Am dritten Protesttag eskalieren die Spannungen in der spanischen Exklave. Anwohner zünden Hütten am Strand an und blockieren das Rote Kreuz. Das wird von der örtlichen sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) kritisiert. Doch am selben Tag lockten Migranten spanische Soldaten in einen Hinterhalt.
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Tausende Ceutaner demonstrieren inzwischen schon am dritten Tag gegen die Besetzung ihrer Stadt durch illegale Eindringlinge und die Duldung der Zustände durch die Politik. Dieses Recht zum Demonstrieren wird ihnen sogar von der örtlichen sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) zugestanden, die alle anderen Widerstandshandlungen strikt ablehnt.
Aber die Ceutíes beließen es eben nicht beim Protestmarsch. In einigen Meldungen heißt es, die Migranten am Strand von Trampolín hätten sie durch Steinwürfe gereizt. Am Ende kam es zu „A fuera“-Rufen, zu Deutsch: „Hinaus!“ Aufgebrachte Ceutaner stürmten die frisch aufgebauten Strandslums. Am Ende brannte ein Teil der Hütten und Zelte.
— Georg Pazderski (@Georg_Pazderski) August 28, 2026
El Mundo spricht von einer Hassliebe der Ceutaner zur Policía Nacional. Denn zum einen halten die Ceutaner den „Stolz auf unsere Polizei“ hoch, doch dann kommt es auch zu Handgemenge zwischen Polizei und Bürgern.
Die Polizei hat in jedem Fall die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten, was sich aber eigentlich gegen die eingedrungenen Migranten als Ursache der allgemeinen Unruhe richten müsste – wenn der allgemeine Menschenverstand etwas gilt. Nicht immer ist das der Fall.
Unter den Ceutanern hat sich daher eine bestimmte Überzeugung durchgesetzt: „Der einzige Weg, ihren Albtraum zu beenden, besteht darin, die Neuankömmlinge so lange zu schikanieren, bis sie sich entschließen, von selbst zu gehen“, erklärt El Mundo. Wenn das bedeute, ihre Hütten niederzubrennen und die Lebensmittelverteilung zu sabotieren, scheinen die Ceutaner „dazu mehr als bereit zu sein“.
Auf den Hörnern des Stiers: Blockade des Roten Kreuzes
Zuletzt ging es den Ceutanern darum, die aus ihrer Sicht fragwürdige Arbeit des Roten Kreuzes am Trampolín-Strand durch eine spontane Sitzblockade zu sabotieren. Dazu gehörte der Schlachtruf: „Das Rote Kreuz ist eine Mafia!“ Von mafiösen Strukturen hinter dem Sturm der Marokkaner & Co. hatte Pedro Sánchez immer wieder gesprochen. Für die Ceutaner gehören offenbar auch NGOs wie die Cruz Roja dazu.
Im Zuge der Blockade schlichen sich 15 Anwohner um die Polizeikontrollen und zündeten die Hütten im Sand an – unter dem Beifall von Hunderten.
Laut anderen Nachrichten waren es Hooligans aus anderen Teilen Spaniens, die in Ceuta „für Ordnung sorgten“. Die Gruppen Sancionados Sixtinos Firm und Stukas Sur werden genannt. Das wäre allenfalls eine Verstärkung, die aber anscheinend – siehe den Applaus oben – auch im Sinne der Mehrheit handelt.
„Die Makrelen geben niemals auf!“, heißt der Wahlspruch der Ceutaner, die sich selbst „caballas“, also Makrelen nennen. Ein junger Mann in den 30ern sagt zu seiner Partnerin: „Schau nur, wie die moros [Mauren] uns auslachen, wir sind richtige Trottel!“ Seine Partnerin meint dazu, man dürfe sich aber nicht mit der Polizei anlegen. Aber es sind nicht nur junge Männer, die angesichts der Zustände vom Trampolín-Strand die Geduld verlieren.
