Zivile Industrie geht, die Rüstung kommt – und verbrennt dabei die Zukunft

Deutschland wird auch im laufenden Jahr einen massiven Abbau von Industriearbeitsplätzen erleben. Um Reformen aus dem Weg zu gehen, setzt die Politik neben der grünen Transformation zunehmend auf den Aufbau des Rüstungssektors. Dieser Irrweg wird die Armutsspirale massiv beschleunigen.

picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Um gleich zu Beginn einer beliebten Medienlegende zuvorzukommen: Die deutsche Wirtschaft befindet sich nicht in einem Konjunkturtief. Was wir erleben, ist eine fassbare Deindustrialisierung. Der Rückzug ganzer Kapitalformationen aus einem der toxischsten Standorte dieser Welt. Es ist wichtig, wirtschaftspolitische Debatten auf der Basis dieser fundamentalen Erkenntnis zu führen. Denn es ist so, dass sich noch immer Vertreter des ökosozialistischen Komplexes über rhetorische Finten wie die Irankrise, Trumps Präsidentschaft oder das gern geschwungene Damoklesschwert der AfD in Erklärungsmuster flüchten, die nichts anderes sind als peinliche und naive Rettungsversuche eines gescheiterten Günstlingssystems.

Und dieses System ist nicht einfach gescheitert – es hat die gesamte Ökonomie systematisch aus dem Takt geworfen und zum Entgleisen gebracht. Seit 2019 sind in Deutschland nach einer Analyse der Beratungsfirma EY bereits 341.500 Industriearbeitsplätze eliminiert worden. Eine stramme Leistung und sicherlich ein Grund zum Jubel auf der Seite der Degrowth-Fanatiker. Politische Ideologie und gesellschaftlicher Verfall beginnen, sich gegenseitig zu verstärken.

Point of No Return
Apokalypse VW: Mit der Industrie flieht auch die Hoffnung vom Standort Deutschland
Die Analyse liegt einige Monate zurück; wir dürften uns inzwischen der Marke von 400.000 angenähert haben. Das Tragische dabei: Ein Industriearbeitsplatz ist mit mindestens drei, wenn nicht vier weiteren Jobs in sehr tiefreichenden Wertschöpfungsketten verbunden. Wird ein solcher Job eliminiert, setzt sein Verschwinden eine regelrechte Zerstörungswelle in Bewegung. In der Gesamtschau zeigen die Daten kein zyklisches Muster, sondern einen strukturellen Abbau der industriellen Basis.

Normale Gesellschaften packen ihre Industriejobs in Watte. Sie verschaffen ihrer Wirtschaft ein politisches Fundament, das günstige und sichere Energieversorgung ebenso umfasst wie möglichst wenig Bürokratie. Jedermann weiß: Wer die Produktionsmittel zur Fertigung der Güter, die auf der ganzen Welt gefragt sind, mit wettbewerbsfähigem Ingenieurswissen herstellt, sitzt an den Hebeln der Macht, nicht nur ökonomisch. Es lohnt sich, an dieser Stelle kurz innezuhalten und den Charakter dieser Entwicklung zu betrachten.

Vorbild Vereinigte Staaten von Amerika
Der von der Leyensche Traum: EU-Armee und EU-Empire
Brüssel und Berlin ist es gelungen, diesen Hebel aus der Hand zu geben. Der Versuch, die Weltwirtschaft unter ein EU-Klimadiktat zu zwingen, ist spätestens seit dem Austritt der USA aus diesem Konsens gescheitert; die globale Wirtschaft ist in eine Renationalisierung ihrer Interessen und in harten Standortwettbewerb eingetreten. Für die deutsche Wirtschaft kommt es daher nach Atomausstieg, Energiewende und Klimabürokratisierung knüppeldick: Die Analysefirma Horváth, zitiert von der BILD, bestätigt den anhaltenden Negativtrend der deutschen Deindustrialisierung. Eine Umfrage unter rund 1.000 Unternehmen am Standort hat gezeigt, dass gerade einmal jeder sechste Betrieb in der Industrie Jobs aufbauen will; die überwiegende Mehrheit zieht Kapital ab. Bis zu 100.000 Jobs werden in der Industrie auch in diesem Jahr noch wegfallen.

