mit der Aufweichung des Tötungsverbots im Bundesnaturschutzgesetz. Ein paar Hunderttausend geschredderte Vögel? Egal. Hauptsache, Energiewende.
Da die Meinungsführer-Medien nicht über wichtige Themen und Unterschiede in den Positionen der Parteien berichten (können), konzentriert sich fast alles NICHT auf die Frage, FÜR WEN sich welche und wie viele Bürger entscheiden, sondern GEGEN WEN.
Wieder wird nach einem typischen Kompromiss gesucht. Der IWF macht weiter bei der Überprüfung des Programms mit, zahlt aber nicht seine zugesagte Tranche. Schäuble kann Vollzug melden und hat Zeit gewonnen bis über die Bundestagswahl hinaus.
Olympische Spiele im Pott? Gerne, sagt Frank Mußhoff. Unter einer Voraussetzung: IOC & Co. übernehmen die Kosten. Dann haben die Bürgerinnen und Bürger wirklich mal etwas davon.
Am kommenden Montag findet vor dem Rechtsausschuss des Bundestages eine Anhörung zum NetzDG statt. Joachim Steinhöfel schickt allen Abgeordneten im Rechtsausschuss die versammelten Gegenargumente.
Rainer Zitelmann teilt die Meinung des Autors Volker Kitz, dass die Mehrheit der Menschen vermutlich besser beraten ist, von realistischen Sichtweisen auszugehen als überzogene Erwartungshaltungen an ihren Job zu legen, die nur Quelle von Frustration sind.
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat mit seiner neuen Partei „La République en marche (LREM)“ es wieder einmal bewiesen: Die Demokratie ist – ungeachtet ihrer nationalen Ausprägungen – reformfähiger, als ihre Kritiker behaupten.

















