Norbert Blüm gehörte zu den ganz wenigen Politikern in Bonn, die ich mochte.
Trotz Corona - alles bleibt, wie es ist? Emsig und mit dreistelligen Milliardenbeträgen versucht die Bundesregierung diese Illusion aufrecht zu erhalten. Doch diese gesellschaftliche Autosuggestion wird immer brüchiger, die Folgen immer bedrohlicher.
Wann bekommen wir wieder ein Stück Normalität trotz Corona zurück? Nach vier Monaten Pandemie lassen sich einige Thesen wagen – vorsichtig. Wer jetzt alles genau weiß, dem sollten wir misstrauen
Steigende Temperaturen werden wenig gegen Corona ausrichten können. Die von der Bundesregierung angekündigte Tracing-App wird wohl nicht auf Iphones funktionieren. In des USA könnte Corona sich "versteckt" früh ausgebreitet haben. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sagt eine Rekord-Rezession voraus.
Das Virus zeigt die neurotische Ausrichtung der deutschen Politik - und in Wechselwirkung mit ihr die Ausbreitung individueller Neurosen als Folge des Lockdown.
Nach Aufhebung der Corona-Maßnahmen werden Nachholeffekte und aufgestaute Nachfrage kurzfristig sogar einen Boom der Autoindustrie vortäuschen. Aber die langfristigen Folgen für die Branche werden sehr schmerzhaft. Doch es gibt auch positive Aspekte der Krise. Von Helmut Becker
In der Coronakrise läuft der Sozialstaat auf Hochtouren. Eine Mitarbeiterin eines Jobcenters in einer mittelgroßen Stadt in Norddeutschland, Abteilung Geldleistung, berichtet aus dem Homeoffice.
Die Coronapandemie offenbart in Frankreich das Ausmaß der verheerenden jahrelangen Sparmaßnahmen. Auch ohne den sanitären Notstand wäre die medizinische Versorgung über kurz oder lang zusammengebrochen. Von Dr. med. Stefan Naumann
Die drei hier herausgegriffenen Themen, Sprache, Kinder, Religion, und ihre Repräsentation auf B5 Aktuell zeigen eine gemeinsame Linie, die sich unschwer als basierend auf rotgrüner Ideologie identifizieren lässt.
In Relation zum Bruttoinlandsprodukt sind die staatlichen Hilfen in der Coronakrise hierzulande deutlich größer als in vergleichbaren anderen Staaten.
Politiker fordern »Solidarität«, doch selbst geben sie wenig ab, während ihre Diäten 100% sicher sind. Es ist ein 2-Kasten-System: Die »Sicheren« in Politik und Staatsfunk – und wir, die Angestellten, Freiberufler, Unternehmer… die »Unsicheren«.
Die Stimmung in Unternehmen ist düster und sie blickten noch nie, seit es den Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts gibt, so pessimistisch auf die nahe Zukunft. Die Coronakrise trifft die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht.
Mit Norbert Blüm ist ein Politiker gestorben, der ein Politikmodell lebte, das es nicht mehr gibt. Streitlustig, aber auch versöhnungsbereit, sozial, aber am Erfolg interessiert, den Menschen zugewandt.
In Italien, Spanien und weiteren Ländern des chronisch überschuldeten „Club med“ beginnt sich das Narrativ von den kaltherzigen Nordeuropäern festzusetzen.
Ein nicht-ganz-wahrer Corona-Fahrplan für Deutschland verspricht Hoffnung. Hubertus Heil übt sich in Kindersprache. Der schwedische Sonderweg zeigt Risse. Die Bundeskanzlerin hält eine Regierungserklärung.
Corona geht langsam die öffentliche Luft aus. Demnächst geht es darum, sich die Rechnungen anzuschauen und uns immer wieder zu sagen: Die Regierung hat alles richtig gemacht. Auch wenn‘s sehr, sehr teuer wird.
Die Verteidigungsministerin will das Kampfflugzeug Tornado durch die amerikanische F-18 ersetzen. Doch es wäre ein teurer Irrsinn, ein altes Waffensystem durch ein fast ebenso altes auszutauschen. Dahinter steht die Planlosigkeit der deutschen Sicherheitspolitik.
Deutschlands Volkswirtschaft ist im Gegensatz zum öffentlichen Bild nicht stark, allenfalls im Vergleich zu Italien oder Frankreich. Unsere Unternehmen haben zu wenig Eigenkapital - und diese Schwäche wird sich jetzt verschärfen. Es werden noch mehr Zombieunternehmen entstehen und an den Tropf der EZB gehängt.
Der Automobilclub von Deutschland fordert die Aufhebung von Diesel-Fahrverboten in deutschen Städten. Die dahinter stehende Theorie, dass der Autoverkehr für die schlechte Luftqualität verantwortlich sei, ist nach Ansicht des Vereins durch den verminderten Verkehr in der Coronakrise eindeutig widerlegt.
Die Erschießungs- und Zwangsarbeitsphantasien, beteuerte Parteichef Riexinger, seien ein einmaliger Fehltritt seiner Genossen gewesen. Jetzt preist die Linke in Essen den ersten sowjetischen Diktator.







































