Der neue US-Präsident hat mehr versprochen, als er halten kann, so viel steht fest. Weniger bekannt ist, wie sehr er auf die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed einwirken könnte. Das würde auch den Goldpreis stark beeinflussen.
Neue Wähler haben Hofer und Van der Bellen gestern nicht gewonnen. Am Ende könnte es sein, dass die prominenten Unterstützer Van der Bellens ihn so deutlich zum Kandidaten des Establishments gemacht haben, dass Hofer davon profitiert.
Auf Basis der Asylentscheidungen von Januar bis September 2015 schätzt das BAMF, dass einem syrischem Flüchtling 0,9 bis 1,2 Familienangehörige folgen werden. Seitdem werden hierzu keine Zahlen mehr bekanntgegeben. Mario Schultz ging der Sache nach.
Erdogans Drohung und Europas zahnlose Grenze: In den internationalen Beziehungen fördert das Prinzip „Offenheit“ nicht die Freiheit, sondern die Willkür.
Früher ging man zum Weihnachtssingen in den Dom - heute zum "Konzert der Kulturen". Beim Vier-Kerzenkranz, den wir aus der Kindheit noch als Adventskranz kennen, üben Achim Winter und Roland Tichy die neue Sprache für die, die schon länger hier sind.
Auf die Leser-Frage nach der verborgenen Absicht hinter der Politik der Bundeskanzlerin möchte Ingrid Ansari versuchen, Antworten zu finden und herauszulesen.
Der Westen braucht eine Nahost-Strategie: Die von Sykes und Picot vor genau 100 Jahren gezogenen Grenzen im ehemaligen Osmanischen Reich, der Grundstein für zahlreiche Konflikte der Gegenwart, müssen durch neue - klügere - ersetzt werden.
Der Staatskonsum wächst doppelt so schnell wie die Einkommen der Bürger: Der Staat wird fett, die Bürger erhalten nur wenig von ihrer Leistung. Gleichzeitig drücken sich Staatsunternehmen wie Airbus vor der Steuerpflicht und wandern aus.
Mit der Ankündigung einer erneuten Kanzlerschaft kann die die CDU punkten. Alle anderen Parteien verlieren - die AfD verschenkt ihren Wachstumsschub; die FDP rutscht wieder an die Todesschwelle.
Und die „Never ending tour“ läuft und läuft, und mittlerweile ist Bob Dylan 75, und die Tour läuft eventuell auch mal in Schweden vorbei, wo sich die Sache mit der Preisübergabe regeln ließe.
Die nächsten Wahlaufreger sind die Bundespräsidenten-Stichwahl in Österreich und die Abstimmung über das Reformpaket des italienischen Premiers, die als eine über Renzi selbst gewertet werden wird. 2017 geht 1967 zum Fünfzigsten in Frühpension.
Unmut, Zorn und Abkehr eines Großteils der alten Stammwählerschaft der Adenauer-Erhard-Kohl-Partei richtet sich inzwischen vor allem gegen jene breite Repräsentanz des Parteiestablishments in Bund, Ländern, Ministerien, Parlamenten und Staatsverwaltung.
Glückliche Antifaschisten. Wer das richtige Bewusstsein hat oder zu haben glaubt, kann sich inhaltliche Begründungen für seine Politik sparen. Er muss nur die Faschismus-Keule rausholen – und immer feste druff.
In Israel wird von „Feuer-Intifada“ gesprochen. In deutschen Netzwerken feiern Antisemiten die Brände. Sogenannte „Palästinenser“ und ihre Freunde sehen im Feuerlegen ein Mittel in ihrem Kampf gegen den zionistischen Feind. Die Bundesregierung schaut weg.
Tomas Spahn antwortet Lesern auf ihre Kommentare zu seinem - wahrlich nicht leichten Stoff - im Beitrag „Die Figur des Jesus im Koran“.
Eine Renaissance der Kernenergie ist durchaus denkbar: Wenn es gelingt, mit der Kernspaltung bislang ungekannte Optionen zur Erfüllung von Bedarfen jenseits der Stromerzeugung in Großanlagen anzubieten. Eine Erklärung in zwei Teilen.
Seit Merkel den Satz von den postfaktischen Zeiten das erste Mal in den Mund nahm, ist das faktenfreie Wort Modevokabel von Politikern, Journalisten und jedem, der im Fernsehen seinen Mund aufreißt. Doch hier gilt der alte Kinderspruch: Wer es sagt, ist es selber!
Yanis Varoufakis wurde als Finanzminister Griechenlands schnell als größter Punk aller Finanzwissenschaftler bekannt. Auf einem Wirtschaftstag der Volks- und Raiffeisenbanken in Bonn diskutierte er mit Roland Tichy über Deutschland als Zahlmeister.
Kracht steigert seinen Übermut mit den „Toten“: Er nahm sich die dreißiger Jahre vor, das blutig ernste Faschismusmaterial, und konstruierte daraus eine lockere Cineastenstory nahe am Kitsch.
Barbara Köster sieht das kompromisslos: Der Islam könnte erstmals im Westen siegen, gestützt durch freiwillige Leistungen der Unterworfenen in spe wie vorauseilender Gehorsam, willfährige Gesetzgebung und einverständige Rechtsprechung.





























