So sieht Verzweiflung aus: ARD kannibalisiert ihre Klassiker. Wie es Armin Maiwald in seiner typischen Moderation der „Sendung mit der Maus“ ausdrücken würde: „die dachten vielleicht, das wäre eine gute Idee ... war es aber nicht …“
Das Wahlergebnis in Ungarn hat weltpolitische Wellen geschlagen. Die Reaktionen reichen von Begeisterung über den vermeintlichen Sturz eines ruchlosen Autokraten bis zur Bestürzung über den Fall eines Vorkämpfers der Freiheit. Eine vergleichbare Bedeutung hat Ungarn in den vergangenen hundert Jahren nie gehabt. Tatsächlich war es nur eine Wahl, die einen Machtwechsel zur Folge hat. Das gibt es tatsächlich, auch wenn das manche kaum glauben können.
Es war ein langer, gewundener Weg von den Anfängen des Endes bis zum tatsächlichen Wahldebakel von Viktor Orbán. Dessen historische Bedeutung für Ungarn bleibt ihm indes gewiss. Eine Innenansicht.
Nach quälend langem Hin und Her hat sich die Bundesregierung zu einer Senkung der Mineralölsteuer durchgerungen. Am Verlauf der weiteren Entwicklungen der nun doppelt verbarrikadierten Straße von Hormuz nimmt Berlin jedoch nicht teil.
Postkolonialismus und Dekolonisierung sind die neuesten Spielwiesen für woke Ideologen. In Dortmund wurde nun ein Denkmal eingeweiht, das zur dekolonialen Selbstreflexion einladen soll. Das ist nicht nur historisch fragwürdig.
Deutschland sprengt Kraftwerke, importiert Strom, verdammt fossile Energieträger und glaubt, mit noch mehr Regulierung und Drangsalierung der Bürger der selbstgeschaffenen Probleme Herr zu werden. Ein teurer Selbstbetrug. Und das Sofortprogramm wird die Krise zusätzlich verschärfen.
Die deutschen Grünen jubeln über Orbáns Abwahl. Doch Péter Magyar ist kein progressiver Hoffnungsträger, sondern ein Fidesz-Gewächs mit geschmeidigerem Auftreten. Wer glaubt, Ungarn werde nun zum Brüsseler Musterschüler, könnte bald härter aufschlagen als die Konservativen am Wahlabend. Von Silvia Venturini
Alexander Dobrindt windet sich, will nicht weitere 1000 Afghanen einfliegen wie noch im letzten Jahr. Nun macht das rotgrüne Vorfeld gegen die Absagen mobil. Dabei müsste die Merz-Regierung in eine ganz andere Richtung agieren – wenn sie noch irgendein migrationspolitisches Profil hätte.
Ergebnis nach der Pressekonferenz zum Koalitionsausschuss, in dem es um die Entlastung der Autofahrer gehen sollte: nichts Neues von der Regierung. Sie verpulvert weiter das Geld der Steuerzahler, finanziert ihren tiefen NGO-Staat, die Turbomigration, sichert dem Klima-Kartell märchenhafte Gewinne zu – und plündert weiter diejenigen, die arbeiten, ob es Arbeitnehmer, Selbständige oder Unternehmer sind.
Frankreich verzeichnet immer mehr minderjährige Opfer der Zwangsprostitution. Die Opfer werden jünger, unbegleitete ausländische Minderjährige gelten als besonders gefährdet. Der Staat sieht zu.
Im Iran-Konflikt einigten sich die USA und Vertreter der iranischen Regierung auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand. Das nimmt kurzfristig Druck von den Preisen an den Energiemärkten. Dennoch sehen Ökonomen für Deutschland einen kräftigen Anstieg der Inflation.
Die Zahlen sind eindeutig, doch Politik und Medien drücken sich weiter davor zu benennen, was nicht mehr zu leugnen ist. Bei Gewaltverbrechen sind Ausländer überrepräsentiert. Wer das weiter relativiert, betreibt keine Analyse, sondern gezielte Täuschung der Öffentlichkeit.
An diesem Wochenende – so das Ergebnis einer Studie der Stiftung Marktwirtschaft – können die Deutschen den „Sozialabgaben-Gedenktag“ begehen. Dann haben sie so viel Steuern und Abgaben gezahlt, dass der Staat mit dem Geld sämtliche Sozialleistungen dieses Jahres finanzieren kann.
Nach der Warnung aus dem Vatikan vor „Allmachtsfantasien“ kontert nun Donald Trump: Der US-Präsident hat Papst Leo XIV öffentlich attackiert – der offene Konflikt über Kriegspolitik, Moral und die Rolle religiöser Autoritäten in der Weltpolitik eskaliert.
Was immer passiert, der Parteienstaat kennt nur zwei Antworten: Steuern erhöhen und Staatsleistungen senken. Die Spritpreise explodieren: Die Steuern auf Steuern erhöhen. Mehr Geld für weniger Leistung ist das Motto der Steuereintreiber. Etwas anderes als der Kollaps wird sie nicht stoppen.
Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Bisher hieß es immer: Tech-Aktien seien zwar interessant, aber viel zu hoch bewertet. Bei genauerem Hinsehen aber stimmt das nicht mehr. Zeit, die Mag7 zu kaufen?
Viktor Orbán, der renitente Regierungschef Ungarns hat eine verheerende Wahlniederlage eingefahren. Mit ihm fällt eine der letzten Bastionen gegen die Zentralisierungspolitik der EU. Aber noch ist Ungarn nicht verloren.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Lange galt Italien den Deutschen als Traum- und Urlaubsland - als Erholungsort von der Ordnung im südlichen Chaos. Neuerdings geht es auch ums Steuern sparen, pünktliche Züge - und neue Ziele im Süden.
Katherina Reiche ist unter die Räder der Macht geraten. Ihr mediales Gefecht mit Finanzminister Klingbeil zeigt, dass selbst ideologische Divergenzen im Nanobereich zu nervösen Überreaktionen in der Koalition führen. Der Abwehrkampf der Klimasozialisten hat begonnen.















