Nach drei Wochen krankheitsbedingter Abwesenheit ist Boris Johnson zurück in Downing Street. Seine Regierung kam unterdessen von vielen Seiten in die Kritik: Der Lockdown soll gemildert werden. Darin sind sich Wirtschaft, Labour und nun sogar Teile der Wissenschaft einig. Wie weit deren Rolle in der britischen Politik künftig gehen soll, wird dabei auch zum Thema.
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat völlig recht, wenn er feststellt, dass auch der Schutz des Lebens Abwägungen zugänglich ist.
Bayern verkündet neue Regeln. Die Bundesregierung verzichtet auf Massentests. Das Saarländer Verfassungsgericht stürzt Ausgangsbeschränkungen. Gegen Falschinformationen will die Regierung aktiv vorgehen - obwohl sie selbst oft genug solche verbreitet.
Der Begriff „Innere Emigration“ bezeichnet Tarnungstaktiken von Künstlern in unfreien Regimes. Gibt es vergleichbare Phänomene auch in der Gegenwart? Eine Spurensuche in der Schriftsteller-Szene.
Kaum ist - vom Staat gewünscht - die heimische Produktion von Atemschutzmasken angelaufen, schlägt die Industrie Alarm: CO2-Steuer und verschärfte Umweltregeln aus Brüssel werden dafür sorgen, dass kein Betrieb damit lange weitermachen kann.
Der Medizin-Historiker Axel W. Bauer erklärt, wie sich die Coronavirus-Pandemie von anderen Pandemien unterscheidet.
Der Film mit schlapper Einschaltquote wäre schnell in der Versenkung verschwunden, hätte nicht der Verfassungsschutzpräsident von Niedersachsen Bernhard Witthaut den betreffenden „Tatort“ als Beleg dafür angeführt, dass Extremismus und Rassismus in der Mitte der Gesellschaft angekommen und mittlerweile auch weiblich sei.
Solche Einmütigkeit über alle Parteigrenzen und Altersgruppen hinweg ist selten: Die Bürger lehnen jegliche politische Zielsetzung hinter der Vergabe von staatlichen Hilfsmitteln in der Coronakrise ab.
Als eine »Führerschein-Vernichtungsmaschine«, bewertet der Automobilclub »Mobil in Deutschland« den neuen Bußgeldkatalog. Die verschärften Bußgelder seien unverhältnismäßig und ohne Not entstanden.
Kaum ein deutsches Großunternehmen wird von Corona so hart getroffen: Die Fluggesellschaft Lufthansa verliert eine Million Euro – pro Stunde. Sie wird nicht pleite gehen, weil der Staat das nicht zulassen kann – aber um die Rettung wird gepokert.
Erst wurden Masken verhöhnt als »rechte Panikmache« – heute sind sie Pflicht. Es ist mehr als der übliche Zirkel, wo Vernunft so lange als »rechts« gilt, bis es nicht anders geht. – Ist da ein ernsthafter Bug im »Betriebssystem Deutschland«?
Mit Mai dürfen alle Geschäfte und viele Dienstleister wie Friseure öffnen, ab 15. Mai Gastronomiebetriebe täglich bis 23 Uhr, ab 29. Mai auch Hotels und Schwimmbäder.
Das Jobcenter in NRW stellt fest: Strafgefangene ohne private Unterstützung sollen weiter im Gefängnis bleiben trotz erhöhter Corona-Gefahr - und Studenten wird empfohlen, bei Jobverlust neue in systemrelevanten Branchen zu suchen. Weitere Merkwürdigkeiten hier bei TE exklusiv dokumentiert.
Selbst unter höchst optimistischen Annahmen, werden die Regierenden irgendwann einem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt sein: War der Kampf gegen das Virus diese Opfer wert? Das werden bankrotte, arbeitslos gewordene Gastronomen, Einzelhändler, Arbeitnehmer und Freiberufler fragen.
Es gibt genug „Fachleute“, die diesen ganzen Kampf gegen Corona übertrieben finden. Warum also nicht einmal solche Fachleute aufeinander prallen lassen beim nächsten Mal? Oder gibt es auch hier schon das nächste große Tabu, wie schon zuvor bei der Massenzuwanderung und der so genannten Klimakatastrophe?
Der Vorsitzende der Linken will die Lufthansa an die kurze Leine zu nehmen. Berlins Innensenator warnt: Der 1. Mai könnte zum "Ischgl von Berlin" werden. Wegen Corona müssen die Bürger Einschränkungen und Bußgelder hinnehmen - manche mehr als andere.
Die Regierenden wollen in dieser Krise wieder mal nur unser Bestes – und es sieht so aus, als bekämen sie es auch, nämlich fünferlei.
Antikapitalistische Intellektuelle berauschen sich am Traum vom bevorstehenden Untergang des „Kapitalismus mit tödlichem Antlitz“, der in der Corona-Krise „Menschenopfer“ fordere. Dabei ist die These vom Tod bringenden Kapitalismus absurd.
Das eingesperrt Sein fördert neue Formen der Kommunikation - und das machen sich manche zu nutze, die im medialen Mainstream nicht zu sehen sind.
Die Coronakrise hat ihr eigenes Mantra: Am „Wir halten zusammen“ kommt man nirgendwo mehr vorbei. Das täuscht einen Zustand der Gemeinschaft vor, den es nicht gibt. Im besten Fall ist es naiv, im schlechtesten Fall zynisch – und in jedem Fall nervtötend.







































