Illegale Migration als Erpressung

Lesbos brennt. Wer hat gezündelt? – Ein Prinzip des Migrationsbusiness ist die Erpressung: »Gebt uns, was wir wollen, oder wir bringen uns und unsere Kinder in tödliche Gefahr.« – Erpressung funktioniert, weil und solange die Erpressten nachgeben.

imago images / ANE Edition

»Wenn du mir nicht gibst, was ich will, bringe ich mich um!« – es ist ein irrer Satz. Psychotherapeuten nennen es emotionale Erpressung. Das, was gegeben werden soll, kann variieren, die Methode bleibt die gleiche.

Nicht selten ist es die Aufrechterhaltung der Beziehung selbst, die abgepresst wird. Gelegentlich werden Eingeständnisse abgepresst (etwa, dass man nicht mehr seine Freunde sehen soll), die der Erpresste aus wirklich freiem Willen lieber nicht eingegangen wäre.

»Wenn du mir nicht gibst, was ich will, bringe ich mich um!« – wer so einen Satz hören sollte, der begreift oft, und will sich doch zu lang selbst nicht eingestehen, dass sein Leben ab da ein anderes sein wird, auch weil seine Beziehung eigentlich schon vorbei ist – ab da geht es nur noch darum, den Erpressten auszuwringen.

An ihnen verdienen

Das Flüchtlingslager Moria auf der einst idyllischen griechischen Mittelmeerinsel Lesbos wurde niedergebrannt (welt.de, 9.9.2020).

Von propagandistisch tätigen Aktivisten liest man dazu Formulierungen wie »ganz egal, wer das Feuer gelegt hat«. Die Formulierung »ganz egal, wer« (man vergleiche mit der verräterischen Wortwahl »Gewalt ist schlecht, egal von welcher Seite«) ist regelmäßig ein Hinweis darauf, dass die Tat von der Seite ausgeübt wurde, welche die Propaganda eigentlich in Schutz nehmen möchte – den »Guten«.

Es wäre nicht das erste Mal, dass illegale Migranten ihre eigene Unterkunft niederbrennen, um eine bessere All-Inclusive-Versorgung auf Kosten des EU-Steuerzahlers zu erzwingen. (Wir erinnern uns etwa an jenes Flüchtlingsheim in Düsseldorf, das laut Zeitungsberichten, etwa express.de 9.6.2016, ein übergewichtiger 26-jähriger »Flüchtling« niederbrennen ließ, weil er Schokopudding wollte, aber keinen bekam.)

Man muss zugleich sachlich konstatieren, dass auch Einheimische ein Interesse haben könnten, dass das Lager in dieser Form ein Ende findet. Die Existenz des Lagers ist zuerst Unrecht, das von der Schlepper- und Migrationsindustrie an den Einheimischen verübt wird. Eine Weiterreise ins Zielland Lebenslang-All-Inclusive-Deutschland könnte das Unrecht mindern und den Inselbewohnern ein wenig Normalität zurückgeben.

Das Abbrennen des Lagers fällt zugleich auffällig präzise mit NGO-Propagandaaktionen vor dem Bundestag zusammen, siehe welt.de, 7.9.2020, wo bekannte NGOs gezielt fordern, die Migranten von Lesbos nach Deutschland zu transportieren, wo dann auch deutsche Wohlfahrtskonzerne, Unterkunftbetreiber et cetera an ihnen verdienen.

Die geforderte Summe wert

Die westliche Welt steht einer Geisteshaltung gegenüber, der ihre Lebensphilosophie schlicht nicht gewappnet ist.

Illegale Migranten erpressen Länder wie Deutschland mit einer Forderung: »Lasst uns einreisen, bezahlt uns Kost und Logis, fördert unsere parallelen und archaischen Kulturen, und wenn ihr das nicht tut, bringen wir unser Leben in Gefahr. Unser Ertrinken und Abbrennen ist euer Problem«

In Deutschland und Europa verdienen so viele Zyniker am Milliardengeschäft »Refugees Welcome«, dass diese schräge Argumentation hin- und ernstgenommen wird.

Es gab Zeiten, da pflegten Staatschefs in markigen Worten zu sagen: »Wir verhandeln nicht mit Terroristen!« – Wie ist es aber mit Erpressern?

