Willkommen im Zeitalter situativer Glaubensbekenntnisse. Eine sozialdemokratische Glosse.
Die Grünen befinden sich in Deutschland im Höhenflug, bei den europäischen Nachbarn eher nicht. Giovanni Deriu, viele Jahre in der Flüchtlingshilfe und interkulturellen Erwachsenenbildung aktiv, fragt, was passiert, wenn die Entwicklung sich verstetigt und Berliner Verhältnisse dann überall sind.
Vor 30 Jahren schlugen die Machthaber die Demokratiebewegung in Peking gewaltsam nieder. Auch der Millionen, die unter Mao Zedong ums Leben kamen, wird nicht gedacht. Wie China seine diktatorische Vergangenheit aufarbeiten könnte, zeigt der Inselstaat Taiwan. Von Hubertus Knabe.
Anders als die deutschen Sozialdemokraten verfolgen die dänischen eine restriktive Migrations- und Integrationspolitik. Damit ist es ihnen gelungen die bei den EU-Wahlen zur Dänischen Volkspartei abgewanderte Wähler zurückzugewinnen. Bei den Parlamentswahlen am 05. Juni könnte sich dies fortsetzen.
Der Autor ist nicht allzu »ökobesorgt«, schlicht weil der Westen von weit drängenderen Gefahren in seiner Existenz bedroht ist, konkret Lernfaulheit, Logikschwäche und Manipulierbarkeit – also Faktoren, welche von der Paniklobby gezielt befeuert werden.
Während Deutschland von einem von CO2 freien EU-Europa bis 2050 träumt, will China zum 100. Jahrestag der kommunistischen Revolution die stärkste Industrienation der Welt sein.
Das Nachbarland Österreich hat vor kurzem ein Kopftuchverbot in den Grundschulen eingeführt. So kann Mobbing entschieden vorgebeugt werden.
Berichte häufen sich, dass die Lage bei dem Elektroautohersteller mau aussieht. Das tut sie zwar schon lange, bisher gelang es Musk noch jedesmal, von irgendwoher das nötige Kleingeld aufzutreiben.
Die Frage ist hier eigentlich nur noch: Wann landet die Union hinter den Grünen und fällt die SPD unter die AfD?
In deutschen Energiewendediskussionen ist der Begriff der Versorgungssicherheit kaum zu finden. Im europäischen Netz testet man ihre Grenzen schon mal ungewollt aus.
Die planwirtschaftliche Geldpolitik führt nicht nur zur Zerstörung der Wirtschaft, sie hat auch fatale Folgen für Demographie und Überlebensfähigkeit eines Volkes. Die Abschaffung des Zinses führt nicht nur in die sozialistische Knechtschaft, sondern auf geradem Wege in den Untergang.
Manuela Schwesig, Malu Dreyer & Thorsten Schäfer-Gümbel sind also die neuen Drei von der Zankstelle. Überall wird sachlich bis wohlwollend über das Interims-Führungstrio der SPD berichtet. Ist das Mitleid?
Harvard preist Merkels »Wir schaffen das«. Es ist ein Glaubenssatz, wie manche »Wahrheit« heute. – Die Eliten hassen es, wenn Leute öffentlich »Ich glaube das nicht« entgegnen, und gerade deshalb tut es so gut, sich zu bekennen: »Ich glaube das nicht!«
In einem Interview mit dem Tagblatt in Tübingen präsentierte Boris Palmer seinen »großen Vorrat an Ideen«, um Tübingen bis 2030 »klimaneutral« zu machen.
Wenn Messen Konjunkturindikatoren sind, dann ist die Internationale Automobilmesse (IAA) in Frankfurt ein Warnsignal: Wir schaffen es, die wichtigste Branche zu ruinieren. Hersteller wie Zuschauer bleiben weg. Wer will schon auf die IAA, wenn Freude am Fahren durch Bevormundung ersetzt wird.
SPÖ und FPÖ bauen auf die Abnutzung des Märtyrer-Effekts für Kurz, weshalb sie auf einen möglichst späten Wahltermin hinarbeiten. Dabei könnte sich vor allem die SPÖ ein weiteres mal verrechnen.
Diejenigen, die nach einem langen Tag im Biergarten, unbefleckt von den Ereignissen des Tages, zufällig bei Anne Will reinschauten, dürften sich gefragt haben: Nanu? Ist jemand von uns gegangen?
Erster Monatsverlust in diesem Jahr, Zolldrohungen der USA gegen Mexiko, China droht mit Exportstop bei Seltenen Erden, Dell, GAP, Über, GM, Ford, VW, BMW, Bayer, Vonovia, Wirecard, Zinsstrukturkurve.
Die Kanzlerin ist zunehmend dabei, unser Land nach innen und außen zu isolieren, im schlimmsten Fall sogar zu ruinieren. Ihre Rede in Harvard war eine moralische Straf- und Bußpredigt – und damit hat sie in dem Land, von dem wir wirtschaftlich und sicherheitspolitisch abhängig sind, unglaublich viel Porzellan zerschlagen. Die Rechnung kommt gewiss.
Ein politischer Mängelbericht aus der Reparaturwerkstatt der öffentlichen Rede, ein philologisches Abenteuer und eine semantische Detektiv-Arbeit, die vergnüglicher und erhellender kaum zu haben ist: Alexander Kissler gibt „Widerworte“.






















