Zehn Jungen sollen die damals zwölfjährige Anna (Name geändert) monatelang in Parkhäusern, leerstehenden Wohnungen und einem Hotelzimmer in Wien sexuell missbraucht haben. Das Unfassbare: Alle zehn Angeklagten im Alter von 16 bis 21 Jahren kamen straflos frei. Jetzt rechnet die Mutter mit der Justiz ab – sie schreibt ein Buch.
Lars Klingbeil und Bärbel Bas greifen in ihren Reden zum 1. Mai den Bundeskanzler an. Inzwischen wird für die Union die Frage eines Nachfolgers für Friedrich Merz, der seine Regierung nicht im Griff hat, immer dringender. Auffällig ist: Die Grünen trommeln gerade für ihren CDU-Mann Hendrik Wüst, ihren Kandidaten für den Posten des Bundeskanzlers.
Da in Europa die Börsen am Freitag feiertagsbedingt geschlossen blieben, konnte der Markt noch nicht auf die von US-Präsident angekündigten Zölle auf Autos und Lastwagen reagieren. Die kalte Dusche wird für diesen Montag erwartet. In den USA gehandelte europäische Autotitel gaben am 1. Mai bereits kräftig nach. Aktien von Apple verpassten nur knapp ein Rekordhoch.
„Ein Jahr Kanzler – wie schwer ist Regieren?“ – unter diesem Motto tritt Friedrich Merz bei Miosga zum Rapport an. Das Ergebnis: 60 Minuten Defensive und Schönreden, ohne jegliche Klarheit, ohne Vision. Der Kanzler wirkt bisweilen wie ein gebrochener Mann. Und beendet aus Versehen die Koalition. Von Brunhilde Plog
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass zahlreiche Staaten Washington um Hilfe gebeten hätten, um ihre festgesetzten Schiffe aus der blockierten Meerenge zu befreien. Die USA seien nun bereit, eine sichere Durchfahrt zu garantieren.
Kanzler Merz bläst die Backen auf, um bald drauf die hohle Luft selbst abzublasen. Im Ferndialog mit President Trump gerät das zur unfreiwilligen Komiknummer. Im Nahgeschwätz mit der SPD hat es groteske Formen.
Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Eigentlich müsste Gold bei Krisen an Wert gewinnen. Seit Beginn des Iran-Krieges aber sinkt das Edelmetall. Der Börsenwecker über die Hintergründe.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Peter Hoeres zeichnet in seinem Buch „Rechts und links“ die Entwicklung und Ausweitung des Begriffs „Kampf gegen Rechts“ seit den 1970er-Jahren nach. Dieser zentrale politische Kampfbegriff betreibt die gesellschaftliche Ausgrenzung. In der Folge leiden Meinungsfreiheit und öffentliche Debatten. Schon der Kampfbegriff selbst bewirkt Spaltung und Ausgrenzung.
Die Wärmepumpe gilt als Symbol der schönen neuen grünen Heizwelt. Jetzt zeigt sich: Im Stromnetz zählt nicht die bunte Jahresbilanz, sondern die kalte Stunde im Januar. Laufen Millionen elektrische Heizungen gleichzeitig, geht es nicht mehr um Prospekte, Förderbescheide und Klimaparolen, sondern um Trafos, Kabel und gesicherte Leistung.
In der militärischen Konfrontation, die mit dem Wort „Irankrieg“ umschrieben wird, und die sich immer stärker auf die Meerenge von Hormus zu konzentrieren scheint, wirken zwei grundverschiedene politische Beweggründe. Einer davon ist ein guter Grund, der andere ist es nicht.
Offene Grenzen, nicht finanzierbarer Sozialstaat, Energiewende-Irrsinn und lähmende Bürokratie: Die Krise ist selbstgemacht. Die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten wird die Rufe nach noch mehr Umverteilung lauter werden lassen. Die SPD, die sich als neosozialistische Partei versteht und die Ministerien für Finanzen und Soziales besetzt, wird diesen Rufen folgen. Ein Teufelskreis.
Donald Trump scheint in deutschen Medien nur Abscheu und Empörung auszulösen. Umso größer ist die unausgesprochene Sehnsucht nach einem US-Präsidenten wie Barack Obama. Dabei ist genau der für einen großen Teil des Schlamassels mit Kriegen und Krisen verantwortlich, in dem sich die USA, Deutschland und der Westen heute befindet. Ein kritischer Blick auf diesen sympathischen, stilvollen US-Präsidenten und Friedensnobelpreisträger.
Spannung liegt in der Luft. Unternehmer suchen Kunden, Investoren, Zulieferer. Hier ein Start-up, dort ein Maschinenbauer, dazwischen der Stand von Tichys Einblick: Der „Zukunftswiesnsummit“ lässt erahnen, wie Deutschland ohne seine Politiker sein könnte.
Außenminister Johann Wadephul wirbt in Marokko für mehr Zuwanderung nach Deutschland. Dabei fallen Marokkaner in Europa durch besonders hohe Kriminalitätsraten auf. Frankreich und Benelux sind da keine Vorbilder. Statt wirtschaftlichem Nutzen droht eine weitere Belastung der Gesellschaft.
Wenn ein Kanzler nicht reist, entstehen Gerüchte. Warum bleibt Merz dem Gipfel fern? Offiziell ist von „anderen Verpflichtungen“ die Rede. Der einzig bislang bekannte Termin ist seine Teilnahme an der CDU-Präsidiumssitzung. Man stellt sich unmittelbar die Frage, ob den Mitgliedern des CDU-Präsidiums, deren Vorsitzender Merz ist, die römische Geschichte vertraut ist.
Nach fester Überzeugung der Wohlgesinnten bringen Orbán, Trump und die AfD erst ihre Wähler hervor – und nicht etwa umgekehrt. Dabei könnten die Linken ihre Feinde wirklich beseitigen – mit einem einfachen Opfer.
Was ist das Wort eines Kanzlers wert? Nichts, wenn es Friedrich Merz ist. Er sagt vor jedem Publikum, was es hören möchte. Und dass er damit Verbündete wie Trump gegen sich aufbringt, die Bürger verunsichert und sich selbst unglaubwürdig macht, ist ihm herzlich egal.
Ihre Angeklagten findet Anne Meier-Göring fast alle sympathisch. Für Polizei, Staatsanwaltschaft und Kritiker gilt ein anderer Ton. Der Blick auf ihre Fälle zeigt, warum die Urteile der Hamburger Richterin so viele Bürger empört.
Kasachstan kann für Deutschland in der Frage der Sicherung von Rohstoffen nützlich sein. Wie leichtfertig der Kanzler und sein Außenminister darüber hinwegsehen, ist sträflich. Keiner von beiden hat das Land bislang besucht. Offensichtlich hat Friedrich Merz die Bedeutung, die Kasachstan für Deutschland haben könnte, nicht einmal ansatzweise begriffen.













