Strategie-Desaster Merkel: Quittung für die CDU

Der Blick auf die Bundestags-Wahlergebnisse seit 1947 lohnt: Die Union ist wieder da, wo sie anfing: bei 31 Prozent - damals war die SPD allerdings praktisch gleich stark: mit 29,2.

Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Die CSU würde der Umfrage zufolge bei einem Antreten in ganz Deutschland 18, die CDU 22 Prozent der Stimmen erhalten.

Die Zahlen zeigen es: 40 % der Stimmen für die CDU wären möglich, wollte die CDU wieder CDU sein, Deutschland-Partei, Wirtschaftspartei, Partei der inneren Sicherheit, Partei Konrad Adenauers, Partei Ludwig Erhards, Partei Helmut Kohls und nicht die Partei Göring-Eckardts, Hofreiters und Habecks. Doch das wird mit Merkel, AKK und Altmaier nicht zu machen sein.

Übrigens standen CDU und CSU vor Merkels Schwenk nach links über der 40-Prozent-Marke. Merkels hemmungsloser Linksschwenk hat der Bundesrepublik, der Gesellschaft und der CDU großen Schaden zugefügt. Die CDU muss das jetzt beenden, wenn sie Volkspartei bleiben will, und sich der Initiative der CSU anschließen. Eine Minderheitsregierung mit der FDP scheint die beste Option zu sein. Sie würde Klarheit schaffen, die bürgerlichen Postionen attraktiv vertreten und den verschleierten intellektuellen, politischen und moralischen Bankrott der Rot-Grünen den Bürgern deutlich vor Augen führen.

Auf der Bundestagsfraktion der CDU liegt in diesen Tagen eine enorme Verantwortung für den Staat, die Gesellschaft und die Partei. Sie muss die Verantwortung schultern. Es gibt auch in der Politik Augenblicke, wo Haltung gefragt ist – und sich Haltung auch auszahlt.

Der Blick auf die Bundestags-Wahlergebnisse seit 1947 lohnt: Die Union ist wieder da, wo sie anfing: bei 31 Prozent – damals war die SPD allerdings praktisch gleich stark: mit 29,2.

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Kommentare ( 74 )

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Die CDU muss sich die Frage gefallen lassen, für wen oder was sie Politik macht. Letztlich nur für 30% der Wähler, die offensichtlich rundum mit ihrer Politik zufrieden sind? Bin überzeugt, selbst denen ist es so ganz nicht klar, was am Ende auf sie zukommt.

Die Zahlen werden doch die regierenden – nein ich verbessere mich, die in der Regierung sitzenden – Parteien nur darin bestärken, auf KEINEN Fall Wahlen vor 2021 abzuhalten. Was kümmert es Merkel, Seehofer, Scholz und die opportunistischen Abgeordneten, was in drei Jahren ist. Je ungünstiger die Umfragewerte, desto brutaler das Festhalten an der bestehenden Situation.

Das ist aber doch etwas abenteuerlich mit den 18% für die CSU in ganz Deutschland, denn die Christsozialen haben nördlich des Weißwurstäquators nicht allzuviele Anhänger, denn da hat sich bereits die AFD etabliert, im Osten ehedem und im Westen bleiben die älteren Semester bei der CDU und deshalb kann die CSU vermutlich bei einer Ausdehnung ihren Anteil verdoppeln und würde dann bei maximal 12% liegen, die CDU würde dadurch 6 – 8%-Punkte verlieren und bei ca. 24% landen und die AFD könnte vermutlich ihre 16% halten und wäre damit immer noch drittstärkste Kraft im Bundestag, sofern die Roten nicht noch… Mehr
Als Stoiber als Kandidat antrat, galt er im CDU-Deutschland als zu bayrisch und viele wählten lieber Schröder. Jetzt hat sich die Situation gedreht. Die CDU und ihre direkt gewählten Bundestagsabgeordneten sind nur noch das Gerüst für Merkel links-grün-roten Politik. Die FDP ist noch zu zögerlich in der Opposition. Die SPD ist nur noch ein Postenverein, deren Funktionäre mit Selbstbedienungsmentalität, aber ohne jedes politische Profil, sich möglichst lange an die Koalition mit Merkel klammert. Merkel hat sie immer mit Posten versorgt. Siehe Steinmeier und Olaf. Die Linke ist angeblich eine sozialistische Partei, die dem kleinen Mann suggeriert er würde für ihn… Mehr
Das Problem der antideutschen Politik Merkels hat nichts mit unseren Parteien CDU, SPD, Grüne… zu tun, sondern damit, dass die global agierenden Neocons den Hooton-Plan durchzusetzen im Begriff sind. Wer glaubt, an dem Kollateralschaden, den Deutchland durch Merkels Handeln erlitten hat, ließe sich durch irgendeine Bundes- oder Landtagswahl noch etwas ändern, hat nichts begriffen. In nur drei Jahren wurde eines der meiner Meinung nach schönsten Länder der Welt mit einer großen Kulturgeschichte gezielt und unwiederbringlich ruiniert. Welche Belohnung die kinderlose Merkel dafür erhält? Keine Ahnung. Vielleicht findet sie es ja geil, wenn George Soros ihr auf einem der vielen Elite-Treffen,… Mehr

