Ein Wort des Bedauerns kam von Golze erst gar nicht, dann nur mit großer Verzögerung pro Forma. Ihr Abgang von der Bühne war ein politisches Sterben auf Raten.
Eine Gesellschaft, die um Verbrechensopfer nicht öffentlich trauern kann, ohne die Umstände des Verbrechens für billige ideologische Zwecke zu instrumentalisieren, ist eine fortschreitend dehumanisierte Gesellschaft.
Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität.
Die CSU hat die Option des Ausstiegs aus der Union durch Seehofers Taktiererei lautlos versanden lassen. Den weiteren Abstieg der Union gehen CDU und CSU vereint.
Vielleicht ist diese Geschichte auf eine ganz besondere Art typisch. Vielleicht zeigt sie mehr als nur die schnellen Schlagworte von "Fremdenhass" und "rechtem Pöbel".
Wieder ein Beispiel dafür, wie die Amtskirche zur Politikagentur, ja bisweilen zur Antifa-Hilfstruppe verkommt. Beispiele dieser Art sind Legion.
Die Mutter ist nicht mit ihrem Kind nach Deutschland eingewandert: sie ist Deutsche. Ihr kleiner Sohn allerdings, für den sie den Kita-Platz erfolgreich eingeklagt hatte, ist in einer so genannten „Notgruppe“ gelandet. Sozusagen eingewandert als Außenseiter.
Es ist nicht auszuschließen, dass in einem Jahr AfD und CDU sich in Sachsen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Spätestens nach Chemnitz ist alles möglich.
Plasberg fragt den Experten, ob in Chemnitz das primitive Gehirn gewonnen hätte, nicht, ohne sich vorher bei seinen ostdeutschen Zuschauern zu entschuldigen. Aber macht es das besser, sich vor einer Beleidigung zu entschuldigen?
Mit der Einwanderung aus islamischen Ländern geht kulturelle Bedrängnis einher, Auflösung gewohnter Lebensformen, Verlust an Sicherheit und Vertrauen in die etablierte Politik. Ohne „Populismus“ würden die Eliten in ihren Strategien ungestört fortfahren.
Rechnen macht Sinn, Modellrechnen auch. Wenn man einen Auftrag hat, rechnet man es passend. Manchmal sind die Realitäten anders, als in der Formel hinterlegt. Das DIW als Akrobat der simplifizierten Zahlen.
Auf der einen Seite der Mannschaft nennen sich die Spieler mit Migrationshintergrund selbst „Ausländer“ und „Kanaken“ und verspotten die deutschen Spieler als „Kartoffeln“.
Anders als der 450-Euro-Job wird der 460-Euro-Job den sv-pflichtigen hinzugezählt. Der Zugewanderte wird nicht mehr regelmäßig beim Jobcenter vorgeladen, die Bearbeiterin hat einen Fall erledigt und die Politik verkündet, dass immer mehr Eingewanderte sv-pflichtig arbeiten.
Merkels Anhänger wollen die Partei noch mehr nach links kompatibel machen. Aber europaweit zeigt der Trend in eine andere Richtung.
Das veröffentlichte Entsetzen gilt den youtube-dokumentierten mutmaßlich fremdenfeindlichen Übergriffen der Demo-Teilnehmer, weniger dem Toten und den Verletzten.
Merkel formuliert schon an der Fußnote, mit der sie in die Geschichte eingehen will: Europa-Kanzlerin statt Flüchtlings-Kanzlerin. Aber auch ihre Europapolitik ist ein Desaster.
Mit den Asylgesetzen wird schon ordentlich Schindluder getrieben in diesem Land. Jetzt plant die Union ein weiteres Zuwanderungsgesetz. Für Fachkräfte.
Rekorde an den US-Börsen, Katzenjammer in Deutschland, weil hier die Sparvermögen sinken: Griechenland, Auslöser dieser Tragödie, feiert geschenktes Geld. Gut, dass es noch einige Unternehmensnachrichten gibt, etwa bei SAP, Autodesk, GAP, Netflix.
DER SPIEGEL torkelt und erhält einen neuen Chefredakteur. Man spürt die Verunsicherung der Redaktion; fast möchte man den früher so Mächtigen und Selbstbewussten über die Köpfchen streicheln: Traut Euch. Was auch immer. Aber traut Euch.
Thilo Sarrazin, Beamter, Politiker, SPD-Mitglied, Autor, hat ein neues Buch geschrieben: „Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“. Sein Stammverlag stieg über Nacht aus; es erscheint trotzdem. Geschichte einer Enttäuschung.


































