Umfrage: CDU in Hamburg stürzt von 19,5 auf 12 Prozent

Bis zur Bürgerschaftswahl im März 2030 dürfte sich der Trend gegen die ehemaligen Volksparteien eher verstärken als abschwächen. Innerhalb von Rotgrünrot dürfte die Linke auf Kosten der anderen weiter zunehmen.

Dennis Thering (CDU), Landesvorsitzender, spricht auf dem Landesparteitag der CDU Hamburg, 29.09.2026

Kenner der Hamburger Szene sehen die dortige CDU schon länger kontinuierlich im Abstieg über den in anderen Ländern hinaus. Eine Umfrage von Trend Research für Radio Hamburg gibt es der CDU im Ludwig-Erhard-Haus am Leinpfad in Winterhude nun in Zahlen.

Bei der letzten Wahl im März 2025 lauteten die Ergebnisse: SPD 33,5 – CDU 19,8 – Grüne 18,5 – Linke 11,2 – AfD 7,5. Von fast 20 Prozent auf 12 macht die CDU zum Absteiger Nummer 1. Minus 4,5 Punkte für die SPD ist ebenfalls deutlich. Fast so viel rauf bei der SED-Die Linke wie bei der SPD runter spricht dieselbe Sprache wie in Berlin. Die „Rote Hilfe“ in Hamburg, gegenüber der Kneipe „Dschungel“, steht nun ja durch die Vorgänge um die Berliner SED-Die Linke im Licht der Aufmerksamkeit in Nachbarschaft mit der Clanszene. Die fast Verdoppelung der AfD von 7,5 auf 14 liegt im Trend der Zunahme im Westen.

Bis zur Bürgerschaftswahl im März 2030 dürfte sich der Trend gegen die ehemaligen Volksparteien eher verstärken als abschwächen. Innerhalb von Rotgrünrot dürfte die Linke auf Kosten der anderen weiter zunehmen.

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Kommentare ( 25 )

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Manfred_Hbg
6 Tage her

Dennoch denke ich mit Blick auf die AfD, dass deren gewesenen 7,5% und jetzigen 14% grundsätzlich und immer noch viel zu wenig sind wenn ich da zum Beispiel an die ehemalige Schill-Partei mit ihren „Richter Gnadenos“ am denken bin die aus dem Stand die 17% geknackt hatten.
Auch wenn das ewig rot oder rotgrün regierte Hamburg auch eine linke Hochburg ist, so wäre aber für die AfD-Hamburg trotzdem genügend Wähler-Potential – und auch Themen und Mißstände, vorhanden un nicht auf nur 6 oder 7% herundümpeln zu müssen.

Freigeistiger
6 Tage her

In Berlin und Hamburg dürfte es noch ziemlich lange dauern, bis dort die AfD regiert. Erst mal ist mehr Sozialismus angesagt, politische Vernunft und Verantwortung müssen noch warten (bis die Kassen leer sind).

Monostatos
5 Tage her
Antworten an  Freigeistiger

Eine Einstellung des Länderfinanzausgleichs kann das Umdenken beschleunigen. Warum sollen die Hessen und die Bayern die Schildbürger aus HH, Berlin, Bremen und anderen Shitholes durchfüttern?!?

Axel Fachtan
4 Tage her
Antworten an  Freigeistiger

Die Kassen sind schon leer und zwar bundesweit.
Dennoch wurde die SED 2.0 in Berlin mit Abstand stärkste Partei.
https://www.zeit.de/news/2026-09/24/augsburg-verhaengt-haushaltssperre-verwaltung-muss-sparen
Nicht mal im „goldenen“ Bayern reicht das Geld mehr für die kommunalen Finanzen. Wenn Bayern sein Geld für Augsburg hergeben muss, dann bleibt eben weniger für Berlin und für den Länderfnanzausgleich übrig.

bfwied
6 Tage her

Deutschland teilt sich in immer unversöhnlicher gegenüberstehenden Gruppen auf. Auf der linken Seite natürlich die Marxisten, die mit allen, die gegen den freiheitlichen Rechtsstaat arbeiten, zusammengehen, mit Kriminellen, mit Leuten, die das christlich geprägte Abendland Deutschland umpolen wollen, auf der anderen Seite kämpfen diejenigen, die das Abendland erhalten wollen, mitsamt dem Freiheitsgedanken, dem Leistungsgedanken und der Gleichberechtigung zw. den Geschlechtern und den im Laufe der Jahrhunderte und im Zuge der Aufklärung entwickelten Verhaltensweisen. Es ist schwerlich denkbar, dass sich ein Ausgleich ergeben kann, denn der kann ausschließlich durch argumentativen Austausch in auf die Wirklichkeit bezogenen Diskussionen erreicht werden. Leider verschließt… Mehr

Ohanse
6 Tage her

Der Wählerschwund bei der Union – man müsste mal sehen, wie die demographischen Strukturen in Hamburg so sind. Auf der anderen Seite: Hauptsache weg!

ceterum censeo
6 Tage her

Hamburg ist irgendwas zwischen Rot, Grün und Dunkelrot. Ähnlich wie Berlin und ähnlich verloren. Bald auch ähnlich verdreckt…

