Weiter auf dem Weg in die Staatswirtschaft

Osterhasen könnten künftig noch teurer und knapp werden – wie auch andere Lebensmittel. Denn die SPD will die Preise staatlich kontrollieren. Ihr Fraktionsvize Esra Limbacher will Verbraucher vor „Abzocke“ durch Hersteller schützen und fordert eine Preisbeobachtungsstelle. Die Folgen staatlicher Eingriffe in den Markt sind hinlänglich bekannt und voraussehbar. Wann lernt die politische Linke endlich aus diesen Erfahrungen?

VON Klaus-Rüdiger Mai | 4. April 2026
Bäume zählen mehr als Bürger

Vater Staat gibt vor, Mutter Natur zu schützen. Die – nicht gefragt, ob sie das will – kümmert das nicht und tut, was sie will. Was Vater Staat wirklich will, holt er sich mit diesem Vorwand: das Geld der Bürger. Vater Staat bringt Mutter Natur gegen die eigene Bevölkerung in Stellung.

VON Wolfgang Herles | 4. April 2026
Ein Wunderwerk - auch eines der Sprache

Dies ist eine Hommage auf einen Roman und dessen Autor Franz Werfel. Ich bin darauf gestoßen durch Rezensionen den Kollegen Roland Tichy und der Kollegin Anna Diouf. Selten habe ich einen so warmherzigen, einfühlenden Roman über das Unerklärliche gelesen, das wie ein göttlicher Lichtstrahl auf die Menschen trifft.

VON Matthias Matussek | 3. April 2026
Al-Scharaa ist weg, die Probleme bleiben

Al-Scharaa weiß, eine zu offene Repression der Christen in Syrien würde den Westen verstimmen, von dem er Geld erwartet. Die Christenverfolgung wird daher nicht staatlich verordnet – geschieht aber trotzdem. Solange Deutschland ihn bedingungslos unterstützt, finanziert es eine neue Islamische Republik im Nahen Osten. Und sollten die Dschihadisten ihre Minderheitenpolitik fortsetzen, wird das zu neuen Fluchtbewegungen führen – nicht nur unter den Christen.

VON Marco Gallina | 3. April 2026
wegen Kritik an seiner Shampoo-Werbung

Ein Foto eines Plakats in Berlin und ein harter Kommentar reichen aus: Tokio-Hotel-Star Bill Kaulitz schaltet seine Hamburger Anwälte ein und fordert eine 24-Stunden-Unterlassungserklärung. Der Berliner AfD-Politiker Julian Adrat wehrt sich – und hält dem Star den Spiegel seiner eigenen Provokationen vor.

VON Alexander Wallasch | 3. April 2026
Ein Abgesang

Bei Lanz geht Volker Wissing mit der FDP hart ins Gericht: freundlich im Ton, aber in der Sache tritt er gegen seine ehemaligen Parteifreunde nach. Der Moderator ist dagegen schwach: Wissing kann sich ohne kritische Nachfrage als verantwortungsvoller Staatsmann inszenieren und ins rechte Licht rücken – obwohl er in der FDP bei vielen als Verräter gilt. Von Fabian Kramer

VON Gastautor | 3. April 2026