Des Benzinpreises wegen, kann man verkürzt sagen, verlor Trump die Schlacht. Da er den Nöten der Bürger nicht die Priorität gab. CDU-Frei für Merz toppt Trump: Angesichts der angespannten Finanzlage des Bundes müssten die Bundesbürger im kommenden Jahr den Gürtel enger schnallen.
Der Trend ist unübersehbar anhaltend. Von den hohen demoskopischen Verlusten der SPD profitieren die anderen Roten: Grüne und Linke. Von den hohen Verlusten der CDU profitiert die AfD.

Ginge es im Saarland nächstes Jahr nach den Zahlen von infratest dimap für den Saarländischen Rundfunk aus, könnte dort Rotgrünrot regieren wie dann vermutlich schon länger in Berlin die IslamoLinke mit den willigen Grünen und der halb willigen SPD.
Herrscht Rotgrünrot mit schwarzer Lizenz, steht es schlecht um Wohlstand und Freiheit – hat die Wirtschaft keine Chancen.

Midterms-Schlacht verloren, Kulturkrieg geht weiter. Der woke Sozialismus 4.0 und seine islamischen Influencer jubeln. Der Islamo-Teil hat allen Grund. Aber nicht des US-Ergebnisses wegen, sondern ob des Jubels der Sozialisten. Weil die nun noch mehr auf die islamischen Influencer hören werden als ohnehin schon. Für die westeuropäischen Sozialisten aller Parteifarben ist die US-Wahl eine schlechte Nachricht, auch wenn sie es nicht merken: Es gibt ein Land, wo wählen zu anderen Ergebnissen führen kann, als oberste Obere wollen. Und es gibt ein Land, wo die Gewaltenteilung bei allen scharfen Konflikten am Ende doch genug funktioniert, um das Ganze zusammenzuhalten. Der Kulturkrieg geht allerdings dort erst in die heiße Phase, der zwischen dem zivilen Christentum und dem militanten Islam. Ihn muss Trump im Mittleren Osten militärisch gewinnen und zivil im ganzen Westen – von den USA bis in den Orient. Tun es er und Nachfolger nicht, wäre sonst niemand da.
Zur Präsidentschaftswahl 2028 sagt ein Weiterdenker: »Ein möglicher Sieg im Jahr 2028 ist ein Gespann DeSantis/Rubio oder Rubio/DeSantis. Ron DeSantis ist ein ausgesprochener Konservativer, und jeder, der das Glück hatte, in Florida zu leben, wird bestätigen, wie beliebt er und sein Regierungsstil sind. Marco Rubio ist bekannt für sein außergewöhnliches Talent und seine Fähigkeit, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen. Er ist ein Ausnahmetalent.«
Kiel Institut für Weltwirtschaft. Nach Meinung seines Präsidenten Moritz Schularick könnte das starke Abschneiden der Democrats mehr Druck auf Trump geben, die Benzinpreise durch eine Lösung im Iran-Konflikt wieder auf ein normales Niveau zu bringen (RND). Die großen Gewinner der Midterms seien aber die US-Demokratie und der Rechtsstaat. Das sei auch wirtschaftlich positiv, weil die Kontrollinstanzen funktionierten. Schularick warnte vor zu hohen Erwartungen. In der Handelspolitik und in der Chinapolitik nehme der Handlungsspielraum von Trump etwas ab, eine radikale Kehrtwende sei aber nicht zu erwarten. In der Außenpolitik habe Donald Trump weiter das Zepter in der Hand.
Der tschechische Premier Andrej Babiš meint: »Die Republikaner verloren Hochburgen wie Texas und andere Staaten, in denen sie jahrzehntelang gewonnen hatten, und nun haben sie die Wahl verloren. Ich glaube nicht, dass sich die Situation grundlegend ändern wird, abgesehen von Amtsenthebungsverfahren und Vetos. Präsident Trump hat nach wie vor enorme Machtbefugnisse, und ich hoffe inständig, dass er sich endlich auf sein Versprechen konzentriert: den Krieg in der Ukraine zu beenden und die Konflikte um die Straße von Hormus beizulegen. Ich erwarte keine großen Veränderungen infolge der Wahlen. Wir werden sehen, was Präsident Trump jetzt unternimmt.«
