Interview TE 07-2020

Wie ändert sich das Meinungsklima in der Corona-Krise? Ihre wirtschaftlichen Folgen, meint Medienwissenschaftler Norbert Bolz, könnten die Gewichte zwischen Utopisten und Realisten neu justieren. Unternehmer und Naturwissenschaftler sollten mehr Platz in der öffentlichen Debatte fordern.

VON Redaktion | 10. Juni 2020
Mehrwertsteuerwahnsinn

Die Bundesregierung glaubt, mit der Mehrwertsteuersenkung Kunden wie Geschäftstreibende mobilisieren zu können. Doch Aufwand und Nutzen heben sich bei verringerten Umsätzen fast auf. Neue Kassensysteme zur Steuerkontrolle, Bon-Zwang und zweimalige Kassenumstellungen verursachen nur Kosten, die zeitweise reduzierten Steuern kommen beim Kunden kaum an.

VON Olaf Opitz | 10. Juni 2020
Städte ohne Polizei

Mitten in den Bürgerprotesten und Rassenunruhen nach Minneapolis fordern radikale Linke im ganzen Land nicht mehr die Reform, sondern die Demontage der Polizei. Es ist eine Äußerung der Ungeduld, aber auch der Verzweiflung. Doch den radikalen Forderungen wird nachgegeben, wo es eben gerade geht.

VON Matthias Nikolaidis | 10. Juni 2020
Unruhe in Amerikas Redaktionen

Amerika zerlegt sich nun seit zwei Wochen in Folge. Die Medien streiten, doch nicht über den Kurs der Demonstranten, sondern über den des Präsidenten. Das ist an sich gut so, aber nicht Ideologie und Faktenblindheit. Ein republikanischer Senator hat die Toleranz der New York Times strapaziert und etwas über sie herausgefunden.

VON Matthias Nikolaidis | 9. Juni 2020
Energiewende als Drama

Der verbreiteten Vorstellung, Politik sei ein großes Theater, kann man durchaus folgen: Bericht von einem Auftritt im Einakter „Öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung und zur Änderung weiterer Gesetze (Kohleausstiegsgesetz)“.

VON Frank Hennig | 8. Juni 2020