Nach einem Blick auf die Zahlen wird schnell klar: Wollen wir die Funktionsfähigkeit unserer Volkswirtschaft nicht gefährden, müssen wir uns mit den Rohstofflieferanten für Erdöl, Erdgas und Kohle gut vertragen, auch mit Russland. Mit Erneuerbaren allein ist es nämlich nicht zu schaffen. Von Klaus Hellmuth Richardt.
In Lesbos ist die Lage nach der Brandstiftung im Migrantenlager Moria angespannt. Die Einheimischen fühlen sich von den Migranten bedroht und von der Regierung übervorteilt. Und mittendrin sitzen NGO-Leute mit Rasta-Haaren, die Spendenaufrufe schreiben. Von Rebecca Sommer.
Unfreiwillig sorgte Frau Nemzowa wenigstens für ein ganz klein wenig Heiterkeit bei uns, als sie auf die Frage der Moderatorin „Warum ist es in Russland so still?“ (nach dem Nawalny-Giftanschlag) antwortete: „Leider gibt es kein ZDF in Russland.“ Kann man das nicht transferieren? Wir haben doch noch diesen anderen Kanal.
Wenn CDU-Politiker, die sich immer gerne als „Partei der Mitte“ inszenieren, türkische Rechtsextreme dulden, dann unterstützen sie auch türkischen Nationalismus, Rechtsextremismus und Staatsideologien in dem eigenen Land.
Auf Lesbos liegen alle Interessen quer, die nur quer liegen können – und daneben alle Nerven blank. Die Bürger wollen keine Migranten mehr, die Migranten verabscheuen das Inselleben. Athen will Härte zeigen und erntet doch nur Widerstand. Lokale Politiker suchen nach neuen Lösungen, finden aber nur Provisorien.
"Was weg ist, ist weg", stellt Jörg Sartor nostalgisch fest. Er meint den Arbeiterstadtteil in Essens Norden, in dem er aufwuchs. Das trifft ebenso zu auf eine Partei, die als Arbeitervertretung groß wurde, deren Funktionäre in einer Parallelwelt leben, in der jeglicher Bezug zum wahren Leben nur noch mit ideologischer Abscheu betrachtet wird.
Deutschland macht sich nach nur fünf Jahren wieder auf den Sonderweg: Während sich hier parteiübergreifend die Aufnahmefreude manifestiert, haben die Regierungen der Nachbarländer ihre Lektion aus 2015 gelernt. Die Niederlande und Österreich senden eindeutige Absagen.
Es gibt nun wahrlich tagespolitisch interessante Fragen, aber Maischberger will auch noch etwas über die Mutter von Saskia Esken wissen. „Meine Mutter hatte zwei Kinder ...meine Mutter war Buchhalterin ...“, aber um Gotteswillen, wer will das zu welchem Zweck wissen?
Es wäre finanziell ein Klacks, die Worte von Jesus Christus in die Tat umzusetzen: Die Gesamtfinanzierung der "Schutzsuchende" genannten Migranten, die man hierher schleppt (per Kirchen-Schiff) oder nun förmlich herbei ruft (Luftbrücke). Von der Erstaufnahme bis hin zu den Folgekosten!
Lesbos brennt. Wer hat gezündelt? – Ein Prinzip des Migrationsbusiness ist die Erpressung: »Gebt uns, was wir wollen, oder wir bringen uns und unsere Kinder in tödliche Gefahr.« – Erpressung funktioniert, weil und solange die Erpressten nachgeben.
Humanitäre Pharisäer haben die Lehren aus dem Flüchtlingsherbst 2015 nicht verstanden. Sie fachen emotionale Feuer an, über die sie sich dann echauffieren. Über den Widerspruch zwischen Humanität und ihren Grenzen muss man ohne Schaum vor dem Mund diskutieren.
Wir telefonieren mit Rebecca Sommer, die auf Lesbos am niedergebrannten Migrantenlager von Moria ist. Sie spricht von vielen Feuern, die absichtlich gelegt wurden - angeblich auch unter Mithilfe von NGO-Aktivisten.
Wir dürfen die Demokratie nicht verlernen. Das bedeutet: viele Meinungen aushalten, immer wieder neu den Streit um das bessere Argument suchen. Politik darf nicht schwarz-weiß sein, sondern muss die Komplexität und Vielschichtigkeit der Herausforderungen für unser Land abbilden.
Die Runde schloss der philosophisch anmutende Satz von Jördis Frommhold, Chefärztin einer Lungenklinik: „Das normale Leben ist jetzt“.
Die Corona-Krise hat eine gewaltige Umverteilung innerhalb der EU in Gang gesetzt, dazu kommen Hilfsprogramme innerhalb Deutschlands. Der Gesamtbetrag der Hilfsprogramme summiert sich auf 40 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Professor Hans-Werner Sinn fordert eine Rückkehr zu Maß und Mitte
Nawalny ließ sich nicht vor Putins Karren spannen. Das macht ihn zumindest unangenehm, auch wenn von ihm keine ernsthafte Bedrohung für den Herrn im Kreml ausging. Ob der unmittelbar verantwortlich ist für den Anschlag, ist keineswegs sicher. Eine Analyse der Interessenlagen in Russland und anderswo.
Der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), Róbert Ragnar Spanó, nahm den Ehrendoktortitel der Universität Istanbul an - und traf sich mit Präsident Erdogan
Helle Aufregung in Potsdam: Ein Afrikafest wurde abgebrochen! Man empört sich mit Hilfe der Presse über das Auftreten von Polizisten. Es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um "Gefühle".
Nach mehreren Corona-Fällen im Migrantenlager von Moria hatte die Athener Regierung einen lokalen Lockdown verhängt und plante die Errichtung eines Zauns um das Lager. Doch das wollten die Bewohner offenbar nicht hinnehmen. Die Einheimischen von Lesbos haben nun das Nachsehen.
Die Partei die Linke formiert sich in Volksfrontmanier, um die Macht im Bund zu erobern. Streit dreht sich nicht um das Ziel - letztlich Kommunismus - nur um den richtigen Weg dorthin. Und da will man offenbar von Lenin lernen.



























