Ein Interview mit Boris Palmer über Heilslehren, das Internet und Bürgerkrieg.
Wie war das noch mit dem sinkenden Schiff? Der SPD-Politiker Florian Pronold soll Direktor der neuen Bauakademie in Berlin werden, obwohl er die Voraussetzungen nicht erfüllt. Deutsche Architekten sind empört.
Die Abschlusserklärung des Nato-Gipfels ist kurz, aber sie hat es in sich. Vor allem weil sie China erwähnt. Wichtiger als neue Gremien ist jetzt die Stärkung der nationalen Streitkräfte in Europa und die Abstimmung zwischen Frankreich, Großbritannien und Deutschland.
Auf seiner letzten Pressekonferenz hat Automobilverbandschef Bernhard Mattes nichts gutes zu verkünden. Beschäftigung und Absatzzahlen drehen ins Minus. Zum schwachem Weltmarkt kommen die Vorgaben der Klima-Politik.
Der Titel des ARD-Kommentars lautete ursprünglich: „Die letzte Patrone der SPD“ und wurde dann geändert in: „Letzter Versuch für die SPD“. Am Inhalt des Kommentars der letzten Patrone änderte sich nichts.
Der Klimaschutz-Aktivismus nimmt immer deutlicher quasi-religiöse Erscheinungsformen an. Dazu zählt auch die Praxis von Ablass-Zahlungen für C02-Emissionen. Der Glaube an deren Heilswirkung ist aber schon erschüttert.
Der Tagesspiegel kommentierte die Reaktion Seehofers auf diese Rückkehr einst so: „Seehofer wirkt nun wie der Zyklop, als ihn Odysseus foppte. Stark und wütend, aber blind und machtlos.“
Die italienische Democrazia Cristiana (DC) ging den deutschen Christdemokraten nur voran: weg von den christlichen Wurzeln hin zum reinen Machtverein.
Die Noten der Schüler werden immer besser und der Anteil der Abiturienten immer größer. Hinter dieser Inflation verfallen die Bildungsstandards in Deutschlands in beängstigender Weise. Das sind Indizien für den ökonomischen Niedergang des Landes.
Das „Zentrum für Politische Schönheit“ verkauft Auschwitz-Erdpröbchen im „kleinen Weihnachtspaket“. So etwas kommt gut an – aber nur bei deutschen Moralschwergewichtlern in Medien und Politik.
Kühnerts Wahl wäre richtig und folgerichtig für die traurige Ruine, die einst eine stolze Partei war. Für Kühnerts Wahl zum Parteivize existieren mehrere schlechte Gründe.
Dass die SPD dort steht, wo sie gerade steht, nämlich weit unten, hat auch mit solchen Genossen wie Ralf Stegner zu tun.
Der Kosmos der Heiligen ist ein großes, ein ethnologisch wie kulturhistorisch, politisch wie soziologisch unerschöpfliches, ein weltgeschichtliches Thema. Sie weisen, gleich der Kunst und der Musik, auf das »ganz Andere«, das dem menschlichen Leben seinen einzigartigen Wert verleiht.
Nur noch halb so viele US-Unternehmen wie vor zwei Jahren planen Großinvestitionen in Deutschland. Was Amerikas Business-Bosse vor allem kritisieren, liest sich wie eine Generalabrechnung mit der deutschen Politik.
Forsa-Chef Güllner prognostiziert für die nächste Legislaturperiode eine schwarz-grüne Koalition unter Führung der Union. Tatsächlich sitzt die Union in einer Falle zwischen den Grünen und der AfD, aus der sie sich nicht ohne weiteren Schaden befreien kann.
Hat je eine Wahl einer neuen SPD-Spitze selbst international ein so verheerendes Echo gefunden wie die jüngste Abstimmung, die auch dem Geist des deutschen Parteiengesetzes widerspricht?
Lars Klingbeil ist es offenbar egal, wer als Spitze der SPD firmiert. Hauptsache er ist General.
Die noch amtierende Bundeskanzlerin hat es geschafft, Deutschland in eine Gaga-Republik zu verwandeln. In ihrer Regierungszeit fährt sie die eigene CDU gleich nach SPD und FDP gegen die Wand.
Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul inszeniert sich mit der Forderung, die Nationalität von Kriminellen zu benennen. Das ist eine Ablenkungstaktik, die Verbrechen nicht verhindert.
Die Herausforderungen für die Bundespolizisten werden immer größer – nicht zuletzt auch, weil Politiker ihnen bei der Abschiebung Steine in den Weg legen und so eine erfolgreiche Durchsetzung der Asylbescheide unmöglich machen.
























