Der Länderfinanzausgleich, von dem Berlin lebt, ist der SPD zu gering. Die Zuwendung des Bundes, sprich des deutschen Steuerzahlers, für Wahrnehmung von Aufgaben als Hauptstadt: nicht ausreichend. Die weiteren Zuschüsse des deutschen Steuerzahlers, die der Staatsminister für Kultur an Museen, Oper und Philharmonie weiterleitet: ungenügend.
Die Münchner Konferenz hat die europäischen Nationalstaaten alleine als zu unbedeutend und zu sehr von Dritten abhängig bestätigt, um geopolitisch oder geoökonomisch in der ersten Liga spielen zu können – und die EU als unfähig, die Kräfte zu bündeln.
ABER-Merz und ABER-EU sind das eine. Handelnde wie Italiens Premier Meloni und Geistesverwandte das andere.
In Sachsen ist ein viel zu zutraulicher Wolf eingefangen und besendert worden. Aktivisten ließen ihn dann mit einem sogenannten „Hard Release“ wieder frei. Was dabei gefilmt wurde, ist jetzt ein Fall für den Staatsanwalt.
Politiker der Koalitionsparteien fordern von deutschen Unternehmern Standortpatriotismus ein. Im Moment des Kollapses politischer Hybris greifen also auch die Träger des Kulturkampfes auf bewährtes bürgerliches Vokabular zurück. Friedrich Merz und Genossen werden lernen müssen, dass Patriotismus nicht ein per Anweisung aktivierbarer Gemütszustand des Volkes ist.
Mercedes redet von „dynamischem Umfeld“, die Bilanz spricht Klartext: Umsatz runter, Gewinn halbiert, Rendite eingebrochen – und China bricht weg. Während Ola Källenius das Elektro-Experiment kleinlaut korrigiert, kippt an den Börsen die Stimmung: KI-Zweifel, Risiko raus, Woche rot.
Selbst der wohlwollende Ton des US-Außenministers Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz ist für Miosga und Konsorten nur ein einziger Affront. Statt sich über seine versöhnlichen Thesen auszutauschen, fühlen sich alle von den USA kollektiv auf den Schlips getreten. Von Brunhilde Plog
Er schüttelte die Hände von Annalena Baerbock und Robert Habeck: Der ehemalige ukrainische Energieminister Herman Halushchenko (52) ist bei einem Fluchtversuch an der ukrainischen Grenze verhaftet worden.
Secretary Marco Rubio killte die Classe Politique européenne in München so unterkühlt, dass die das für erwärmend hielt. Seine zentrale Warnung scheinen sie überhört zu haben: Wir in Amerika werden nicht der Hausmeister des Selbstabbruchs des Westens sein.
Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Ein Papier des Kreml sorgt für Aufregung: Moskau schlägt eine Neuordnung der russisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen vor und will zum US-Dollar zurückkehren. Potenzielle Verlierer: die EU und Goldanleger.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Die Geschichte einer Ent-Täuschung nennt Joana Cotar ihr Buch, die Geschichte einer Frau, die wirkliche Veränderung wollte – und lernen musste, dass hinter der Fassade freies Denken, wirkliche Demokratie und das Gewissen des Abgeordneten nicht zählen.
Höherer Strombedarf in der Kälte, aber die Produktion sinkt - die Preise steigen: Eine anhaltende Kältewelle hat in Finnland zu massiven Ausfällen bei der Windenergieerzeugung geführt.
Die Metzgereien sterben rasant und mit ihnen ein Stück deutscher Esskultur. Der Veggietrend ist nicht daran schuld. Es ist die Unattraktivität des Handwerks und die ungebrochene Billigmentalität der Deutschen, wenns ums Essen geht. Von Ingo Swoboda und aufgegessen.info
Seit Jahren praktisch keine Aufgaben, aber sechs Mitarbeiter und ein Chef mit sechsstelligem Jahreseinkommen. Jetzt bekommt der Mann auch noch einen Bonus – und niemand weiß, wofür.
Medien und Lobbyisten bewerben die Geschlechtsangleichung als risikoarmen „Weg zum wahren Ich“. In Wirklichkeit führt sie bei vielen zu massiven Problemen.
Auf Rubios neue Rede reagiert das alte Europa mit einer absurden Paarung. Keir Starmer und Ursula von der Leyen zeigten sich in München gewollt kriegsfähig. Dann folgt eine Meisterleistung in eingebettetem Journalismus. Als „rote Linie“ präsentiert von der Leyen die „digitale Souveränität“ der EU. Doch das ist nur die Zensur des Internets durch DSA und Co.
250.000 Menschen in München stellen sich gegen das mörderische Mullah-Regime, das Proteste mit Genozid, Massengewalt, Haft und Exekutionen beantwortet und erstickt. Während auf der Theresienwiese Klartext gesprochen wird, setzt sich medial das vertraute Kleinreden fort: Zahlen relativieren, Bilder drehen, Deutung entschärfen.
Das bequemste Mittel gegen Wähler, die falsch wählen: Verbot. Harald Martenstein legt die Verbotslogik frei und erinnert an den einfachen Satz, den Berlin verdrängt: Man kann Demokratie im Namen der Demokratie abschaffen.
Europa steuert auf ein neues Zensurzeitalter zu: Mit DSA, Medienfreiheitsgesetz, Demokratie-Schutzschild und Chatkontrolle wird die Meinungsfreiheit systematisch eingeschränkt. Roland Tichy zeigt, wer die treibenden Kräfte sind – und wie staatliche Institutionen zu Instrumenten politischer Überwachung umgebaut werden.



































