Der Blick auf die Bundestags-Wahlergebnisse seit 1947 lohnt: Die Union ist wieder da, wo sie anfing: bei 31 Prozent - damals war die SPD allerdings praktisch gleich stark: mit 29,2.
Die mit Migranten überladene Aquarius hätte schon ganz früh in Tunis anlegen können, wo es ein großes Migrationsberatungszentrum gibt, das Merkel einen „Leuchtturm der Hoffnung“ für Europa in der Flüchtlingsfrage nannte.
Der EU-Rat am Monatsende hat das Zeug, Merkels Waterloo zu werden, den Sieg knapp vor Augen mitten in die Niederlage.
Hatten Sie gestern auch Gänsehaut beim Abspielen der Nationalhymne? Also bei…
Mit jedem Tag von Merkels Regierungskrise werden neue Ungeheuerlichkeiten ihrer Regierung offenbar: Verlorene Jahre, die jetzt mit Verweis erst auf Europa in die Unendlichkeit verlängert werden.
Merkel hat es geschafft, Seehofer gegenüber zwischen Freitag und heute den Eindruck zu vermitteln, sie habe nachgegeben mit Wirkung Ende des Monats. Auf Seehofer wartet Ende Juni das Erlebnis, dass Merkel genau das abstreiten wird.
Zu einer CDU, die den bisherigen Kurs noch weiter mitträgt, werden immer mehr Menschen sagen: das ist nicht mehr meine Partei, schreibt Heiko Rehmann.
Die SPD betreibt die Stigmatisierung ihrer eigenen Urklientel, die so leben will wie bisher, gegenwärtig in besonders exzessiver Form und schaufelt sich dabei ihr eigenen Grab.
Manfred Weber will im EU-Parlament den Eindruck vermeiden, die CSU habe möglicher Weise in den letzten Jahren in Brüssel eine andere Politik gemacht, als man jetzt in München vermitteln möchte.
Diejenigen, die sich am lautesten als Protagonisten (vermeintlich) humanitärer Flüchtlingspolitik hervortun, verschlimmern den Teufelskreis, indem sie vorgeben, ihn zu durchbrechen.
In der Bevölkerung ist eine relative und in der Anhängerschaft der CDU/CSU eine ganz deutliche Mehrheit für mehr Geld für die Bundeswehr.
Krisenfelder der Weltwirtschaft: Euro, EU und Türkei. Der Euro rutscht ab und die Angst vor Trumps hartem Handelskurs wächst - und trifft Deutschland.
Wenn Horst Seehofer am Montag einen Rückzieher in der Asylfrage macht, würde er Markus Söder, seinem Nachfolger im Ministerpräsidentenamt, den finalen Knüppel zwischen die Füße werfen.
Die liberale Ordnung wird von Linken als Ursache der Finanzkrise, von Rechten als Bedrohung nationaler Identität kritisiert. Dem widerspricht Thomas Mayer und zeigt in seinem neuesten Buch "Die Ordnung der Freiheit und ihre Feinde", warum wir den Prinzipien des Liberalismus verdanken, was wir erreicht haben und was wir sind.
Der 17. Juni, Gedenktag des Volksaufstands in der DDR von 1953, ist ein vergessener Feiertag. So Geschichts-vergessen und Ideologie-versessen, dass die Jugendorganisationen von DGB und Verdi den stalinistischen Mord und Totschlag bejubeln.
Im Asylstreit geht es nicht um Abschottung, wie die radikalen Merkel-Fans behaupten: Es geht um sehr begrenzte Begrenzung der Zuwanderung. Selbst das Minimalprogramm von Horst Seehofer ist für Merkel schon zu viel - sie setzt weiter auf unbegrenzten Zuzug.
Ist es am Ende die Verzweiflung darüber, dass man über die 10/12 Prozent bei Wahlen nicht hinauskommt? Muss man die „Art, wie Politik gemacht wird“ deshalb „neu erfinden“, weil man mit der alten, demokratischen Art nicht vorankommt?
Wenn sich die Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer (kurz AKK) genötigt sieht, an die Unionsmitglieder einen Brandbrief zu versenden, ist Feuer am Hut.
Es wird einsam um Angela Merkel. Jakob Augstein, fanatischer Kapitalismushasser und bekennender Rot-Rot-Grün-Fan, erklärt voller Pathos unter der Überschrift „Ein tränenreicher Abschied“, Merkel habe die Würde Deutschlands, Europas, des Westens verteidigt.
Ginge es nach der grünen Roth, hisste, hielte oder schwenkte alle Welt die Regenbogenfahne. Wobei sie nichts gegen Eigenheiten hat – aber bitte außerhalb unserer Landesgrenzen.



















