Vor dem renommierten Hotel Gallia in Mailand hatten Sondereinheiten der Polizei und Carabinieri Stellung bezogen: drinnen das Auftakt-Treffen der europäisch vernetzten „Populisten und Souveränisten“ zur EU-Wahl.
Mit der „Backstop“-Klausel, die die EU zur Bedingung für einen Austrittsvertrag mit Großbritannien macht, greift Brüssel die territoriale Integrität des United Kingdom an.
Die Frankfurter Rundschau spielte mit einer Überschrift zu Netanjahus Wahlsieg an eines der übelsten antisemitischen Machwerke der Nazis an. Solche antisemitischen Ausrutscher sind keine Ausnahme in deutschen Medien. Ressentiments gegen Juden von links und von Muslimen sind weitgehend tabu.
Fast sieben Jahre dauerte das Aysl von Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London. Unter merkwürdigen Umständen wurde es jetzt gebrochen. Keineswegs waren es Vorwürfe aus Schweden, die zur Festnahme des Wikileaks-Gründers führten. Der Haftbefehl kam vielmehr aus den USA.
Statista veröffentlichte mit Bezug auf unterschiedliche Institute am Mittwoch den aktuellen Prognosestand für die in diesem Jahr anstehenden Wahlen.
Wo die bittere Realität langsam Einzug hält in Wolkenkuckucksheim, schlägt auch wieder die große Stunde der Links-Populisten. Bei Illner forderten sie „Enteignen aus Notwehr“.
Der Zeitgeist weht links. Die Staatsinterventionisten haben Konjunktur. Sogar Enteignungen werden populär. Feiert der Sozialismus fröhliche Auferstehung?
Der Berliner Justizsenator installiert potemkinsche Strafkammern, um Verbrechen zu bekämpfen, die es allerdings laut zurückgehender Berliner Kriminalstatistik gar nicht mehr gibt. Ein Irrsinnskarussell mit eingebautem Dominoeffekt, wenn in Berlin Schwerverbrechen mittlerweile einfach verjährt.
Das ist das schöne am oppositionellen Dasein: Man kann fast allen fast alles versprechen, denn liefern muss man aktuell nicht. Davon machen die Grünen regen Gebrauch.
Laszlo Trankovits seziert die in den Medien offenbar gewollte Aufgabe journalistischer Grundstandards und die Blüte des affirmativen Haltungs-Journalismus. Klaus-Rüdiger Mai vertieft seine Analyse der möglichen wirtschaftlichen Folgen des Grundsatzprogramms, das sich die Grünen gerade geben.
Der Spitzenkandidat der SPD zur EU-Wahl in Brandenburg hat hochgestapelt in Manier eines Felix Krull. Nachdem er aufflog, inszeniert er sich mit Hilfe des SPIEGEL als Opfer und giftet Kritiker an. Seine Unterstützer, darunter auch Prominente, überschlagen sich mit Lob für seine vermeintliche Aufrichtigkeit. Ein Sittengemälde einer politischen Klasse, die ihren Kompass verloren hat.
An der Überschrift auf Welt online ist nur eine Kleinigkeit falsch. Denn sie sollte statt „Brexit wird auf spätestens 31. Oktober verschoben” lauten: Brexit wird spätestens am 31. Oktober verschoben.
Netanyahus fünfter Sieg ist sein größter, weil er sich gegen vier gestandene Gegner durchgesetzt hat, davon drei ehemalige, hochdekorierte Generalstabchefs und ein beliebter Ex-TV-Moderator. Die führende Presse stand in Schrift, Bild und Ton nahezu geschlossen gegen „Bibi“, wie Netanyahu von seinen Anhängern genannt wird.
Der ehemalige Präsident des Deutschen Verfassungsschutzes warnt im ungarischen Fernsehen eindringlich: Totalitarismus und Meinungsdiktatur kann auch heute möglich sein.
Deutlich mehr Deutsche werden Opfer einer Straftat durch Zuwanderer als andersherum (»Nein! Doch! Oh!«), doch keine Statistik erfasst, wie das Gefühl von Heimat zerrinnt.
Zum ersten Mal in seiner Geschichte erklärte der Presserat eine mittlerweile auch durch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen widerlegte politische und mediale Falschbehauptung für „unstreitig“.
Ruandas Präsident Paul Kagame sagte 2018 in einem Interview mit der Zeitschrift Jeune Afrique: „Afrika braucht keine Babysitter. Je weniger sich die Welt um Afrika kümmert, umso besser geht es Afrika.“
Als Angela Merkel „Wir schaffen das“ sagte, habe sie Warschau vorher nicht gefragt, beklagt der Politikwissenschaftler Jerzy Maćków. Maćków wirft deutschen Politikern und Journalisten vor, die Realitäten in Polen zu verzerren – weil ihnen vor allem die Migrationspolitik dort nicht passe.
Kanadas Ministerpräsident entpuppt sich als stinknormaler Politiker mit stinknormalen Fehlern und ebensolchen Skandalen. Deutsche Medien, die ihn zuvor als porentief reine Seele und als eine Art Messias der Modernität gefeiert hatten, reagieren verstört. Nicht zum ersten Mal: Das deutsche Bedürfnis nach Anbetung ist immer wieder verblüffend.
In der CDU tobt vordergründig eine Auseinandersetzung um Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Tatsächlich geht es um den zukünftigen Kanzler - Annegret Kramp-Karrenbauer konnte den konservativen Flügel nicht für sich gewinnen.






















