Wie Tschernobyl Deutschlands Energiepolitik veränderte – TE-Wecker am 26. April 2026

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

40 Jahre Tschernobyl: Was wirklich geschah – und was bis heute falsch erzählt wird. In der Nacht zum 26. April 1986 sollte im sowjetischen Kernkraftwerk ein Sicherheitstest durchgeführt werden – ein Routinevorgang. Doch der Reaktor war bereits in einem instabilen Zustand. Durch politische Eingriffe wurde der Test trotz kritischer Bedingungen fortgesetzt.

Manfred Haferburg schildert, wie der Reaktor durch Fehlbedienung und Konstruktionsmängel außer Kontrolle geriet. Die Explosion von Reaktorblock 4 war kein Zufall. Es war eine „toxische Mischung aus Designfehlern, Bedienfehlern und fehlender Sicherheitskultur“. Sie wurde hierzulande dankend aufgenommen, um mit massiver Übertreibung die Panik vor Kernkraft zu steigern und endete schließlich im KKW-Blackout und Energiearmut in Deutschland.


Der heutige Wecker wird unterstützt durch den Zukunftswiesnsummit:
Unternehmen kämpfen mit Unsicherheit. Start-ups und Innovatoren mit fehlender Sichtbarkeit. Talente mit Orientierungslosigkeit. Eine gesamte Nation wartet darauf, dass jemand den nächsten Schritt macht. Das Zukunftswiesen Summit bringt alle zusammen. Werden Sie Teil der Lösung.

Der Zukunftswiesnsummit findet am 27. und 28. April in der Arena Hohenlohe Ilshofen statt. Tickets und mehr Informationen finden Sie hier: https://zukunfts-macher.de/ Als Tichy-Hörer erhalten Sie mit dem Code: “Tichy30″ Rabatt auf alle Tickets.

Hören Sie auch Tichys Börsenwecker, täglich ab 6 Uhr >>>

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Kommentare ( 10 )

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Chrisamar
23 Tage her

Bei der Deutschen DOW Chemical in Stade a.d. Elbe, gibt ( oder gab es ), bereits Jahrzehntlang einen kleines AKW. Das war / ist als Forschungsreaktor betrieben worden. Die Kernkraft und das Nutzen von Radioaktivität ist doch wirklich nichts neues. „Kernkraft“ gibt es in jedem Krankenhaus und beim Zahnarzt. Die „Braunsche Röhre“ bestrahlte die Radio- und TV Konsumenten und selbst noch die ersten Computer Bildschirm Nutzer, zuverlässig und konstant. Obst, Gemüse und Tabak wird seit Jahrzehnten bestrahlt. Was glauben „die Grünen“, wo diese Abfälle landen?

Last edited 23 Tage her by Chrisamar
Michael Theren
24 Tage her

selbstverständlich waren Kalkar und Hamm-Uentrop ein unglaublicher Verlust, selbstverständlich sind Atomkraftwerke die nicht nebenbei bombenfähiges Material produzieren müssen, sicher und der „Müll“ ein Rohstoff….was bei mir als 1986 Zeitzeuge (Uni Göttingen) allerdings „hängen blieb“ – Jahrzehnte haben die „Physiker“ ihre tgl. Strahlungsmessungen völlig unbeachtet veröffentlicht, aber April wurde es ihnen untersagt, da die Werte erheblich von den „offiziellen“ abwichen…..die Regierung ist nicht Dein Freund….

Biskaborn
24 Tage her

Hochinteressant, auch wenn mir selbst Ansätze des nötigen Fachwissens zu diesem Thema fehlen. Fazit, die Deutschen werden ewig in ihrer ängstlichen Gefangenschaft vor dem Atom leben, da bin ich sicher. Selbst wenn eine neue Regierung der Vernunft auch zu diesem Thema küme, wird es Generationen brauchen, diese Angst aus den Köpfen zu bekommen!