Mit Piraten, Entführern und Erpressern wird seit jeher verhandelt. Das Wesen des Menschen in größeren Gruppen ist immer »kapitalistisch« (im Sozialismus eben als »Bückware«), und also entwickelt sich auch Erpressung zwangsläufig in Richtung kapitalistischer Bahnen. Der Erpresser bietet eine Ware an (die Rücknahme eines Drohszenarios), der Erpresste wägt ab, ob dies ihm die geforderte Summe wert ist oder nicht.

Lange und demütig genug

Wie begegnet man einem Erpresser, der bereit ist, sich und vielleicht sogar seine Familie in Lebensgefahr zu bringen, um uns zu erpressen, um unser aus seiner Sicht womöglich »naives« Mitgefühl zu seinem Vorteil gegen uns selbst zu wenden?

Deutschland wird erpresst, Europa wird erpresst, der Westen wird erpresst. Die Drohung der Erpresser ist: »Lasst uns rein, versorgt uns (manchmal auch: und passt euch unserer archaischen Ideologie an), sonst riskieren wir unser Leben, und eure Propagandisten werden das gegen euch wenden!«

Wenn Sie sehen müssten, wie jemand von seinem Ehepartner erpresst wird, würden Sie ihm raten, immerzu nachzugeben, bis sein Leben nur noch eine leere Hülle ist, eine verzweifelte Illusion, es würde alles gut werden, wenn er nur lange und demütig genug nachgibt?

Neue Brandmauern

»Wenn ihr uns nicht aufnehmt, uns gratis Kost und Logis gebt, unsere archaischen, unproduktiven Gewohnheiten hinnehmt und sogar fördert, werden wir uns und unsere Kinder in schlimme Gefahr bringen!« – es ist nicht schön, es so formuliert zu hören, doch ist es dadurch schon falsch?

Wir werden erpresst – und die Flammen schlagen hoch – buchstäblich und im übertragenen Sinn – sei es im Flüchtlingslager von Moria oder in mancher deutschen Flüchtlingsunterkunft (zur Pflege offenbar global bekannter linker Folklore auch mal mit dem hingeschmierten »Hakenkreuz« garniert, damit es dem »Kampf gegen Rechts« dient, siehe welt.de, 10.4.2016).

Deutschland wird neue Brandmauern einziehen müssen – dringend! Brandmauern gegen emotionale und fake-moralische Erpresser. Brandmauern gegen die Propaganda von NGOs, deren Financiers teils in ihren riesigen Anwesen hinter hohen Mauern hausen, von wo aus sie ihr Menschenschach spielen. Brandmauern gegen die Manipulierbarkeit, durch Moralisten und Angstmacher.

Deutschland braucht neue Brandmauern, denn Deutschland droht, zur Marionette von Geschäftemachern und Erpressern zu werden – und zuletzt wird niemand es uns danken.

Wir werden neue Brandmauern einziehen müssen, sonst brennen die Feuer von Moria bald in unseren Innenstädten. Eine erste, nützliche Brandmauer wäre es, sich einer schlichten Erkenntnis neu zu erinnern: Die Verantwortung für die Tat des Erpressers trägt ausschließlich der Erpresser.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf dushanwegner.com

Dushan Wegner (geb. 1974 in Tschechien, Mag. Philosophie 2008 in Köln) pendelt als Publizist zwischen Berlin, Bayern und den Kanaren. In seinem Buch „Relevante Strukturen“ erklärt Wegner, wie er ethische Vorhersagen trifft und warum Glück immer Ordnung braucht.

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Kommentare ( 56 )

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56 Comments
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Britsch
2 Monate her

Von mir aus kann sich Jedes und Alle selbst umbringen, die das wollen.
Ich finde Jedes hat das Recht über sich auch in der Beziehung selbst zu entscheiden.
Ich finde aber auch Niemand hat das Recht Kinder in die Welt zu setzen, die man nicht selbst versorgen kann und will.
Das Problem der Welt ist die immer mehr zunehmende Zahl an Menschen / Überbevolkerung.
Wenn Jemnd erpressen will mit dann bruinge ich mich um, Einfache Antwort, dann mach es

macrotrader
2 Monate her

Wen repräsentieren denn diese Welcome Rufer außer sich selbst ? Nur durch die gleichgeschaltete Mainstream Presse entsteht der Eindruck es sei eine Art Zeitgeist. Genau das stimmt nicht. Getrieben durch die sog. Öffentlichkeit will jeder nur gut aussehen, viele Likes bekommen und in die Talkshows eingeladen werden. Es muss endlich klar werden, daß die „Öffentlichkeit“ diese „Jeder kann kommen Politik“ eben nicht unterstützt. Die Schweigespirale muss endlich aufhören.

