Antwort auf SZ-Kolumne

Unsere Gesellschaft erschafft Fortschritt, ohne dass sie vorher alle Frauen wegsperren muss. Wenn Frauen mit Eiscreme in der Hand also eines sind, dann ein Zeichen dafür, dass der Westen doch noch nicht so ganz verweichlicht ist. Frauen haben hier die Freiheit, ihr Eis zu essen, wie sie wollen, trotzdem fahren nicht täglich Männer ihr Auto gegen den Baum, wenn sie mal an einer Eisdiele vorbeifahren.

VON Elisa David | 16. Juli 2023
5 vor 12

Aber nur ganz knapp! Denn ausgerechnet jetzt, wo wir endlich begreifen, welche Gefahr Hitzewellen für den Einzelnen darstellen – geht's in den Urlaub! In den Süden mit seiner tiefroten Wetterkarte! Und setzt sich damit der Hitze noch weiter aus.

VON Redaktion | 16. Juli 2023
Blick zurück - nach vorn

So lautet der Slogan, den „Konfliktlotsen“ in Berlins Freibädern auf dem Hemdchen tragen. Bei den Genossen hingegen gilt die alte Arbeiterweisheit: Besser mach‘s wie unserana, urlaub' in der Toskana.

VON Stephan Paetow | 16. Juli 2023
Gelenkte Diskussion um Covid-Ursprung

Wissenschaftler, die die Covid-Labortheorie als Verschwörungstheorie anprangerten, hielten sie insgeheim für "sehr wahrscheinlich". Die Befragung zweier Forscher vor dem US-Repräsentantenhaus enthüllte, eine ganze Reihe internationaler Fachleuten zweifelte früh und wurde zum Schweigen gebracht – nicht zuletzt aus Interessen der Wissenschaft selbst.

VON Matthias Nikolaidis | 15. Juli 2023
Übergang zur Tagesordnung

Der Übergang von der Hurra-Unterstützung der Ampel-Regierung für die Selenskyj-Regierung zu nüchterneren Tönen hat eingesetzt. Einerseits militärisch, weil die Ukraine nicht verlieren, aber auch nicht siegen darf – andererseits wegen der vielen anderen ganz eigenen Probleme, die alle Regierungen der Welt voll beschäftigen.

VON Fritz Goergen | 15. Juli 2023
Merz zuckt, Habeck zickt, Scholz zagt

In Scholzens Sommerpressekonferenz füllt der Kanzler 105 Minuten. Selten wurde wortreicher geschwiegen. Die wenigen kritischen Fragen lächelt er hinweg. Immerhin tadelt er Habeck, ohne ihn beim Namen zu nennen für seine „Rücksichtslosigkeit“. Als vermutlich einziger Mensch der Welt ist er von seinen Regierungskünsten geradezu beglückt.

VON Wolfgang Herles | 15. Juli 2023