Raul Gutmann
6 Tage her

Durch eine falsche Politik im umfassenden Sinne glaubt eine zunehmende Zahl von „Bürgern“, dem scheinbaren Marktversagen könne nur mit sozialistischen Maßnahmen begegnet werden.
Ihre „historische Amnesie“ schützt sie vor der Erkenntnis, der Sozialismus habe bisher nur Verelendung, Unfreiheit und Repression hervorgebracht.
Vor einem Bewußtseinswandel werden nachdrückliche Schmerzen stehen, was die Antike in den Erfahrungssatz goß, „Leiden sind Lehren“ (»pathēmata mathēmata«)

Mausi
6 Tage her

Im roten Hamburg also eine sichere Mehrheit für RRG.
Hier die Wahlergebnisse seit 1946: https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Ergebnisse-der-Buergerschaftswahlen-So-waehlte-Hamburg-seit-1946,buergerschaftswahlenhamburg100.html
Hamburg ist trotz seiner Kaufmannsvergangenheit loyal gegenüber rot in allen Formen und Farben. Absturz der Union in HH ist völlig unerheblich.

Last edited 6 Tage her by Mausi
bfwied
6 Tage her
Antworten an  Mausi

Danke, interessanter Link.
Auch wenn die AfD hinzugewinnen sollte, die Einwohner Hamburgs werden sicher nicht gegen ihre liebgewordene Alimentation und albernen Einstellungen wählen.

imapact
6 Tage her

Ziemlich müßig zu spekulieren, was einmal in dreieinhalb Jahren sein wird. Momentan sehe ich vor allem drei Trends. Die Union schrumpft und verliert Stimmen sowohl an den Linksblock als auch an die AfD. Der Linksblock ist stabil, da werden lediglich ein paar Prozentpunkte hin und her geschoben. Neuerdings scheint er sogar stärker zu werden. Die AfD legt in den Ländern zwar kräftig zu, bleibt aber in den westlichen Bundesländern viel zu schwach für eine Regierungsoption. Gleiches gilt im Bund, wo trotz „stetigen Wachstums“ noch nicht einmal die magische 30 erreicht wird. Sollte es in Berlin zum radikallinken Dreierregime kommen, wird… Mehr

Fralarovi
6 Tage her
Antworten an  imapact

Die Entwicklung zurück zur Vernunft verläuft exponentiell, nicht linear. Wichtig ist es, dass sie in Sachsen-Anhalt jetzt mit Investitionen in die richtige Richtung losgeht. Investitionen für die Bürger, nicht gegen die Bürger und für die Hochfinanz. Es ist durchaus möglich, dass Teile der Hochfinanz auch für die Bürger investieren können. Im Statistik-Programm „Our World in Data“ sehen wir, auf welchen Gebieten es für die Menschen überall Mangel gibt. Da sind Investitionen nötig und vernünftig. Sauberes Wasser für jeden Menschen, Arbeit, Essen und ein Dach über dem Kopf für alle, Bewaldung der Wüsten, Wirtschaft für die Menschen, usw., ohne jede Ideologie.… Mehr

RiverHH
6 Tage her

Hamburg entwickelt sich zu einem Drecksloch wie es Berlin bereits ist. Meine Heimatstadt ist nicht mehr zu erkennen. Es ist so grausam und mir unerklärlich. Jeder mit einem minimalen Restbestand an Hirn kann doch diese linksradikalen, grünen Nichtskönner und Negativgestalten wählen.

Jerry
6 Tage her
Antworten an  RiverHH

Das betrifft nicht nur Hamburg. Ich wohne in NRW im ländlichen Raum, ein 2500 Einwohner Ort. In den letzten Jahren ist der Ort zu einem absolut asozialen Drecksloch verkommen, in dem ich mich, hauptsächlich wegen der mir geschenkten Menschen, überhaupt nicht mehr wohl fühle. Derzeit treffe ich die Vorbereitungen, in absehbarer Zeit die Zelte hier abzubrechen. Und ich bin gebürtig aus dem Ruhrgebiet, d.h. Ich bin also schon einiges gewohnt! Im Ort werden natürlich weiterhin schön die Altparteien gewählt…

bfwied
6 Tage her
Antworten an  RiverHH

Wenn fast die Hälfte der Hauptschulabgänger nur bestenfalls sehr rudimentäre Schreib-, Lese- und Rechenkompetenzen besitzen, und in vielen Realschulen und Gesamtschulen sieht es nicht allzu viel besser aus, was meinen Sie, wird aus diesen Städten bzw. aus diesem Land?!!!! Die Schulen ändern sich, solange die Grünlinken noch etwas zu sagen haben, gewiss nicht, s. die neuesten Bestrebungen der entsprechenden Politikerinnen. Es wird nur noch schlimmer. An Gegenbewegungen in Form von Privatschulen fehlt es, im Wesentlichen bringen nur die Kirchen das Geld auf, und somit ist der Privatsektor in der Bildung trotz großem Zulaufs sehr beschränkt.

Jerry
6 Tage her

Alles gut und schön. Schau ich mir jedoch die nackten Zahlen an, dann muss es Hamburg noch viel viel schlechter gehen!