Identitätslinke Läuterungsagenda

Die Medien in Deutschland nutzen die von der Tötung eines Afroamerikaners durch Polizisten ausgelösten Proteste nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Ursachen der Lage der Schwarzen in den USA. Stattdessen befördern sie das Narrativ, dafür seien allein die Weißen verantwortlich.

VON Roland Springer | 11. Juni 2020
Mangelnde Autonomie

Vielleicht sollte das Bildungsideal Wilhelm von Humboldts wieder eine stärkere Rolle spielen. Er sagte über die Rolle von Staat und Bildung: „Die Staatseinrichtung an sich ist nicht Zweck, sondern nur Mittel zur Bildung der Menschen.“

VON Frank Schäffler | 11. Juni 2020
Ein Kotau nach dem anderen

Die NYT verfuhr nach dem in Deutschland längst üblichen Motto, einem ungeliebten Politiker durch verkürzende Scheinzitate ein negatives Image anheften zu wollen. Der vorgeblich freiwillige Rücktritt des Ressortchefs war angemessen, weil er durch seine Überschrift eine sachgerechte Auseinandersetzung mit Text und Autor unmöglich machte.

VON Tomas Spahn | 10. Juni 2020
Interview TE 07-2020

Wie ändert sich das Meinungsklima in der Corona-Krise? Ihre wirtschaftlichen Folgen, meint Medienwissenschaftler Norbert Bolz, könnten die Gewichte zwischen Utopisten und Realisten neu justieren. Unternehmer und Naturwissenschaftler sollten mehr Platz in der öffentlichen Debatte fordern.

VON Redaktion | 10. Juni 2020