„Das Problem der antideutschen Politik Merkels hat nichts mit unseren Parteien CDU, SPD, Grüne… “

Genau die Grünen würde ich aus der Aufzählung herausnehmen. Das sind für mich die Prototypen der Deutschlandhasser.
Ansonsten; ja, so sehe ich das auch.
Da sind Kräfte am Werk, gegen die wir nicht „anwählen“ können.

Die Propagandamaschiene läuft seit heute auf Hochtouren. Es wird relativiert und gelogen das sich die Balken biegen. Die ÖR Medien schießen aus allen Rohren. Es hilft nur angewidert abzuschalten. Eine verlogene Statistik folgt der Nächsten. Merkel soll auf Teufel komm heraus an der Macht gehalten werden. Unter dessen wird uns erzählt, dass abgewiesene und ausgeschaffte Illegale zu Hunderten wieder ins Land zurück kommen. Ankerzentren sollen eingerichtet werden um noch mehr Moslems in Land zu holen… SiE wird diese zwei Wochen nutzen um maximalen und irreversiblen Schaden an Deutschland und an Europa anzurichten. Es wird uns im TV pausenlos berichtet das… Mehr

Eigentlich habe ich keine große Veranlassung mir Gedanken über die Zukunft der CDU zu machen. Ich habe sie nie gewählt. Aber wenn diese Partei jemals wieder auf einen grünen Zweig kommen will, sind zwei Dinge Voraussetzung: 1. sie muss sich gegen unkontrollierte, maßlose Massenimmigration wenden, und 2. eine gewisse Anzahl kompetenter Politiker heranziehen. Da fällt mir auf, dass es drei Dinge sind, den wichtigsten Punkt habe ich vergessen. Das alles geht nur ohne Merkel, denn die steht für linksgrüne, antikapitalistische Positionen.

Warum erinnert mich das Treffen von Merkel und Macron an die damaligen Verträge von Versailles? Macron schließt seine Grenze für Flüchtlinge die aus Italien, Spanien, etc. kommen. Welche Summe musste er dafür zahlen das zu tun? Nichts, Null, Nada… Merkel fleht Macron an gleiches zu dürfen und tatsächlich in seiner gönnerhaften Laune, die einem Scheck zu verdanken ist, den Merkel mit dem Geld der Steuerzahler und Opfer ihrer Politik deckt, ist er eventuell bereit …. Ich frage mich, bezogen auf den Fall, was unterscheidet Macron von Erdogan? Wie kann es der deutsche Bundestag zulassen das Merkel überhaupt noch im Namen… Mehr

Dauert noch etwas, aber kommt auch noch…, die Schadensforderungen gleichfalls!

Eine Mehrheit der Bürger würde wohl lieber heute als morgen Schluss machen, mit der Linkspolitik. Doch diesen Gefallen tun ihnen die „bürgerlichen“ Parteien nicht. Links hat derzeit Vorfahrt. Koste es, was es wolle. Merkel schafft das.

CDU, CSU –
das nennt man
Nibelungentreue.
tragisch, sehenden Augen
in den Abgrund.