Karl Lauterbach will keine Aufarbeitung der Corona-Politik. Zu sehr hat er sich in seinen Aussagen selbst verstrickt. In immer kürzeren Abständen demontiert sich das Bild des Professors, zuletzt in einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Nachfrage von Wolfgang Kubicki. Von Friedrich Pürner
Die Nachrichtensendung der ARD blamiert sich – wieder einmal. Dieses Mal wollten die Tagesschau-"Faktenfinder" die Vermutung von Seymour Hersh über die Nord-Stream-2-Sprengung widerlegen – scheiterten aber schon an dem englischen Text.
Die „Hitler Tagebücher“ gelten als peinlichste Fake News der Bundesrepublik. Doch der „Stern“ hat nicht nur journalistisch total versagt. Der Fälscher hat die Verbrechen des Nationalsozialismus geringer erscheinen lassen wollen – und war in die Nazi-Szene verstrickt.
Politik, Wohnungsgesellschaft und flankierende Medien versuchen, den Fall zu verharmlosen, und sehen rechte Kräfte am Werk. Man dürfe Mieter und Flüchtlinge nicht gegeneinander ausspielen. Doch genau das tun sie. Denn die Angst und der Unwillen der Mieter, auszuziehen, sind echt.
In Österreich war er mehr noch als beim großen Nachbarn das „Gesicht der Covid-Debatten“, zudem eines, das nicht mit jedem Wort polarisierte, sondern seine Gedanken vorsichtig entwickelte. Dennoch war er vielen Diskurswächtern und „Faktencheckern“ ein Dorn im Auge. Einige erwarten die Vorwürfe schon. Arvays Wikipedia-Artikel wurde vorbeugend unter Schutz gestellt.
Russlands Überfall auf die Ukraine jährt sich zum ersten Mal. Beide Länder mussten einen hohen Blutzoll entrichten, ein Ende des Kriegs ist nicht in Sicht. Der geforderte Stopp von Waffenlieferungen an Kiew wäre aber fatal, beschreibt Wojciech Osiński die polnische Perspektive.
Der Ukraine-Krieg hätte eine Zäsur in der Energiepolitik sein können. Die erzwungenen Umstellungen haben aber nicht dazu geführt, dass Deutschland besser aufgestellt ist. Der Krieg gegen Atomkraftwerke war der Bundesregierung wichtiger als der in der Ukraine.
Die Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine hat vor allem in Talkshows stattgefunden. Entsprechend verzerrt war das Bild, das die Deutschen gezeichnet bekamen. Mit der Lage vor Ort hatte es wenig zu tun.
Nach Russlands Angriff auf die Ukraine hatte der Bundeskanzler angekündigt, mit 100 Milliarden Euro außerplanmäßigen Schulden die Bundeswehr zu modernisieren. Doch von den bislang verplanten 30 Milliarden Euro betrifft die Hälfte Projekte, die ohnehin schon längst vorher beschlossen waren.
Markus Lanz scheitert erneut an sich selbst. Fünf Köpfe, eine Meinung. Gruppenkuscheln statt Kontroverse. Wenn alle dasselbe sagen, ist es Essig mit Debatte.
Deutschlands Bruttoinlandsprodukt ist im Schlussquartal 2022 etwa doppelt so stark zurückgegangen wie vom Statistischen Bundesamt zunächst prognostiziert. Die hohen Preise hatten Verbrauchern die Kauflust verdorben. Aktuell aber bessert sich ihre Laune.
Die Universität Bonn hat sich von der Professorin und Autorin Ulrike Guérot getrennt. Die Universität bezieht sich dabei auf Plagiatsvorwürfe. Doch der Verdacht steht im Raum, dass es sich um das Ende einer Kampagne handelt.
Die Kosten der Pflege explodieren. Für Heimbewohner bedeutet das steigende Eigenanteile. Der Staat gerät an seine Grenzen: Trotz Reformen ist bald wieder jeder dritte Heimbewohner abhängig von Sozialhilfe.
Zum dritten Mal stellte sich Bundeskanzler Olaf Scholz den Fragen von Maybrit Illner. Und zum dritten Mal gab es kaum erhellende Antworten. Von Michael Plog
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Teurer Strom und eine rasende Deindustrialisierung: Die Krise ist in Deutschland hausgemacht. Roland Tichy bespricht das neue Buch „Die große Energiekrise“ mit dem Autor und Energieexperten Prof. Fritz Vahrenholt und dem ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily.
Eine Reportage wollte zeigen, wie das "System" von Ministerpräsident Viktor Orbán („König Orbán”) in Ungarn funktioniert. Es wurde eher ein trauriges Musterbeispiel dafür, wie zeitgenössische Ungarn-Berichterstattung (zu) oft funktioniert.
Inzwischen ist Meloni vier Monate im Amt, und die vom "Stern" vorhergesagten „extremen Folgen“ sind nicht eingetreten. Weder „für uns“ noch in Italien, wo sie kürzlich die Regionalwahlen in der Hauptstadtregion Latium und in der Lombardei souverän gewann.
Das Lieferkettengesetz ist eine Art Ablasshandel für das schlechte Gewissen moralisierender Europäer. Für die Länder der Dritten Welt ist es kontraproduktiv, da neue soziale Ungleichgewichte geschaffen werden und noch mehr Korruption einzieht. Soziale Probleme können nur innerhalb der Gesellschaft gelöst werden.
Einer juristischen Prüfung hält die Forderung, dass Ungeimpfte, die an Covid erkranken, ihre Behandlungskosten selber tragen, nicht stand. Es ist der Einstieg in eine Debatte, wie man das Gesundheitssystem durch mehr Selbstbeteiligung entlasten kann. Dass aber wieder die Ungeimpften herhalten müssen, ist absurd. Von Friedrich Pürner



























