Der Wahlsieg der Linken in Berlin bringe eine neue Gefahr für das jüdische Leben in der Hauptstadt – das befürchtet Israels Botschafter Ron Prosor: Der „völlig enthemmte Antisemitismus“, der mit der Linken transportiert werde, bekomme mit ihrem Aufstieg zur stärksten Kraft „eine neue politische Dimension“.
IMAGO / Bernd Elmenthaler
Das starke Abschneiden der Partei Die Linke müsse jeden beunruhigen, dem das Fortbestehen dieser Gemeinschaft am Herzen liege, sagte Ron Prosor gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Aus einer theoretischen Bedrohung werde für Jüdinnen und Juden in Berlin „eine konkrete und unmittelbare Existenzgefahr“.
Und der Botschafter kritisiert deutlich: Es seien keine „Ausrutscher“, es sei ein System – immer wieder würden rote Linien überschritten. Ron Prosor wirft der Links-Partei offene Nähe zu Clan-Kriminellen und „Terror-Verherrlichern“ vor. Das ist eine Anspielung auf den Auftritt von Issa Remmo und dem PFLP-nahen Aktivisten Ibrahim Ibrahim auf der Neuköllner Wahlparty. Das sei kein Randphänomen mehr, sondern ein tief verwurzeltes Antisemitismusproblem. Die Linke müsse einen konkreten Plan vorlegen, wie sie den systematischen Israel- und Judenhass in den eigenen Reihen bis in die Wurzel bekämpfe. Die Zeit leerer Versprechen sei vorbei. Entscheidend seien nur noch Maßnahmen und überprüfbare Ergebnisse.
In Neukölln, in einer Hochburg der Linken, hat sich die Zahl der antisemitischen Vorfälle 2024 verdoppelt. Auch Kanzler Friedrich Merz nannte den offenen Antisemitismus in Berlin einen „Schandfleck“. Und SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach und Parteichefin Saskia Bas verlangen vor jeder Zusammenarbeit mit der Linken eine eindeutige Distanzierung und personelle Konsequenzen. Die Grünen knüpfen ein mögliches Bündnis mit der Fraktion Die Linke an eine Garantie für die Sicherheit jüdischen Lebens.


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
„Haltet den Dieb!“ oder die wundersame Politik Israels.
Die Vorgänge in Berlin werden hier in Frankreich zur Kenntnis genommen, sogar in unserem Provinzblättchen, und in anderen Ländern auch. Das wird nicht ohne internationale Konsequenzen bleiben. Das ist die gute Nachricht.
Zu spät. Hat seine Arbeit nicht getan – Arbeitsverweigerung, Note sechs. Setzen. Der Landesverfassungsschutz Berlin (gibt´s den eigentlich noch) kann sich auch wieder setzen und weiter schlafen.
„Israels Botschafter warnt vor enthemmtem Antisemitismus …“
Fun Fact:
Er warnt NICHT wegen Wahlergebnissen der AfD. Nicht einmal spurenweise.
Dennoch warnt er, und zwar völlig zu Recht, DEUTLICH!
Mitbekommen, Herr Schuster? Frau Knobloch?
Und falls ja:
Sagt Ihnen das etwas?
Achje, jetzt sinds also die pöhsen Linken, wo man sich die letzten 10 Jahre doch gemeinsam so engagiert auf die AfD eingeschossen hatte. Man könnte natürlich auch sagen, sorry, aufs falsche Pferd gesetzt !
Einen chronischen Antisemiten der Linken zum „Antisemitismusbeauftragten“ machen, sich von solchen Leuten in Buchenwald und anderswo im Krampf gegen die AfD instrumentalisieren zu lassen, um jetzt entsetzt festzustellen, das Sozialisten wohl doch nicht aus ihrer Haut können ?
Juden, Zionisten, Siedler, Orthodoxe, Chabad Lubawitscher, streng Religiöse und weniger Gläubige…..who is who. Untereinander sind die sich doch auch nicht grün und zum Teil sehr radikal. Irgendeiner wird immer verfolgt. Irgendwo fließt immer Blut und die Schuldigen sind auch bekannt. Es gibt aber auch sehr ehrenwerte Mitglieder die unumwunden ihre Meinung sagen. Frau Hecht Galinski oder Prof. Dr. R. Verleger u.a.m.. Die werden bei uns aber so gut wie tot geschwiegen weil nicht sein kann was nicht sein darf. (C.M.)
Eigentlich sollte man seit der Zusammensarbeit von RAF und PLO wissen, woher der antisemische Wind in Deutschland seit den 1970ern weht.
Der wehte in der SED, also der Partei, die in Berlin wohl demnächst das Sagen hat, schon lange vorher. Die, die mit Judenhass niemals etwas zu tun hatten, im Gegensatz zu den Nazis, die selbstverständlich alle im Westen saßen, und die sich aus purer Menschenliebe mit Arafat gemein machten und gegen Israel agierten.
Der soll sich mal bei denen beschweren, die die Antisemiten in unser Land geholt oder reingelassen haben. Bei der Merkel, der CDU/CSU, der SPD, den Linken und vor allem bei den Grünen. Die verhindert sogar, dass die Antisemiten in Masse abgeschoben werden. Merke: Nur die AfD wird diese Leute abschieben.
Die sehen überall Feinde, aber die, die durchaus dem Jüdischen freundlich bis völlig neutral gegenüber eingestellt sind, werden übersehen. Zuerst war es lange Zeit angeblich die AfD, die „extremistischen Rechten“, aber nein, nun merken sie wer wirklich die größten Antisemiten sind: Nämlich die ganze vergiftete Linke Blase die sich wie eine Mischung aus Rot und Grün und Sympathisanten darstellt. DAS ist das neue satte, echte „Braun„, was seit Jahren der AfD angedichtet wird.
Einfache Aussage:
Brandmauer gegen propagierten „Rechtspopulismus“ und Akzeptanz des realen anti-semitischen Linksextremismus.
Diese „Haltung (zeigen)“ ist eine Schande für unseren Staat!
Danke Herr R. Prosor für Ihre Offenheit.