Propaganda pur

Foroutans „Studie“ ist der Versuch, die grundsätzlichen Veränderungen in der Welt, in Europa und in Deutschland zu verdrängen und sich eine neue Gesellschaft aus dem Geist der Utopie zu erschaffen. Dabei stören Ostdeutsche. Sie sind übrigens das letzte Hindernis der Grünen auf ihrem Weg an die Macht.

VON Klaus-Rüdiger Mai | 8. April 2019
Oh, Brexit, wann kommst du?

Wie die Landstreicher in Samuel Becketts Stück, die ihre Zeit damit verbringen, „nichts zu tun“ und auf eine Person namens Godot zu warten, von der sie nichts Genaues wissen, nicht einmal, ob es sie überhaupt gibt, vertrödeln unsere Talkshow-Moderatoren ihre Zeit mit dem Warten auf den Brexit.

VON Stephan Paetow | 8. April 2019
Es begann nicht mit Thunberg

Das Entstehen einer neuen Religion begann in einer Zivilisation, die aufgrund der moralischen Brüche ihrer Geschichte alle Voraussetzungen in sich trug, die neue Religion begierig in sich aufzunehmen.

VON Tomas Spahn | 7. April 2019
ASMR

Gewöhnliche Leute klopfen auf Nivea-Dosen und kratzen über Mikrofone, und Millionen Menschen sind begeistert. Sind sie verwirrt oder einfach nur schrullig oder beides?

VON Tamara Wernli | 7. April 2019
Ein Frontbericht aus Charlottengrad

Weil er einen lauten Sitznachbarn höflich bittet, etwas ruhiger zu sein, wird ein 77-jähriger Professor von einer „Meute“ heftig angepöbelt und als „Schwein, Wichser, Arschloch“ beschimpft – und der Ruhestörer gleich mit, weil er verständnisvoll auf die Bitte des „alten weißen Mannes“ reagiert hat. Der Professor versteht die Welt nicht mehr.

VON Boris Reitschuster | 7. April 2019
Renommierter Theologe am Pranger

Bisher galt es zumindest in bürgerlichen, zumal wissenschaftlichen Kreisen als sozial schäbig und wissenschaftlich unzulässig, andere Menschen zu denunzieren und anzuprangern, weil sie eine andere und womöglich nicht ganz stromlinienförmige Ansichten vertreten. Doch nun wird wieder nach Verdächtigen gesucht. Und es gilt die alte Inquisitorenregel: „Schuldig bei Verdacht!“

VON Josef Kraus | 7. April 2019
Berührt, geführt

Erdoğans Partei gefällt das Wahlergebnis in Istanbul und Ankara nicht – also beantragt sie eine neue Auszählung. Erdoğan könnte wie die Brexit-Gegner neue Wahlen fordern, so lange bis es passt – ist das nicht, wie EU-Fans die Demokratie verstehen?

VON Dushan Wegner | 6. April 2019
Schon Tausende an den Grenzen

Diesmal sind gar keine Kriegsflüchtlinge mehr dabei, die Lage ist grundsätzlich anders als zu Zeiten des Syrien-Krieges. Ihre Erfahrungen aus dem Krieg mitgebracht haben aber die Drahtzieher, die jetzt wieder illegale Migranten von Griechenland nach Deutschland zu schleusen versuchen. Koste es, was es wolle.

VON Dr. Sebastian Sigler | 6. April 2019