Monarchistische Bekenntnisse eines Republikaners: Die Monarchie ist nicht der Staat. Sie steht neben und über ihm. Die Deutschen dagegen verehren den Staat, ihren Leviathan. Er ist die höchste Instanz, der sie sich beugen, bedingungslos.
Nicht alle sind arm in Venezuela. Während Millionen Menschen hungern, hat eine korrupte rote Elite Milliarden Dollar beiseite geschafft. Obwohl das Land hungert, wird Präsident Maduro am Sonntag wohl wiedergewählt. Von Marcela Vélez-Plickert.
Sebastian Kurz ist bei den Deutschen deutlich beliebter als Angela Merkel. Das ergab eine Umfrage des Meinungsinstituts INSA für Focus. Nicht gefragt wurde, ob die Bundeskanzlerin davon überrascht ist. Ebenso wenig, ob sie nun in Wien um das Rezeptbuch des Österreichers nachgesucht hätte.
Während es auf den ersten Blick so aussah, als ob Kriminalität von Asylbewerbern sinkt, sehen wir nun, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Dies ist eine sehr bedenkliche Entwicklung.
Merkel las zum Bundeshaushalt vom Blatt der EU-Kommission: „Migrationsdruck macht weitere Reform des europäischen Asylsystems notwendig.“, getan werden soll nichts. Hauptsache Deutschland zahlt und nimmt immer weiter auf, was man schickt.
Empfänger dieses Berliner Brandbriefs ist die Schulsenatorin Sandra Scheeres (SPD). Ihr Vorwurf: Personalmangel und ein hoher Migrantenanteil, dadurch sein ein regulärer Schul- und Unterrichtsbetrieb, sogar im Gundschulbereich, unmöglich. Im Fokus:die fixe Idee der dortigen Schulpolitik von Totalinklusion.
Der Schlüssel zu Bewältigung der Massenzuwanderung in der strikten Begrenzung der Einreise, nicht in der Vortäuschung von Grenzkontrollen.
Die Deutschen bewundern Monarchien, wären einer solchen Staatsform aber gar nicht gewachsen.
Schwarze Listen und Pranger dienen genau dem totalitären Gedankengut, das ihre Protagonisten eigentlich zu bekämpfen glauben. Nur fehlt ihnen die Geisteskraft, das zu erkennen.
Das tut weh, wenn man mit allen Analysen zielsicher daneben liegt. Langsam beginnt das öffentlich-rechtliche Zurückrudern. Bei Illner: Claus Kleber von der „heute“-Show.
Die millionenfache Zuwanderung der vergangenen drei Jahre hat mehr Menschen in unser Land gebracht, die vor Armut geflohen sind als vor Krieg und politischer Verfolgung. Wer einen Asylantrag stellt, erhält zumindest die Aussicht, monate- oder gar jahrelang voll alimentiert bei uns leben zu können.
Selten dürften von deutscher Seite aus so gute Voraussetzungen für eine gelungene Integration gegeben gewesen sein wie bei den Familien Özil und Gündogan.
Ein Adventskranz mit vier Kerzen erzeugt mehr Stickoxid als tausende von Dieselfahrzeugen wie etwa am Stuttgarter Neckartor. Es geht nicht um den Diesel und den Benziner und um saubere Luft, es geht um den Kampf gegen die individuelle Mobilität.
Kopftuch freiwillig? Wenn Mädchen sonst auf unseren Schulhöfen hören: „Das Kopftuch ist unsere Ehre - hast du keine?“, „Willst du wirklich so aussehen wie die Deutschen?“ oder „Bist du ein Kuffar? Eine Hure? Eine Nutte oder eine Schlampe?“
Aufgrund der zunehmend gewalttätigen Häuser-Besetzungen werden dank deutscher Mitwirkung in Spanien jetzt Zwangsräumungen im Express-Verfahren möglich. Was als „coole Masche“ begann, ist in Spanien zu einem Problem geworden: die illegale Wohnungs-Besetzung. Allerdings sind klassische Ferienimmobilien-Besitzer davon selten betroffen.
Die FPÖ ist in der Koalition mit der ÖVP dabei, sich von ihren Rechtsaußen-Rändern zu lösen. In diesem Rahmen erscheint die "Identitäre Bewegung" in Österreich in einem mehrfach beobachtenswertem Licht.
Joachim Starbatty schildert, wie mit dem Verbleiben Griechenlands in der Eurozone 2010 der falsche Weg gegen Schäubles Meinung eingeschlagen wurde.
Weit und breit niemand, der laut und deutlich sagt, der Sozialstaat dient längst nicht mehr den Beitragszahlern, sondern den Beschäftigten der Sozialindustrie.
Früher war die Welt friedlich, die Menschheit glücklich und die EU und die UNO eifrig bemüht. Dann kam Donald Trump. Willkommen bei Sandra Maischberger.
Und das war's dann schon zum Problemfeld Zuwanderung: Abgehandelt von der Bundeskanzlerin in wenigen Minuten zwischen einer Feldherrinnen-Attitüde bei europäischen Waffensystemen und einer Nachbarschaftsreise um die Welt im Schnelldurchlauf.
























