Am Anfang zeigt sich eine ungewohnte Konstellation: CDU-Mann Jens Spahn ist für eine (sanfte) Pflicht, die Grüne Frontfrau Annalena Baerbock dagegen. Diese Irritation wird während der Sendung aber immer unwichtiger – weil die anderen Gäste das übliche Polit-Sprech verweigern und tiefgründig über Leben und Tod reden.
Deutschland übernimmt den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. Maas macht sich dafür auf den Weg nach New York und besteigt das Flaggschiff der bundesdeutschen Flugbereitschaft, den vierstrahligen Airbus A340 „Konrad Adenauer“. Und strandet. Schon wieder.
Die Liberalen und Konservativen gewannen den Kalten Krieg und bestimmten die Wirtschaftsordnung, die Sozialisten gewannen aber die kulturelle Hegemonie an den Universitäten und in den Medien.
Was ein Mann mit den Kampfnamen „Abu Mansour al Maghrebi“ im Gespräch mit Anne Speckhard darlegt, klingt plausibel. Und stellt die Frage: Warum arbeitet die NATO, warum arbeitet Deutschland noch zusammen mit einem Mann, der offensichtlich nicht nur den fundamentalislamischen Terror unterstützt, sondern eine agressiv-imperialistische Politik gegenüber seinen Nachbarländern und –völkern auf der Agenda hat?
Union und SPD haben weite Teile ihrer traditionellen Stammwähler an andere Parteien verloren. Ihre Versuche, sie durch Profilierung nach „rechts“ beziehungsweise nach „links“ wieder zu gewinnen, stoppt diese Entwicklung nicht, sondern verstärkt sie sogar.
Eine ablösungsreife Verteidigungsministerin UvdL wird den Kampf um so viel mehr Geld für die Bundeswehr nicht gewinnen. Und dass die Union und ihre Noch-Kanzlerin im Zweifel lieber die schwarze Null verteidigen als eine NATO-Zusage ist ebenso wahrscheinlich.
Unmengen von Daten konsequent miteinander zu vernetzen verspricht großartige Fahndungserfolge gegen den Terror. Allerdings weiß Deutschland spätestens seit der Rasterfahndung und seit der Schullektüre der verlorenen Ehre der Katharina Blum, wohin das führen kann.
Die Zahl der minderjährigen illegalen Einwanderer nach Spanien nimmt zu. Aber die meisten Immigranten kommen aus Rumänien, Kolumbien, Argentinien, Venezuela und Ecuador vor allem mit dem Flugzeug.
Man sollte nicht Muslime, die als Minderheit im Westen leben, fragen, was Scharia bedeutet. Man muss nur schauen, wie die Scharia implementiert wird, wenn Muslime die Mehrheit der Gesellschaft ausmachen.
„Atomkraft ist nicht die Zukunft.“ Sagte Greta erneut bei Anne: „Aber die Atomkraft kann ein kleiner Teil einer Lösung ohne fossile Brennstoffe sein.“
Die neue Schlappe für die britische Premierministerin Theresa May und ihren Brexit-Deal im Unterhaus nahmen die Investoren gelassen auf.
Die EU hat eine Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie erstellt. Ambitioniertes Ziel: bis zum Jahr 2020 sollen unter anderem Millionen Tonnen von Plastik-Müll aus den 1386 Trillionen Liter Meerwasser gefischt werden.
Die CDU Brandenburgs mäandert im Wahlkampf mit einem farblosen Spitzenkandidaten und vermag aus der Schwäche der SPD kein Kapital zu schlagen. Man kann kaum glauben, dass diese CDU einst von Jörg Schönbohm geführt wurde.
Der Papst zu Besuch in Marokko. Ins Land mit dem Islam als Staatsreligion kommt Franziskus in besonderer Mission: Von Nordafrika aus ruft er Europa auf, endlich alle Abwehrmaßnahmen gegenüber illegaler (muslimischer) Einwanderung fallen zu lassen. Der Papst brandmarkt diese Maßnahmen als Schutzwälle gegen Mitgefühl.
Aleksandra Rybinska ist eine führende polnische Journalistin - und war viele Jahre lang häufig Gast in deutschen Talkshows. Doch seit einiger Zeit wird sie nicht mehr eingeladen - sie gilt als Kritikerin von Merkels Flüchtlingspolitik. TE will wissen: "Was ist da geschehen, Frau Rybinska, warum sehen wir Sie nicht mehr auf dem Bildschirm?"
Serhij Leschtschenko (39), ukrainischer Journalist und Politiker, war eines der Gesichter der Revolution von 2013/2014. Seit November 2014 ist er einer von 28 Maidan-Aktivisten, die Abgeordnete der „Rada“ wurden, des Parlaments in Kiew. Zunächst gehörte er dort zum Block von Präsident Petro Poroschenko, sagte sich später aber von diesem los. 2014 wurde er von Reporter ohne Grenzen mit dem „Helden der Informationsfreiheit“-Preis gewürdigt.
In EU-Europa sieht es nicht gut aus für den Mann aus Niederhatzkofen. So ist in Italien jene christdemokratische Partei, die einst mit der deutschen Union zur Fraktion der EVP gehörte, in der mediterranen Sonne verdampft. Stattdessen gehört Berlusconis Forza mit zehn Vertretern der EVP-Fraktion an – und die wird gegenwärtig von Salvini zu Grabe getragen.
»Bis 2050 solle Deutschland weitestgehend klimaneutral« sein, sagte Svenja Schulze (SPD), tatsächlich. Bis dahin ist Deutschland SPD-neutral, aber eines gewiss nicht geworden: »Klimaneutral«.
Worte haben viele Schatten: Fachkräftemangel heißt eigentlich Mangel an billigen Fachkräften. Mohammed heißt jetzt Michael. Und Schülerstreiks, ach, lesen Sie selbst ...
Dass die Gleichsetzung von Faschismus eines Mussolini mit dem Nationalsozialismus eine Verharmlosung des NS-Staats bedeutet, ist nur wenigen bewusst und ermöglicht, dass nicht nur in Deutschland der Begriff Faschismus statt Nationalsozialismus weithin unbeanstandet durchgeht.






















