Die Nr. 17/2017 ist die 12. Ausgabe seit der Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten. Sie ist auch ein Unikat: Das erste Heft seit Januar ohne eine einzige Story mit direktem Bezug zum Schulz-Wahlkampf.
Dem Geschäft mit Asylbetrug und Schleuser-Dienstleistungen sind die Sicherheitsbehörden bei Razzien in mehreren Bundesländern auf die Spur gekommen.
US-Präsident Donald Trump hat telefonisch Recep Tayyip Erdogan zum Referendumssieg gratuliert. Trotz dieser Umarmung lässt sich die Frage, ob die Türkei Mitglied der NATO bleiben kann, nicht unter den Teppich kehren. Von Norbert F. Tofall
VDZ-Jahrespressekonferenz: Geistiges Eigentum stärker schützen, Presse- und Meinungsfreiheit verteidigen. - „Facebook-Gesetz“ stoppen.
Was wenn auf einen Schlag 20 Mitgliedsländer die EU verlassen? Undenkbar? Gerade geschehen. Jedenfalls wirtschaftlich. Denn die Wirtschaftskraft Britanniens entspricht jener der 20 kleinen EU-Länder.
Von nun an folgt eine Wahl der anderen in Europa. Zeiten, die Medien lieben, Umfragen und Skandälchen sind schnell in Szene gesetzt.
Algo-Trading, der Erfolg der ETFs und das Aufkommen der Robo-Adviser, schaffen neue Risiken im Markt, weil sich alle auf die gleiche Seite lehnen und dem Markt damit die Grundlage entziehen. Denn wenn alle nur folgen, wer führt dann und bestimmt den Preis?
Der Oberste Ankläger im sizilianischen Catania geht Informationen nach, die von der Finanzierung bestimmter - vor allem auch deutscher - relativ neuer NGOs durch Menschenschmuggler in Libyen wissen wollen.
Das umgekehrte ist der Fall: Die Kinder können, wenn es gut geht, den Erwachsenen, die der Sprache des Einwanderungslandes nicht mächtig sind, sprachlich etwas beibringen: „Mama, es heißt nicht Schule gehen, sondern in die Schule gehen“.
Die EU-Eliten misstrauen der Demokratie. Damit verraten sie den fundamentalsten europäischen Wert: das Streben nach politischer Freiheit.
Das hätte wohl niemand früher für möglich gehalten, dass gegen die Nachfolger der frühen Naturschützer und Umweltbewegung der Vorwurf der Naturzerstörung erhoben werden würde. Der Leserkommentare auf den Beitrag "Grüne Landschaftsfresser" sind viele.
Die OECD betätigt sich einmal mehr nicht als Wirtschaftsorganisation, sondern als selbsternannte Erziehungsmacht, weil das Presse bringt. Nach ihrer PISA-Show nun eine zum Mobbing. Schuster, bleib bei deinen Leisten.
Fest steht heute gegen Mitternacht nur eines: das Machtgefüge in den bisher wichtigsten EU-Ländern ist dahin. Die europäischen Dinge haben begonnen, sich grundlegend neu zu sortieren.
In Spanien können wir in Politik und Wirtschaft sehen, es geht nicht nur im Norden, es geht überall ganz aus eigener Kraft, wenn die Verantwortlichen sich nur trauen. In Österreich scheint immerhin die Politik in Bewegung zu kommen.
Nur unter dem Schutz von 4.000 Polizisten konnte die AfD ihren Parteitag in Köln abhalten. Autos von AfD-Politikern werden angezündet, Mitglieder attackiert, Hotels bedroht, die ihnen Räume vermieten. Was sagt das über den Zustand der deutschen Demokratie?
Aussagen von US-Finanzminister Steven Mnuchin von baldigen Steuersenkungen drängten negative Faktoren wie enttäuschende Geschäftsberichte der Unternehmen, mäßige US-Konjunkturdaten und anhaltende politische Unsicherheiten in den Hintergrund.
Auch ohne Terror sind die Franzosen zutiefst verunsichert und verstehen die Welt nicht mehr. Daher ihr widersprüchliches Wahlverhalten. Frankreich muss erst zu einer offenen Gesellschaft werden. Das geht nur über Strukturreformen vom politischen System an.
Attentäter von Paris polizeibekannt, aber was wurde aus „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“? Angie und 100%-Schulz sind gerade ein wenig kraftlos und heute Abend heißt es Frankreich gucken.
Wenn die Autobranche über CO2-Vermeidung, autonome Fahrzeuge und Datenschutz spricht, steht der Gesetzgeber im Mittelpunkt, nicht der Kunde.
Die Geschäftsordnung geht bei Bundestagspräsidenten Norbert Lammert vor politische Sensibilität.





















