Der Deutsche Herbst jährt sich zum 40.: Viele Verbrechen der Rote Armee Fraktion sind unaufgeklärt. Hat das mit der Verstrickung der Geheimdienste zu tun, die nach der Wende niemand aufklären wollte? Wolfgang Kraushaars Buch über die „Blinden Flecken der RAF“.
Massendemonstrationen und eine zunehmende Unternehmensflucht haben die Grenzen des katalanischen Separatismus aufgezeigt.
Nutznießer der Aufregung über die AfD-Siegesserie ist groteskerweise Die Linke. Mit der 87-Prozent-Formel wird die umbenannte und reformierte SED klammheimlich in den Kreis der demokratischen Parteien aufgenommen.
Der Kulturminister und Chef der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt schlägt vor, nur das ZDF bundesweit zu behalten und die ARD-Anstalten auf Regionalberichterstattung zu reduzieren. Das bundesweite Angebot der ARD könne mittelfristig entfallen.
Schäuble war auf der Merkel-Liste „Opfer Nummer eins“. Wie viele auf ihr Konto gehen, lässt sich nicht genau sagen, jedenfalls so viele, dass sie auf dem Gebiet als routiniert gelten muss. Die nächste Personalie, die eliminiert zu werden droht, ist Jens Spahn.
Tauber ist ein Symptom. Das steht aber bekanntermaßen immer für etwas anderes, Dahintersteckendes. Deshalb ist es mit einer Symptomtherapie namens Bauernopfer nicht getan, auch wenn es den Patienten vorübergehend beruhigt.
Der Versuch eines scheinbar unpolitischen Blicks auf eine politische Partei wie die Union im Vergleich zu traditionellen Konsumentenmarken aus der Sicht eines Markenexperten.
Dem Rassismus in unserer Gesellschaft schlägt je nach Richtung, aus der er kommt, ein ganz unterschiedliches Maß an Kritik entgegen oder auch gar nicht.
Frau Demirkan möchte ein „transkulturelle Gesellschaft“. Alles andere sei eine Art „Quarantäne“. Ihr fehlt der Blick auf die zwangsläufige Folge: Multi-Quarantäne-Parallel-Gesellschaften, die schnell zur Konflikt-Gesellschaft alle gegen alle werden können.
Nach der Bundestagswahl stellte Frankreichs Präsident Macron seine (teuren) Ideen für Reformen in der EU vor – die vor allem Deutschland bezahlte. Dabei sollte Kanzlerin Merkel endlich darauf achten, dass der, der zahlt, auch die Ausgaben kontrolliert.
Politiker, die in ihren Parteien sonst nichts mehr zu melden haben, melden sich umso lauter vor den Jamaika-Sondierungen zu Wort. In der WELT meldeten sich Huber, Beck, Beust und Leutheusser-Schnarrenberger.
Die Medien kennen zur Frankfurter Buchmesse 2017 nur ein Thema: Götz Kubitschek und der Auftritt seines neurechten Verlages Antaios. Die Direktion der Messe scheiterte kläglich an der sanftmütigen Aufstellung des rechten Lieblings der Medien.
In der VR China begann der 19. Parteitag der alles beherrschenden Kommunistischen Partei. Parteichef Xi mahnt zur Einheit der Partei, sucht den Schulterschluss mit dem Militär. Aus gutem Grund. Hinter den chinesischen Kulissen brodelt es gewaltig …
Einst sorgte ein Bericht über den maroden Zustand der Landesverteidigung für den größten Skandal in der Politik der Nachkriegszeit, Verteidigungsminister Franz Josef Strauß musste zurücktreten. Heute ist keine einzige Brigade mehr einsatzbereit.
Der tragische Tod zweier Tigerpiloten in Mali und der Bericht in Die Welt, dass der Einsatz des Tigers eine politische Entscheidung gegen den ausdrücklichen Rat der Militärs gewesen sei, würde eine tiefere Betrachtung lohnen. Doch es herrscht Stille.
Die FDP wird in eine Jamaika-Koalition mit dem Wahlverlierer CDU/CSU und den Grünen getrieben. Klar ist: Christian Lindner müsste dann den Bankrottkurs mittragen. Kann er widerstehen und welche Rolle spielt dabei sein Stellvertreter Wolfgang Kubicki?
Sawsan Chebli fühlte sich weniger als Frau sexistisch betroffen als vom Nichterkennen als Staatssekretärin, von der Missachtung als Obrigkeit.
Spätestens seit nicht einmal mehr in den Programmen der Parteien selbstverständliche Begriffe wie Deutscher, Volk oder Nation vorkommen, zeigt sich, dass die Gesellschaft ein Problem hat. Höchste Zeit, wieder Halt zu geben – etwa durch gesunden Patriotismus.
Viele Ansichten sind abstrus, und man möchte mit ihren Urhebern nichts zu tun haben. Seltsam aber, wenn ein Schriftstellerverband sie von der Messe ausschließen will. Ansonsten: Lesenswertes.
„Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Diese Redensart würde ich gerne dem Bundesinnenminister Thomas de Maizière ans Herz legen.



















