Das Versagen der EU bei der Impfstoffbestellung war angesichts der Entscheidungsstrukturen vorhersehbar. Aber offenbar sind die Verantwortlichen in Berlin und Brüssel bereit, Gesundheit und Leben von Menschen zu riskieren, wenn es darum geht, das Prinzip „Mehr Europa ist die Lösung für Alles“ durchzusetzen.
Die härteren und länger dauernden Maßnahmen werden vor allem mit der Virus-Mutation aus Großbritannien begründet, aber aus Großbritannien kommen die Flieger in Hunderten - und Masken werden verlangt, vor denen die Fachleute für den Masseneinsatz warnen. Avanti dilettanti.
Heute endet die Amtszeit des meist gehassten US-Präsidenten aller Zeiten. Von einem Spieler der auszog, das Establishment zu zerschlagen, das Unmögliche fast erreichte, und am Ende tief fiel - weil er sich keine Freunde machen konnte.
Gastro- und Handelsunternehmen melden Insolvenzen, etliche Kleinunternehmer denken ans Aufgeben. Wirtschaftsvertreter warnen: Die Reserven vieler Firmen sind aufgebraucht
Die Impf-Planwirtschaft der Bundesregierung ist krachend gescheitert. Besser wäre es, Erwachsene, die eine Impfung aktiv nachfragen, früher zu impfen statt Ältere, die an den Nebenwirkungen leiden. Und warum dürfen Freiwillige sich nicht privat impfen lassen?
Die Bewegung der Coronapolitik-Kritiker ist heterogen. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass es sich mehrheitlich um gebildete Angehörige der Mittelschicht handelt.
Eine Regierung, die essentielle Bürgerrechte einschränkt, ein wirtschaftliches Desaster anrichtet, nur denjenigen die Freiheitsrechte "zurückgeben" will, die sich impfen lassen, ohne überhaupt zu gewährleisten, dass diejenigen, die sich impfen lassen wollen, sich überhaupt impfen lassen können.
"Hat eine Skijacke beispielsweise im Einkauf 100 Euro gekostet, bekommt der Händler für diese Ware, die nun unverkäuflich im Lager liegt, 90 Euro vom Staat." Vorsicht, Glosse.
Mit Kindern zuhause und in verantwortungsvollen Jobs - beide im Home-Office - stoßen Familien rasch an die Grenze der Belastbarkeit. Eine TE-Leserin berichtet aus ihrem Lockdown-Alltag und klagt über eine Politik, die davon offenbar keine Ahnung hat.
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Zwei Monate vor den niederländischen Parlamentswahlen ist die progressive Regierung Rutte III über einen atemberaubenden Skandal gestürzt. Trotz einer zu erwartenden noch größeren rechten Mehrheit wird Rutte sehr wahrscheinlich mit einer progressiven Koalition weiterregieren.
Was einst konkrete und sachliche Vorschläge waren, sind inzwischen Symbole der richtigen Gesinnung. Das hat System: Auch am Gendern erkennen sich die guten Menschen.
Angeblich setzt beim Publikum Gewöhnung an das gesprochene Gendersternchen ein. Ist das so - oder liegt es nicht viel mehr auch an geänderten Sehgewohnheiten bzw. der Abkehr der bisherigen Publikums, auch wegen solchen sprachlichen Unfugs?
Vor dem entscheidenden Corona-Gipfel lud die Kanzlerin die Ministerpräsidenten vor einen radikalen Expertenrat, der ihnen mächtig Dampf machen sollte. Problem: Man glaubt mittlerweile die eigenen Verbiegungen der Realität. Hoffnung: Es bleiben Verbiegungen.
Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin weiß, was jetzt dringend ist: die Pensionserhöhung für ehemalige DDR-Staatsdiener.
Doppelstandards bei der Deutschen Welle: Maskierte Minister für die deutschsprachige Version, unmaskierte für die türkischsprachigen Leser. Der Artikel dazu war auch nicht derselbe.
Heute trifft sich die Bundeskanzlerin wieder mit Ministerpräsidenten. Die erneute Verschärfung ihrer untauglichen Politik steht auf dem Programm. Unterdessen fährt das Land an die Wand - ob Absicht oder Unfähigkeit, das Ergebnis ist gleich.
Merkel wollte 15 km Radius und Ausgangssperren quasi für alle - damit konnte sie sich trotz teils brachialer Rhetorik nicht durchsetzen. Auch in der Schuldebatte zieht sie den Kürzeren. Der Lockdown bleibt dennoch bestehen - mit seinen verheerenden Folgen und seinem beschränkten Nutzen.
Laschet? Die CDU bräuchte nicht ihn, sondern einen Aufmischer, der sich für das Land mehr interessiert als für seine Parteikarriere. Eine Laschet-CDU braucht niemand jenseits der Parteifunktionäre. In jedem anderen Land wäre die naheliegende Konsequenz: eine neue Partei.
Baerbock beweist deutsche Kanzler-Kompetenz, indem sie ein globales Zensurnetzwerk nach deutschem Gesetz andenkt und die Gültigkeit des Grundgesetzes kurzerhand auf die USA ausweitet. Doch eine US-Politologin übertrifft sie noch.
Mit dem Schnee kommen die Lockdown-Entfliehenden aus weit entfernten Städten in den Oberharz. Die Corona-Maßnahmen scheinen den kleinen Ort mitten im Winter aus dem Winterschlaf zu reißen. Von Gregor Leip
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