Texas-Rep-Senator Ted Cruz meint: »Machen Sie sich bereit für zwei Jahre erbitterten Parteienkrieg. Die Democrats werden alle Richterposten blockieren. Das heißt, wenn ein Posten am Obersten Gerichtshof frei wird, werden sie ihn … zwei Jahre lang unbesetzt lassen … wir werden auch zwei Jahre unerbittlicher Amtsenthebungsverfahren erleben … das Repräsentantenhaus wird Donald Trump anklagen … Möglicherweise sogar mehrmals … Wir werden Vorladungen sehen. Wir werden Ermittlungen sehen … sie werden Präsident Trump ins Visier nehmen … sie werden seine Familie ins Visier nehmen … sie werden Kabinettsmitglieder ins Visier nehmen … Ich erwarte … ein Amtsenthebungsverfahren gegen Pete Hegseth …«
Schlammschlacht. Die extreme Linke bei den Democrats werden die Moderaten nicht unter Kontrolle bringen. Die Jubel-Auftritte sprechen filmisch eine abstoßende Sprache. Sie werden in jede Schublade greifen, um Trump selbst, Rubio und Hegseth durch den buchstäblichen Dreck zu ziehen. Bis das normale Gefecht Kongress gegen Präsident beginnt, dürfte es wohl bis zum Jahresanfang 2027 brauchen. Die Schlammschlacht auf den verschiedenen Kanälen wird noch härter und hässlicher fortgesetzt als bisher schon. Sie zu beobachten lohnt weit weniger, als zu sehen, wer im Gefecht Kongress gegen Präsident die besseren Nerven hat wie schon im Poker zwischen der Trump-Regierung in Washington und dem IRGC-Regime in Teheran.
Mekka-Bündnis. Im Mittleren Osten ist es jedenfalls eine Nachricht von Bedeutung, wenn Syriens Präsident Ahmad al-Shara mit Außenminister, Verteidigungsminister, Finanzminister, Industrieminister und Geheimdienstchef in Saudi-Arabien von Kronprinz Mohammed bin Salman begrüßt werden, um dem Verteidigungsbündnis „Maka“ beizutreten, dem Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei angehören.
Die woken Sozialisten 4.0 und ihre islamischen Influencer irren, im Mittleren Osten und überhaupt gesiegt zu haben. Wer den Kulturkrieg gewinnt, ist entscheidend, nicht die eine – wenn auch große – Midterm-Schlacht.
It’s the Economy, stupid. Des Benzinpreises wegen, könnte man verkürzt sagen, verlor Trump die Schlacht. Weil er die Nöte der kleinen Leute kennt, aber ihnen nicht die nötige Priorität gab. Fällt Ihnen, werte Leser, die Parallele zu Merz und Genossen auch auf? Die Weltthemen waren Trump wichtiger als die Steuerbürger, die den Tag meistern müssen, jeden Tag – und nicht die finanzielle Luft haben zu warten, bis ihre Lage sich zum besseren wendet.
Die Unbelehrbarkeit des Funktionärsstaates setzt Kanzler Merz‘ Fraktionsmann Thorsten Frei unüberhörbar in Szene: Angesichts der angespannten Finanzlage des Bundes müssten die Bundesbürger im kommenden Jahr den Gürtel enger schnallen: „Wenn Sie sich den Haushaltsentwurf anschauen, dann werden Sie natürlich auch einige Stellen finden, an denen es Einsparungen gibt.“ Diese seien höchst umstritten, weil sie weder in der Bevölkerung beliebt seien noch bei den Betroffenen auf Zustimmung stießen. Vollzöge man den Abbau der kalten Progression für das Jahr 2027 vollständig, würde das weitere vier Milliarden Euro gesamtstaatlich kosten. Davon müssten in einer Größenordnung von etwa 1,8 Milliarden Euro vom Bund aufgebracht werden, eine gleiche Größenordnung entfiele auf die Länder und die Differenz würde bei den Kommunen anlanden. Die „Tatsache, dass wir seit sieben Jahren kein nennenswertes Wirtschaftswachstum in Deutschland haben, hat natürlich massive Auswirkungen auf die Staatsfinanzen – und zwar sowohl unmittelbar als auch mittelbar, wenn Sie etwa an die Ausgaben für die soziale Sicherung, für Arbeitslosigkeit und dergleichen mehr denken.“ – Herrjeh Herr Frei, wer hat „seit sieben Jahren kein nennenswertes Wirtschaftswachstum“ den Rotgrünroten denn erlaubt anzurichten? Merkel und Merz und Frei usw. durch die schwarze Lizenz für die rotgrünrote große Transformation ins wirtschaftliche, soziale und kulturelle Nichts.

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