Deutscher
2 Monate her

Sammelt die Leute ein, bringt ihnen Werkzeug und Material und lasst sie das Lager neu aufbauen. Denn durch eigene Leistung entsteht Wertschätzung.

Eberhard
2 Monate her

Wir lassen uns nicht erpressen! Das ist lange her und da wurde Härte gezeigt und sogar der Tod in Kauf genommen. Waren die Geiseln und Todesopfer doch eigene Bürger mit gesetzlich verbriefter Obhutspflicht des Staates und müssen daher wahrscheinlich weniger wert gewesen sein, als die neuen Eroberer unserer Sozialsysteme aus den entferntesten Winkeln der ganzen Welt. Die Regierungsdevise war damals, jede gelungene Erpressung öffnet das Tor für neue und schlimmere. Wie hat sich doch inzwischen unsere BRD verändert. So verändert das Urkundenfälschung, Brandstiftung, Vergehen gegen Kindeswohl usw. heute zum probaten Mittel wird Gesetze auszuhebeln und dafür noch belohnt zu werden.… Mehr

myrkf
2 Monate her
Antworten an  Eberhard

Nach schmidt war das vorbei. Mit Kohl und der Putsch FDP kam die Selbstkastrierung.

Unter Kohl lief die Schiefe Ebene an. Radikalen Erlaß gekanzelt, Kriminelle und korrupte Kader, keine Verantwortung mehr….

Manfred_Hbg
2 Monate her

Zitat: „Wenn du mir nicht gibst, was ich will, bringe ich mich um“ > Mal abgesehen von auch diesen größmäuligen „Todesmut“, so sind diese ach so armen und so sehr traumatisierten „Hilfesuchenden“ auch noch so mutig, dass sie unsere Polizisten und Rettungskräfte aufs übelste bepöbeln, anspucken undit Steine bewerfen. UND unsere regierenden Polit-Clowns schicken dann bspw UNSERE Söhne, Töchter, Brüder, Mütter oder Väter nach Afghanisten und Afrika damit die dort unter Einsatz ihrer Gesundheit und Leben die Länder befrieden und aufbauen. ICH sage deshalb schon seit langem: SCHLUß DAMIT! Holt UNSERE Soldaten zurück nach Hause UND schickt die jeweilige bereichernde… Mehr

Oblongfitzoblong
2 Monate her

Wie groß muss die kognitive Dissonanz bei Linken und religiösen Menschen sein, dass sie alles tun, damit es ihnen selbst besser geht, dazu helfen natürlich die armen Menschen auf Lesbos und andere!

Blackbird
2 Monate her

Ach, hätten wir doch noch einen Helmut Schmidt als Bundeskanzler. Der würde sich von dem Theater auf Lesbos und den Refugees-Welcome-Schreihälsen im eigenen Land aus einer staatspolitischen Verantwortung heraus keinen Millimeter erpressen lassen. Klare Kante, das war mal, in einer Republik in der inzwischen Ideologie und Hype politisch bestimmender geworden sind als Hirn.

Gotthelm Fugge
2 Monate her

Sie entsinnen sich – 20160607: [https://www.mopo.de/news/panorama/kein-schoko-pudding-da-fackelte-der-falsche-syrer-das-fluechtlingsheim-ab—241959389] ““Das Riesenfeuer im Flüchtlingsheim an der Messe abgefackelt wegen fehlenden Schokoladenpuddings. Fest steht: In der Nacht zu Montag gab es im Heim einen Polizeieinsatz, weil sich eine Gruppe Nordafrikaner um den dicken Hamza wegen der Verpflegung mit der Security stritt – und eine Brandstiftung ankündigte.““ Direkter Schaden: Mehr als 10 Mio EUR (Der deutsche Steuerzahler hat’s ja) Kollateralschaden: Schlafende Hallen-Mitbewohner So geht praktizierender Islam! Wir schaffen das! Und wir freuen uns darauf! Und wir handeln unser Leben täglich neu mit diesen Menschen aus! Merkel – Wir freuen uns unbändig darauf, diesen Analphabeten und berufslosen… Mehr

Kassandra
2 Monate her
Joerg Plath
2 Monate her

Die ARD ist mit dem zweiten Brennpunkt zum Thema auch heute Abend wieder an vorderster linksextremistischer Front dabei…