Offensichtlich wurde diese Studie vor der Meldung von VW erstellt – die Wolfsburger kündigten zum Ende der vergangenen Woche an, in den kommenden drei Jahren weltweit 100.000 Jobs von ihren noch 657.000 Arbeitsplätzen zu streichen. Allein dieser Schlag dürfte mindestens eine Viertelmillion Jobs kosten. Die Studie zeichnet also beileibe nicht das gesamte Bild des Verfalls. Zehntausende betroffener Unternehmen in der Industrie befinden sich im selben unsicheren Fahrwasser wie die Automobilwirtschaft. Die entgleiste Energiewende zerstört jede Hoffnung auf ein Comeback der deutschen Industrie.

Flucht aus Dystopie
Wann verlässt VW den Standort?
Wie soll es nun weitergehen? Von systemischen Reformen, einer Abkehr vom zerstörerischen Klimakurs, kann beileibe keine Rede sein. Hunderttausende deutscher Betriebe leben nur noch von den Subventionen der grünen Umverteilungsmaschine; sie zählen zur Macht, sie bilden einen großen Block der Machtbasis der gegenwärtigen Politik. Fällt die grüne Ökonomie in sich zusammen, ist es um das fragile Brüsseler Machtmodell geschehen. Ursula von der Leyens EU-Kommission regiert per Bürokratieanweisung und schafft sich über die Klimaerzählung eigene Steuereinnahmen wie aus dem CO2-Extraktionsgeschäft.

Bevor man aus dieser Lage politische Schlussfolgerungen ableitet, sollte der ökonomische Charakter des Berliner Fluchtweges benannt werden. Stabilisierung und Linderung im Abstiegskampf sollen schuldenfinanzierte Rüstungsausgaben bringen. Dies ist ganz offensichtlich der Plan von Bundeskanzler Friedrich Merz, der keine Sekunde zögerte, angesichts der verheerenden Folgen der Transformationspolitik kommende Generationen Deutscher in Schulden zu stürzen, um mit Hilfe von Militärproduktion frei werdende Industriekapazitäten wieder aufzufüllen. Ein Hasardeursakt, bar jeder realistischen Einschätzung.

Wie sagte Ludwig von Mises einst so schön zur Rüstungsproduktion: Rüstung und Krieg bedeuten stets Konsumverzicht und Wohlstandsverlust, unabhängig von der Finanzierungsform. Dies ist frei interpretiert, macht im Kern aber eines klar: Rüstungsproduktion entspricht Staatskonsum und lenkt knappe Ressourcen in einen hermetisch geschlossenen Bereich. Und um das ganz klar zu machen: Die lateinische Formel si vis pacem, para bellum – willst du Frieden, rüste für den Krieg – gilt stets. Aber sie muss sich an einer realistischen geopolitischen Bedrohungslage und den ökonomischen Potenzialen einer Nation ausrichten.

TEURER HOLZWEG
Mehr Rüstung, mehr Klimaabzocke – die EU dreht das ganz große Umverteilungsrad
Mit einem Wehretat von inzwischen 110 Milliarden Euro drängt Deutschland wieder an die Spitze der Militärausgaben und überdehnt seinen Handlungsrahmen angesichts des Industrieabbaus im Land über alle Maßen. Bis 2029 sollen in der deutschen Rüstungsindustrie bei optimalem Verlauf 144.000 neue Jobs entstehen. Keine Frage: Bei den großen Rüstungskonzernen wie Rheinmetall oder Diehl Defence knallen angesichts der schuldenfinanzierten Ausgabenorgie in Berlin die Sektkorken. Doch die gescheiterte Übernahme des VW-Werks Osnabrück durch Rheinmetall, in dem erstmals Drohnen und andere Rüstungskomponenten hergestellt werden sollten, zeigt, dass die Umstellung von ziviler auf militärische Produktion wohl doch komplexer sein wird, als sich die Zentralplaner in Berlin und Brüssel das ausgemalt haben.

Rüstung ist kein Industrieersatz, sondern im gegebenen Kontext Umverteilungspolitik von bereits schrumpfender produktiver Kapazität in einen von der Politik definierten Sektor. Selbstverständlich wird es nicht zu einem entsprechenden Aufbau rüstungsindustrieller Kapazitäten kommen, um wenigstens den Schein zu wahren und die wegbrechenden zivilen Kapazitäten zu ersetzen. Immer größerer Kreditmittelfluss ist nötig, um die Illusion aufrechtzuerhalten, die grüne Transformationsökonomie, inzwischen im Doppelspiel mit dem Rüstungssektor, zur wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands zu machen.