A.G.
24 Tage her

Weltweit waren alle sog.“Reaktorunfälle“ auf menschlichen Eingriff, bei Fukushima auf ein Naturergeingis, zurück zu führen. Es sind aktuell in Russland noch 7 RMBK´s (Tchernobyl Typ) in Betrieb….natürlich verbessert…aber der Grundtyp ist immer noch gleich. Die Vor- und Nachteile dieser RMBK´s nachfolgend. Ja und dann gibt es ja noch so eine „Theorie“ die behauptet im Kern: –>Der Reaktorunfall sei nicht (nur) durch technische Fehler entstanden, sondern durch den Einsatz einer geophysikalischen oder seismischen Waffe ausgelöst worden. Ein geheimes westliches Militärprojekt habe im Zuge des kalten Krieges die Sowjetunion destabilisieren sollen. Tschernobyl sei ein „Test“ oder gezielter Sabotageakt gewesen…..und wie das gerade… Mehr

Bernd Simonis
24 Tage her

Es gab schon früh pessimistische Bücher, z.B „Der Mensch Irrläufer der Evolution“. Dazu die Weisheiten der antiken Philosophie. Was ist wirklicher Fortschritt? Es ist nutzlos und müssig, das Fass aufzumachen. In einer stillen Minute denke ich trotzdem darüber nach. Wir wissen ja auch nicht, wie unsere Geschichte irgendwann enden wird.

VK
24 Tage her

Herzlichen Dank. Erinnert mich an meinen früheren Physikuntericht, wo das Thema damals objektiv sehr gut erklärt wurde.

Heutzutage gibt es keine entsprechenden Studiengänge/Ausbildungen mehr. Nun ja, Wissen ist Macht, man weiss nichts, macht nichts.

Chrisamar
24 Tage her

A) Nach dem „Unfall“/ dem Experiment, wurde noch 14,5 Jahre ( bis ins Jahr 2000 ) wurde Storm aus dem AKW Tschernobyl erzeugt. Nur auf internationalem Druck, wurde das beendet. Übersicht mit KI „Der dritte Reaktor (Block 3) des Kernkraftwerks Tschernobyl wurde nach der Katastrophe von 1986 wieder in Betrieb genommen und produzierte noch bis zum 15. Dezember 2000 Strom. Hier sind die wichtigsten Fakten dazu: Wiederinbetriebnahme: Nach dem Unfall in Block 4 im April 1986 wurden die Blöcke 1, 2 und 3 nach Sanierungsarbeiten schrittweise wieder hochgefahren, Block 3 ging im Dezember 1987 wieder ans Netz. Endgültige Abschaltung: Aufgrund… Mehr

murphy
24 Tage her

Haferburg ist ja nicht „irgend jemand! sondern einer der ganz Großen. Mit Sachverstand in Theorie UND Praxis Sowie Menschlichkeit und Humor! Siehe sein Spruch „Die deutschen Medien informieren mich umfassend und wahrheitsgemäß, – außer auf dem Gebiet, von dem ich etwas verstehe“ oder sein Buch „Wohnhaft“! Der Unfallbericht der IAEÄ in Seibertshof bei Wien spricht von 38 Toten, woraus ein UN-Bericht „ca. 50“ machte. Im selben Jahr gab es in Russland noch ein Kraftwerksunfall. In einem Wasserkraftwerk starben dabei 76 Menschen Weil es doppelt so viele waren, wurde darüber nicht großartig berichtet. Tatsächlich ist Wasserkraft statistisch die gefährlichste Stromerzeugung! Das… Mehr

Kassandra
24 Tage her
Antworten an  murphy

Ich mag die sehr, die Fragen stellen. Danke Ihnen dafür! Ich glaube, man muss arg weit zurück gehen, um die Regisseure und Drehbuchschreiber zu finden – und man darf nichts auslassen zu hinterfragen, was uns bislang als „grundlegend“ erschienen ist. Alles Taqiyya oder was? «Wir sind jetzt ein Weltreich», so der Berater, «und wenn wir handeln, schaffen wir unsere eigene Realität. Und während Sie in dieser Realität Nachforschungen anstellen, handeln wir schon wieder und schaffen neue Realitäten, die Sie auch untersuchen können, und so entwickeln sich die Dinge. Wir sind die Akteure der Geschichte, und Ihnen, Ihnen allen bleibt, nachzuforschen,… Mehr

Ulrich
24 Tage her
Antworten an  murphy

Trittins Vater war SS-Obersturmführer und als solcher im letzten Wehrmachtsbericht lobend erwähnt („Kampfgruppe Trittin“). Man kann ja einerseits die Judenverfolgung und -vernichtung als Verbrechen sehen, sich andererseits aber auch als Angehöriger einer Elite sehen, die zur Führung auserwählt ist, und das mit allen Mitteln durchsetzen. Da gilt dann der Ausspruch von Ignazio Silone über die Wiederkehr des Faschismus als Antifaschismus.