Wecker Spezial: Wahlhammer in Budapest – TE-Wecker am 13. April 2026

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Wahlhammer in Budapest: Viktor Orbán wurde abgewählt, sein Herausforderer Péter Magyar gewinnt haushoch und erreicht eine Zweidrittelmehrheit. Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Mann und früherer Ehemann der ehemaligen Justizministerin Judit Varga, war in der Lage, mit seiner kleinen Partei einen Wahlkampf zu stemmen mit Plakaten an jeder Ecke, vier Millionen Flugblättern in den Briefkästen und natürlich in den sozialen Medien ein aggressives Feuerwerk zu entfachen. Die Wahlbeteiligung war schon früh sehr hoch und lag etwa bei 77,8 Prozent.

Nach 16 Jahren muss Orbán die Bühne verlassen, noch am Abend gratulierte er seinem Herausforderer und Nachfolger im Amt und erklärte, in der Opposition weiterhin mitmischen zu wollen.

Unser heutiger Spezial-Wecker zur Ungarn-Wahl mit Roland Tichy und Historiker Hubertus Knabe.


Dieser Wecker wird unterstützt von der INNOMOTION AG.

Innomotion AG – mit wissenschaftlicher Expertise in der Beratung rund um Kauf, Bewertung und Verwertung von Ideen, Innovationen und Schutzrechten. Das Innomotion-Konzept basiert auf höchstrichterlicher Steuerrechtsprechung und eröffnet eine steuerlich gesicherte, einzigartig attraktive wirtschaftliche Struktur – für massiven Mehrwert und doppelten Effekt. Hier erfahren Sie mehr: www.doppeltsteuernsparen.de

Hören Sie auch Tichys Börsenwecker, täglich ab 6 Uhr >>>

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 22 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

22 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
eisenherz
1 Monat her

Nun ja Herr Knabe, wenn es um Korruption bei den Politikern, Hand in Hand mit der deutschen Industrie geht, da kann sich Deutschland weiß Gott nicht hinter Ungarn verstecken.
Und 16 Jahre Regierungszeit in der deutschen veröffentlichen Meinung da wurde uns 16 Jahre Orban nahe am Faschismus und 16 Jahre Merkel als die Kanzlerin der Herzen erzählt worden.

Manfred_Hbg
1 Monat her

Es hätte hier in den Interviews ein wenig mehr an Infos geben solllten wie Péter Magyar z.Bsp zu dem Leyen’schen EU-Brüssel, zu deren brüsseler „Feudalherrschaft“ und zu deren Bestreben nach ein einzelstaatenloses „1000-jähriges 4.Reich“ mit einer „Brüsseler Zentralregierung“ am stehen ist?
Bezüglich dem feudalherrschaftlich geführten Leyen’schen EU-Brüssel habe ich nun jedenfalls die Befürchtung, dass sie dort nach den Abgang von Orban völlig „rund am drehen“ sein werden und das nun vielleicht auch noch weniger von den Leyen’schen Machenschaften ans Tageslicht kommen wird.

Melly
1 Monat her

Die 16 Jahre Kohl, waren das beste für Deutschland, danach ging es nur noch abwärts. Also was soll das gequatsche? In Sachsen war es Biedenkopf, der das Land aufgerichtet hat.Und eines noch, dass kommunistiche Rußland hat mit dem heutigen nichts, aber auch gar nichts zu tun.. Frieden in Europa kann es nur mit Russland geben. aber vielleicht will da jemand Krieg ??

what be must must be
1 Monat her

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Ich gönn es ihnen, genau, wie ich es dem dt. Michel gönne . . .