Rechnet man das Sondervermögen korrekt mit ein, wird die Neuverschuldung Deutschlands im laufenden Jahr bei etwa fünf Prozent liegen. Zu den 180 Milliarden neuer Schulden des Bundes gesellen sich aller Voraussicht nach deutlich über 30 Milliarden Euro aus den kommunalen Haushalten sowie möglicherweise 15 Milliarden Euro neuer Schulden der Bundesländer. Während der Schuldendienst immer kostspieliger wird, schwinden die tatsächlichen investiven Spielräume, und die Produktivität der Gesamtwirtschaft leidet.

Vor uns entfaltet sich das Drehbuch des gesellschaftlichen Abstiegs. Ein solches Land, das zudem nach einer Dekade kulturfremder Armutsmigration auch in seinem Inneren tief gespalten ist, wird geopolitisch nicht mehr handlungsfähig sein. Deutschland wird nicht die ökonomischen Potenziale besitzen, sich zu remilitarisieren, wie wir es in Berlin und Brüssel gerne hätten. Allein seine dystopischen Windmühlenflächen sind emblematisch, sie zeugen von einer grundsätzlichen Abkehr realistischer Denknormen in der Politik und von dem Willen, wohlstandsbringende Vernunft einer plumpen und naiven ökologistischen Ideologie zu opfern. Ein solches Land wird niemals eine entscheidende Rolle auf dem geopolitischen Schachbrett spielen.

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Kommentare ( 32 )

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Lars Baecker
8 Stunden her

Wir bauen dann Waffen, mit denen wir gen Russland ziehen und auf dem geopolitischen Schachbrett, entsprechend unserer marginalen Rollen auf selbigem, vernichtet werden. Diese völlig durchgeknallte, hirnlose politische Kaste in Berlin und Brüssel gehört in die geschlossene Psychiatrie. Sowenig wirtschaftliche Kompetenz, soviel Geschichtsvergessenheit und vor allem, und das meine ich so wie ich es sage, soviel Korruption wie heute, hat es in diesem Land noch nie gegeben. Schauen man sich an, wer vom Untergang profitiert, und welche politischen Akteure in Diensten jener standen, die immer profitieren (die Finanzindustrie, Big Pharma etc.) sieht man, wer die treibenden Kräfte dieser für uns… Mehr

christin
10 Stunden her

„Ein solches Land wird niemals eine entscheidende Rolle auf dem geopolitischen Schachbrett spielen“

Und das ist auch gut so, denn auch die Kriegsvorbereitung gegen Russland führt eh zur Vernichtung und was soll man von einem Volk erwarten, das bei Umfragen einen Kriegsminister zu dem beliebtesten Politiker erhebt?

Nasenfrosch
12 Stunden her

So viele Worte, so wenig Information.

Nibelung
8 Stunden her
Antworten an  Nasenfrosch

Gibt aber Anregungen um darauf zu antworten, den Skynex von Rheinmetall soll bei der Abwehrfront versagen, laut Aussage der ukrainischen Heeresleitung und sie haben nur ein Glück, daß sie für selbstbezeichneten Schrott nichts zahlen müssen, während die Russen jubilieren können, wenn die Gegenseite ihre Schwächen aufzeigen muß. So können auch nichtssagende Informationen oftmals mehr Gehalt haben als die Lügereien der eigenen Truppe und wer viel lügt, muß sich am Riemen reißen um sich dabei nicht zu überholen oder am Ende ein schnelles Pferd besitzen um dem Zorn anderer zu entgehen, wobei man heutzutage auch fliegen kann, sofern man noch zum… Mehr

Bedenkentante
13 Stunden her

Ah, Brüssel ist mal wieder kräftig schuld an der deutschen Misere. Nun bin ich selbst zwar eine Befürworterin der EU – gleichzeitig sehe ich die Entwicklung hin zum Einheitsstaat seit den 1990ern sehr skeptisch. Jedoch trägt die Kritik des Autors wieder einmal nicht. Schaut man bei TE nicht über den Tellerrand? Gilt nur die deutsche Brille? So haben zB sowohl Spanien, Frankreich als auch Polen auch 2025 ein starkes Wirtschaftswachstum – nicht nur, aber auch dank der Industrie. Dort gelten dieselben EU-Regulierungen wie in Deutschland. Die einen mit mehr, die anderen mit weniger „erneuerbarer“ Energie. Es liegt also doch vor… Mehr

