Es mangelte im Fall Wirecard nicht an Regeln oder Behörden. Was fehlt, ist der politische Wille - nicht nur bei Olaf Scholz - zu unbequemem Handeln. Und das gilt nicht nur für die Finanzaufsicht, sondern alle Felder der Politik.
Der Frankfurter Oberbürgermeister hat sich unter Demonstranten gemischt - er blamierte sich mit einem Anbiederungsversuch und musste unter Polizeischutz den Opernplatz verlassen. Das zeigt, wie wirklichkeitsfremd der Ruf nach einer Deeskalationstaktik für die Polizei ist.
Die Quote, ob bereits als paritätische oder auch nur als eine darunterliegende prozentuale Größe, soll über die Politik hinaus aber auch in weiteren Bereichen der Gesellschaft Einzug halten. Vor allem die Wirtschaft und dort besonders die Besetzung von Vorstands- und Aufsichtsratsposten sind im Visier der Frauen- und Genderpolitik.
Die WEF-Projektion enthält selbstverständlich noch gar nicht die Folgen des Corona-Lockdowns, denn diese kann niemand abschätzen. Am Trend des WEF-Bilds wird das nichts ändern, aber nach Corona 2024 ist es möglich, dass gar kein einziges Euro-Land mehr unter den ersten Zehn landet.
Die DITIB, der größte Moschee-Dachverband Deutschlands, untersteht der türkischen Religionsbehörde, deren Leiter mit dem Schwert in der Hand in der Hagia Sophia gedroht hat. Dieser Verband darf kein Partner für den Religionsunterricht sein. Von Sylvia Pantel, MdB.
Zeitgeschichtliche Parallelen drängen sich auf. Zwischen 1933 und 1945 hieß es denunziatorisch: „Franz Meier hat BBC gehört.“ 1949 bis 1989 hieß es in der DDR: „Konrad Müller hat Westfernsehen geguckt“. 2020 heißt es, Marcel B. habe eine rechte Seite geliked.
Stündlich landen in Lampedusa neue Boote an. Wir ahnen, wohin die zahlungsfähigen Kunden der Schlepper möchten. – »Wir schaffen das« ist die gefährlichste Lüge des 21. Jahrhunderts.
Vogel war kein Zuchtmeister wie Herbert Wehner, aber in all seinen Ämtern ein gestrenger Mann von hohem Dienstethos und sprichwörtlicher Verlässlichkeit.
Denkt man sich vier Monate zurück und führt sich die Panik während des Tiefs der Corona-Krise noch einmal vor Augen, so erscheint die seitherige Entwicklung der Börsen umso unwirklicher.
Auf der Basis des mit Abstand größten Datensatzes aus der Zentralen NSDAP-Mitgliederkartei untersuchte Jürgen W. Falter, einer der renommiertesten Parteienforscher, die NSDAP auf Herz und Nieren – und stellt dabei vertraute historische Gewissheiten zur Disposition.
Alexander Wendt findet die jüngsten Anregungen von Frau Dreyer interessant ("Krawallnächte in Innenstädten – Dreyer fordert Zurückhaltung der Polizei"), möchte aber darauf hinweisen, dass sie ihre persönliche Glaubwürdigkeit durch einfache Maßnahmen noch steigern könne.
Das Christentum passt sich immer mehr der säkularen Neuzeit an. Wenn die Kirche sich öffnet, gehen nicht die Ungläubigen hinein, sondern Gläubige hinaus.
Eine Woche nach dem Brand der Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul in Nantes steht der Täter fest. Ein katholischer Migrant aus Ruanda und freiwilliger Kirchendiener hat gestanden. Sein Aufenthaltstitel war nicht verlängert worden.
Der heute 18jährige Nick Sandmann wehrt sich erfolgreich gegen Verleumdung. Sechs Klagen laufen noch.
"Das ZDF übernimmt wortwörtlich die Agitation der Amadeu Antonio Stiftung. Sollte man da nicht gleich fusionieren? Dann könnte wenigstens der Rundfunkbeitrag sinken.", stellt Alexander Wendt treffend fest.
Die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün kommentiert die Umwidmung der Hagia Sophia – sie sei nur ein erster Schritt zu einem neuen Kalifat.
Marktleiter will, dass Verkäuferin weltanschaulich neutral auftritt – man macht ihn fertig. Ministerium engagiert Vizechefin des Zentralrats der Muslime. – Chinesen haben ein Wort für uns: Baizuo. Dumme weiße Linke, die für »Toleranz« ihre Werte aufgeben.
Nach der Meinungsseite der New York Times geriet nun auch ihr Pendant beim Wall Street Journal in die interne Kritik. Rund 280 Mitarbeiter probten den Aufstand gegen die konservative Verlagsleitung. Die antwortete mit beißender Kritik.
Das Merkel-Evangelium frei nach Matthäus: Sie machte Lahme gehen, Blinde sehen und aß mit Zöllnern und Sündern. Außerdem: Jens soll Parteichef werden und bei Karl Lauterbach piepts ständig.
Der Erfolg des Literatur-Genres der "Postapokalypse" zeigt, wie wacklig der Glaube an die unbegrenzte Fortführbarkeit der technischen Zivilisation ist - und an die Versprechen der Politik, die Umweltkrise global zu lösen.

































