Houellebecq sagt dem Spiegel, dieses sei sein letztes Interview. Er mag keines mehr geben. Seine Intuition befände sich gewissermaßen „auf der Suche unterhalb des Vernünftigen.“
Die keltischen Spukgeister gehen um in Berlin: Minister, die keine mehr sind, reden zu allem zwischen Himmel und Erde. Was darf ein "geschäftsführende Bundesregierung" die keine Mehrheit findet?
Männer ekelhaft, alle Frauen Opfer? DER SPIEGEL widmet dem einen Titel - BamS schreibt über drei Mädchen aus Kroatien, die in Diensten eines Roma-Clans "zehntausend Wohnungen ausgeraubt" haben. Publizistisches Wochenende des Geschlechterkampfs.
Absurd: Eben hat die SPD ihren Wahlkampf mit „sozialer Gerechtigkeit“ haushoch verloren und jetzt erklären Vertreter von CDU und Grünen, das „Soziale“ solle im Mittelpunkt einer Jamaika-Koalition stehen.
In „Die Welt aus den Angeln“ und „Was auf dem Spiel steht“, in Österreich auf Platz 1 der Bestsellerlisten bietet der Historiker nicht das übliche Weltuntergangsszenario, sondern ein kühles Plädoyer für Vernunft.
Die Kanzlerin winkt huldvoll vom Balkon, aber noch ist unklar: Bleibt Horst? Wird Göring-Eckardt Ministerin? Warum bieten Buchmacher keine Wetten auf Jamaika an?
Nach drei Wochen zähem Schachspiels setzt der spanische Premier den katalanischen Carles Puigdemont mit der Anwendung des Verfassungsartikels 155 erstmal schachmatt. Die Regionalregierung wird suspendiert, Neuwahlen werden angekündigt. Gelöst ist nichts.
Es wäre für Linke wie Rechte hilfreich, wenn apokalyptische Endzeithysterie und Fünf-nach-zwölf-Schreckgespenster außen vor bleiben würden. Nein, es geht nicht ohne Dialog.
Migration und Globalisierung sind Prozesse, die Europa tiefgreifend verändern - und insbesondere Deutschland, das seine Grenzen so entschlossen geöffnet hat. Voraussetzung dafür ist das Wachstum der Bevölkerung in Afrika und die Vorstellung dass Gleichheit keine Grenzen kennen darf.
Im SPIEGEL-Interview mit Joschka Fischer sieht dieser die AfD in der Tradition der NSDAP. Seine Diagnose: Die „Nazi-Opas“ sind wieder da.
Alles wird Merkel bedauern und keine Verantwortung übernehmen. Sie hat ja gar nichts getan – dürfte sie sagen, wenn sie traurig auf die Ruinenlandschaften blickt, die sie den Europäern hinterlassen hat. Sie hat ja gar nichts getan. Da hat sie allerdings recht.
Die ARD bietet den besseren TV-Journalismus. Mehr Vielfalt, weil dahinter keine zentralistische Organisation steckt wie der Mainzelmännchengesangsverein auf dem Lerchenberg.
Achim Winter am Atlantikstrand! Wie lässt es sich so leben im deutsch-französischen Gemeinschaftsraum? Da schlägt er hoch, der Pulse d'Europe!
Wahrheitsansprüche – das lehrt der Blick auf das, was der Mensch unter Religion zu verstehen sucht – werden zu Totalitätsansprüchen. Wer die Wahrheit für sich beansprucht, kann, da es nur eine einzige Wahrheit geben kann, keine andere daneben zulassen.
Das Rechtssystem in Berlin ist zusammengebrochen. Richter und Staatsanwälte schlagen Alarm. Doch die rot-rot-grüne Regierung beschäftigt sich lieber mit Problemen von „Transmenschen“.
Gastautor Moritz Mücke präsentiert sechs Schritte, die seines Erachtens geeignet sind, die Immigrationskrise auf ethische Weise zu entschärfen.
Seit 1. Oktober gilt das von Heiko Maas (SPD) durch den Bundestag gepeitschte Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Was angeblich gegen „Hass und Hetze“ im Internet helfen soll, ist nach Meinung von Experten europarechts-, völkerrechts- und verfassungswidrig.
Welch´ein Jubel um jedes Wort des französischen Präsidenten Macron. Dabei zeigt ein zweiter Blick: Mit aufgesetzter Euro-Phorie versucht er die Abwanderung der Wähler zu kaschieren - und verfolgt einen für Deutschland gefährlichen Kurs.
Die SPD und ihre linken Schwesterparteien haben ihre Wählerklientel aus den Augen verloren, die die Zeche der Massenmigration bezahlen - und sich jetzt abwenden: Das historische Versagen der Sozialdemokratie.
Bald gibt es Sicherheit und Bildung und Internet und, ja, Geld zurück! Kein Wunder, dass die TV-Runde bester Laune war. Nur Markus Söder war ein wenig ernst.



