Thilo Braun
11 Stunden her
Antworten an  Bedenkentante

Sie nennen einen aus meiner Sicht sehr wichtigen Punkt. Brüssel ist nicht an allem Schuld, da andere Länder ebenso den Regeln unterliegen. Interessant ist dabei allerdings, dass andere Länder die Vorgaben aus Brüssel anscheinend anders umsetzen und eben nicht mit dem gleichen zerstörerischen Wahn wie Berlin. Kein andere Land geht den Weg de Energiewende, die in eine Sackgasse führt. Kein anderes Land belastet zB die Kraftstoffe mit so hohen Steuern. Kein anderes Land in der EU verschleudert die eigenen Steuergelder in einem Umfang wie die hiesige Regierung. Mit diesen Beispielen geht es immer weiter. Dennoch trifft Brüssel eine entscheidende Verantwortung,… Mehr

Michael Palusch
11 Stunden her
Antworten an  Bedenkentante

Was bedeutet „starkes Wirtschaftswachstum“? Es ist etwas verwegen, bei Frankreich mit +0,8% Minizuwachs von einem „starken Wirtschaftswachstum“ zu sprechen und wie so oft, kommt es auch hier auf den Ausgangswert an. Für Polen ist es bei einem Ausgangswert von ~25.000$ BIP pro EW einfacher einen Zuwachs von 3,5% zu erzielen, als in Deutschland mit ~56.000$. Es ist auch ein Unterschied, ob ein Land ~2 Mrd. € im Saldo aus dem EU-Topf erhält (Polen, Spanien) oder ~13 Mrd in diesen einzahlt (Deutschland). Und dass sich kein Land dieser Welt so sehr der irrsinnigen „Ernergiewende“ verschrieben hat wie Deutschland dürfte inzwischen genauso… Mehr

Lars Baecker
8 Stunden her
Antworten an  Bedenkentante

Polen und Spanien sind aber Nehmerländer. Mit dem Geld anderer lässt sich gut feiern.

Gregor6712
13 Stunden her

Es ist schön mal wieder einen Artikel in der deutschen Sprache zu lesen die nicht auf dem Niveau der Krabbelgruppe ist. Dankeschön. Die Schreibkunst ist also noch nicht tot.

Nibelung
14 Stunden her

Kriege kommen über die Unvernunft der Entscheider und sie werden auch wieder gehen und was bleibt sind Ruinen und eine zerstörte Wirtschaft und wer es nicht glaubt sollte sich mal in die Ergebnisse des 1. und 2. Weltkriegs vertiefen deren Auswirkungen materiell, finanziell und ideel erst Ende der achtziger Jahre abgeschlossen waren und wir im Gegensatz zu heute noch froh sein konnten es physisch noch zu überleben, wenn auch mit schwersten Folgen für viele Opfer, die heute niemand mehr sehen kann, weil der Schleier des Vergessens über uns gekommen ist und ein großer Fehler war, um nicht noch einmal das… Mehr

Dundee
20 Stunden her

Seit ihrer Gründung 1955 verschlang die BW bis heute über 2 Billionen Euro!

Das sind zwei Mal 1.000 Milliarden !
Das sind zwei Millionen mal Millionen Euro !!!
Als Ergebnis hat die BW für drei Tage Munition. Keine Panzer. Keine Flugzeuge. Keine Schiffe.
Die Soldaten unserer BW können nicht einmal die eigenen Kasernen bewachen!
Dafür gibt es externe Wachdienste !
Das alles sind Fakten !
2 Billionen Fakten für eine nicht verteidigungsfähige Bundeswehr !

Jeder Cent „für“ Rüstung landet auf irgendwelchen korrupten Konten aber
NICHT IN DER RÜSTUNG UND NICHT IN DER BUNDESWEHR.

Schluß damit !

Delegro
11 Stunden her
Antworten an  Dundee

Sie sehen als keine Notwendigkeit unser Land verteidigen zu können? Alles hohles Geschwätz. Putin hat gezeigt, dass die Bedrohung real ist. Die NATO zerfällt zunehmend. Diese schreckt Putin ab. Nicht das dysfunktionale, woke Deutschland. Das macht sich selber fertig. Hinsetzen, Popcorn nehmen und genüsslich beim eigenen Untergang zusehen. Ich würde dafür keine Patrone verwenden. Das schaffen die schwachsinnigen LINKEN in Deutschland von ganz alleine.

