Wenn dieser Tage zahlreiche Narrative den 75. Jahrestag der militärischen Kapitulation begleiten, sollten diese den Bick auf die Tatsachen trotz aller öffentlich vorgetragenen Erzählungen nicht verstellen.
Berlin hat sich in diesem Jahr einen neuen Feiertag genehmigt – den „Tag der Befreiung“ am 8. Mai. Grüne, FDP und Linke möchten ihn bundesweit einführen. Damit würde nicht nur eine DDR-Tradition wiederbelebt, sondern Deutschland würde sich aus seiner historischen Verantwortung stehlen.
Wer nach der Coronakrise zur Normalität zurück will, den verhöhnt ARD-Chefredakteur Rainald Becker als »Wirrkopf« und »Spinner«, als Verschwörungstheoretiker. Die drohende düstere Prophezeiung: »Es wird keine Normalität geben wie vorher.« Die weltweite Pandemie müsse »zu etwas Neuem führen«.
Zuerst die schlechte Nachricht. Wieder Corona. Faktenfrei und meinungsstark. Jetzt die gute: Karl Lauterbach war nicht dabei, Peter Altmaier nicht (der kam dafür bei Lanz) und auch kein Grüner.
Was die in der täglichen Ernährung nachgefragten Gerichte angeht, ist Deutschland einig Küchenland. Und auch wenn es bei der Qualität der Speisekarten deutliche regionale Unterschiede gibt, sind deutsche Esser schon lange ungemein offen für das Fremde. Noch jedenfalls.
Die Mehrheit der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland hat Bedarf nach staatlicher Förderung. Dabei geht es vor allem um die Bezahlung von laufenden Fixkosten und Löhnen – zusätzliche Wertschöpfung können sie mit den Krediten nicht gewährleisten.
Wer als Kirchenhierarch den Sozialismus predigt, der vergreift sich nicht nur am Glauben. Er führt die Gläubigen in die Irre und schädigt so die Kirche im doppelten Wortsinn. Die Krise ist für die Kirchen auch die Chance, sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu besinnen.
Was für eine Tragödie. Was für ein verschwendetes Talent. Aber auch: was für ein trauriges Scheitern von freiwilligen Integrationsbemühungen auf allen Seiten.
Die Grünen und die Linken wollen, dass der Staat dem Journalismus mehr als anderen Wirtschaftsbranchen helfe. Man fragt sich, was mit dem Begriff "systemrelevanter Journalismus" gemeint sein könnte.
Das Bundesverfassungsgericht erklärt das Anleihenkaufprogramm der EZB für in Teilen verfassungswidrig und kanzelt eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ab. Jetzt müssen sich Bundesregierung und Bundestag endlich ihrer Verantwortung bewusst werden.
Wirtschaft und Gesellschaft brechen durch den Lockdown in nie gekanntem Maße ein. Das Schlimmste kommt noch auf die Deutschen zu.
Kritische Mediziner außerhalb der traditionellen Standesvertretung kritisieren Jens Spahn und seine Vorgänger im Amt des Gesundheitsministers. An die Stelle Spahns drängelt sich Karl Lauterbach von der SPD.
Das Bundesverfassungsgericht kritisiert die EZB und den Europäischen Gerichtshof: das großzügigen Drucken von Geld für die südeuropäischen Staaten verstößt vermutlich gegen das Grundgesetz. Auch die EZB ist an Recht und Gesetz gebunden und kann nicht beliebig deutschen Bürgern wirtschaftlich Schaden zufügen.
„Bin kurz davor aufzugeben“, so zitiert BILD Angela Merkel. Seit Wochen positioniert sie sich als Öffnungsskeptikerin. Dahinter steht eine Taktik und ein persönliches Ziel.
Jugendliche treffen sich zur Schlägerei mit Eisenstangen, ein Rentner wird aus seiner Wohnung geworfen für wichtigere Menschen, Politiker schachern einander Posten zu. Es ist keine unwichtige Kunst heute, einen Grund zum Lächeln zu finden.
Einmal mehr demonstriert Angela Dorothea Merkel, sie ist nicht von dieser Welt, in der so viele mal gut und gerne lebten - und nach ihr auch wieder leben werden.
Die Fallzahlen entwickeln sich im großen und ganzen positiv. In der Konferenz der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin wurden neue Lockerungen beschlossen.
Bizarrer Moment, als Maischberger wissen will, was es damit auf sich hat, dass der Minister in einer sehr viel früheren Talkshow sagte: „Wir haben so viele Reserven, dass wir versprechen können, dass kein Arbeitsplatz wegen Corona verloren geht.“
In der Pandemie benimmt sich Angela Merkel wie eine neofeudale Herrscherin – und wird genau dafür gelobt. Viele Journalisten offenbaren jetzt ihre unheimliche Liebe zum Präsidialregime.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Staatsanleihenkäufen der EZB ist eine Mahnung an Bundesregierung und Bundestag, ihre Kontrollfunktion auszuüben. Gleichzeitig ist der Beschluss aber auch eine Rückendeckung für Jens Weidmann und die Bundesbank. Seine Rolle wird im EZB-Rat gestärkt.







