Franz Schroeder
1 Monat her

Wieder ein Land weniger wo wie die Deutschen vor Merz, VDL und Co hinflüchten möchten. Wobei, dieser Magyar ist ja auch ein Konservativer. Schauen wir mal ob der nicht auch ein Orban ist oder ob die Ungarier jetzt einige unserer Fluchtlieblinge aus Muränien und Bulguristan abnehmen und bunt werden wie wir bunt werden mussten. Und warum Regen wir uns eigentlich auf was die Ungarier wählen. Wir haben 80 % Wählerer und innen im Land, die den Mann mit der langen Nase und den sensiblen Lars gewählt haben. Und in BW haben wir sogar 30 % die den Hühner-Westenvertreter von der… Mehr

Last edited 1 Monat her by Franz Schroeder
Michael Dornberger
1 Monat her

Persönlicher Hass , Ärger und Niedertracht tröpfelt aus BRD “ Historikern “ wie diesem Hubertus Knabe nicht mehr nur heraus , sondern es beginnt alles , was schon seit langem in seinem schlammig , stinkenden Seelenkeller lagert , ungebremst hochzusprudeln . Nun leben solche Typen ihren blinden Hass gegen Russen , Trump und u.a. uns Bürger der Deutschen Demokratischen Republik ungebremst verbal offen aus. Was für ein ekelhaft übler revanchistischer Menschenschlag . Was ist das nur ? Was stimmt mit denen nicht ?

Melly
1 Monat her
Antworten an  Michael Dornberger

Sie haben sowas von Recht, mit diesen Typen wird das nichts!!!

Nibelung
1 Monat her

Nun wird alles besser für die Ungarn, bis sie von Brüssel richtig eingenordet werden und dann beginnt das Elend, wie für die anderen auch und sie werden noch den Tag verfluchen, ihre Freiheit aufgegeben zu haben um sich dem Brüsseler Diktat unterordnen zu müssen, was garantiert keinen Mehrwert darstellt, weil er vorher schon in einer gewissen Eigenständigkeit gewährleistet war. Die dümmsten Kälber folgen in heiliger Einfalt ihrem Metzger, weil sie nicht verstehen, was sich hinter den Toren verbirgt, denn konnten sie sich noch vom Stalinismus befreien, so geraten sie in die neue Abhängigkeit, die gleiche Merkmale in sich trägt und… Mehr

bkkopp
1 Monat her

Zur ungarischen Wirtschaftsentwicklung der letzten 10 Jahre, Wirtschaftswachstum, Staatsfinanzen, Inflation usw. würde ich vorschlagen die jedem zugägnglichen Daten/Grafiken anzusehen, wie sie von IMF/Weltbank und deutschen und europäischen Wirtschaftsinstituten veröffentlicht werden. Es gibt auch leicht zugängliche Vergleiche zu anderen osteuropäischen Ländern wie Polen, Rumänien u.a. Sie alle stehen in Widerspruch zur Ausssage zum Thema von Herrn Tichy.

Mein Onkel
1 Monat her

Hubertus Knabe meint, Europa spräche von nun an mit einer Stimme. – Was soll das für eine Stimme sein, bitteschön?
Weiterhin Krieg machen mit den 90 Mrd. der EU?
Konservative Viktor Orbán und Donald Trump mag Knabe nicht.
Knabe scheint Fan von Magyar zu sein.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Mein Onkel

> Weiterhin Krieg machen mit den 90 Mrd. der EU? Wenn Donald the Crazy Hormus komplett dicht macht, kann sich das Westeuropa gar nicht mehr leisten – die Bandera-Neonazis asap fallen lassen und nett zu den Russen sein, damit die Öl und Gas liefern. Das Problem ist nur, ob das irgend jemand innerhalb der Politkaste versteht? Röper argumentierte kürzlich in einem Artikel, diese Kaste habe in Westeuropa komplett das eigenständige Denken verlernt. Wer denkt – bleibt hinter einer „Brandmauer“… Bei Gelegenheit – Donald wollte gar nicht den Banderastan-Krieg beenden – nur, dass Westeuropa die kompletten Kosten übernimmt. Was wird da… Mehr

PaulKehl
1 Monat her

Bitte kein framing, Magyar, habe mit seiner kleinen Partei den Wahlkampf stemmen können. Er wird kaum selber in der Puszta die Propagandatrommel geschlagen haben. Also hat nicht die Demokratie gewonnen, sondern das undemokratische EU-Gebilde. Aber egal, jetzt geht die Ukraine-Sause richtig los.