Michael Theren
9 Stunden her
Antworten an  Delegro

divide er impera – nennen Sie mir ein Beispiel in dem Putin gegen int. Finanzinteressen gehandelt hat, es gibt zahllose für das Gegenteil…

Michael Palusch
11 Stunden her
Antworten an  Dundee

NICHT IN DER RÜSTUNG UND NICHT IN DER BUNDESWEHR. Und ob. In der Bundeswehr wird gut verdient und Rüstung ist per se eine sehr teures und verderbliches Gut. Und wie das eben so ist, bestimmt besonders bei Rüstungsgütern -einen Panzer baut eben nicht jede Schmiede, ein Kampfflugzeug gleich gar nicht- die Nachfrage nach diesen knappen Gütern den Preis. Das ist auch der Grund, warum der Westen angesichts der Kriege im Nahen Osten rüstungsproduktionstechnisch am Stock geht, während die quasistaatlichen Rüstungsbetriebe in Russland die Materialverluste offenbar fast problemlos ersetzen können. Und Nein! Die brauchen dafür keine Waschmaschinen aus dem Westen und… Mehr

Freigeistiger
21 Stunden her

„Rüstung und Krieg bedeuten stets Konsumverzicht und Wohlstandsverlust“. Das gilt nur für die Normalbevölkerung, nicht aberfür jene, die stark in Rüstungsschmieden investiert sind. Da ist BlackRock ganz vorne mit dabei und wahrscheinlich auch Merz. Neben den Klima-und Migrations-Irrsinn gesellt sich nun zunehmend der Rüstungsirrsinn, bis 2029/30 wird mit Krieg gegen Russland gerechnet. Momentan sind wir laut „Militärexperten“ noch nicht so weit, aber in einigen Jahren kann es losgehen (Barbarossa 2?). Natürlich wird dann offiziell wie damals nur zurückgeschlagen. Die große Frage ist, warum die herrschende Politik einen solch gefährlichen und unsinnigen Kurs verfolgt. Ökonomisch bringt das nichts, ganz im Gegenteil.… Mehr

Last edited 21 Stunden her by Freigeistiger
Michael Palusch
11 Stunden her
Antworten an  Freigeistiger

…2029/30 wird mit Krieg gegen Russland gerechnet.

Eines muss man sagen: Russland ist ein überaus fairer Sportsmann! Der gibt seinem Gegner alle Zeit der Welt, damit dieser dann erholt und austrainiert mit ihm in den Ring steigen kann. Während sich Russland in der Ukraine wegen historischer und kultureller Verbundenheit noch immer Zurückhaltung auferlegt, wird es diesen Bonus für Deutschland nicht geben.

Michael Theren
22 Stunden her

und das es eben schon lange keine deutschen (Rüstungs) -unternehmen mehr sind (wie VW gerade erfahren hat, als Katar den Israel-Deal in Osnabrück gestoppt hat) -sicherlich bleiben ein paar Brotkrumen von der Steuerbillion für die auf Generationen zur Zinslast Verpflichteten übrig – aber der Gewinn bleibt bei den Finanzleuten (gerade meinen ersten „Lenin“ gelesen – Der Imperialismus (Monopolfinanzwirtschaft) als höchste Stufe des Kapitalismus – sehr überraschen gut und objektiv (z.B. echter Kapitalismus ist „gut“ – aber dann kommen die Kartelle und der Ausschluss des Wettbewerbs….), „wundersam“ nur – Lenin erwähnt die Politiker, die Wirtschaftsleute, aber mit keiner Silbe, wem eigentlich… Mehr

karlotto
23 Stunden her

Rüstung kann viel Geld bringen , wenn sie exportiert wird.
Die Bundeswehr , ist da nicht geeignet.
Billionen gehen in die USA oder Israel , also ein parasitärer Wirtschafstzweig.

Delegro
11 Stunden her
Antworten an  karlotto

Dazu kommt, dass wir bald überhaupt nicht`s mehr entwickeln werden, was das Ausland gerne kaufen würde. Unsere Bildungswesen ist zunehmend katastrophal. Die hellsten Köpfe wandern aus (absolut nachvollziehbar). Wir kompensieren mit Armutseinwanderung ohne Qualifikation, oder „Studenten“ aus aller Herren Länder, die den Ansprüchen häufig nicht genügen. Und auch die sind nur „auf Zeit“ da. Die wandern wieder in die Heimat zurück. Warum sollte man auch in Deutschland bleiben? Das Land, dass immer lebensunwerter wird.