Umzingelt sah sich nun gar die Korrespondentin des linken Fernsehsenders La Sexta – eingekreist von wütenden Frauen, Männern, Jugendlichen, sogar Kindern. Über deren Zorn auf den linken Regierungschef besteht nach diesem Chor („Pedro Sánchez, Hurensohn“) kein Zweifel mehr.
Migranten greifen Militärs an
Übersehen wird dabei eine andere Meldung, wonach vier Militärs in einem Hinterhalt verletzt wurden, in den sie durch 30 bis 40 Migranten gerieten. Es geschah schon gegen 5.30 Uhr am Donnerstagmorgen, also vor den Angriffen auf die Hütten am Strand. Die Soldaten waren auf dem Weg zu ihrem Wachposten. Als sie den Posten fast erreicht hatten, kamen aus allen Richtungen Migranten gerannt und stürzten sich auf das Fahrzeug. „Das Auto war nicht gepanzert und stellte für die Soldaten schon bald keinen sicheren Ort mehr dar“, schreibt El Faro de Ceuta. Die Migranten bewarfen das Auto mit großen Steinen, so dass die Soldaten den Wagen zurücklassen und zu Fuß fliehen mussten. Auch dabei hörten die Steinwürfe nicht auf. Die Eindringlinge verfolgten die Soldaten und schlugen auf sie ein. Am Ende wählten die Militärs die 112, um Hilfe zu erhalten.
Erst bei der Ankunft eines Polizeiwagens ergriffen die Migranten die Flucht. Die Polizisten konnten zwölf Marokkaner zwischen 35 und 40 Jahren festnehmen, die offenbar weniger schnell als andere gewesen waren.
Der Vorfall ist, wie immer man ihn wendet, ein Alarmsignal, das erneut zeigt, wie diese ‚armen Migranten‘ mental gelagert sind. Ihr Vorhaben ist, sich gegen die Ordnungskräfte des aufnehmenden Staats durchzusetzen. Man lädt sich den Krieg nach Hause ein.
Das Gegenteil der Demokratie
Die in Madrid regierende PSOE hat längst eine Art Bürgerkrieg zwischen den Einwohnern von Ceuta, den Open-Borders-NGOs und der Polizei heraufbeschworen. Man kann vom Gegenteil von Demokratie sprechen. Denn heute geschieht in Ceuta eben nicht der Volkswille.
Übrigens befindet sich die PSOE im beständigen Sinkflug, auch in Ceuta, während sich die PP, die auf nationaler Ebene in der Opposition ist, noch bei gut 30 Prozent halten kann. Schon bei den letzten Wahlen 2023 nahm Vox mit 20,64 Prozent den dritten Platz im Stadtparlament ein. Mit minimalem Vorsprung lagen die Sozialisten da noch vorn. Dass dies nach den aktuellen Geschehnissen so bleibt, daran darf man ernstlich zweifeln.



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Wo ist der Unterschied. In Gaza wehren sich die schon länger dort Lebenden gegen die Besatzer und werden als Terroristen geframt. In Ceuta wird es unterstützt.
Man darf auch ruhig erwähnen das die Polizei in Ceuta auch mit Gummigeschossen gegen die lokale Bevölkerung vorgeht, so entschlossen ist die Polizei dort nie gegen Migranten vorgegangen.
Parallelen zu Deutschland bieten sich hier an, die Brutalität gegen rodelende Kinder und Enten fütternde Rentner während Corona kontrastiert mit den Händen in den Taschen in der Kölner Sylvester Nacht.
Wer glaubt das alles hängt nicht zusammen und diese Regierungen verträten die Interessen des Volkes, der kann auch an den Weihnachtsmann glauben.
Keine Sorge! Spaniens Gesundheitsministerin M. Garcia hat eine Impfkampagne bei den Marokko-Immigranten auf Ceuta angekündigt. Also wir können uns zufrieden zurücklehnen, alles wird gut!
Waren die angegriffenen Soldaten denn nicht bewaffnet?
> Man lädt sich den Krieg nach Hause ein.
Dann kein Krieg gegen Putin im Osten, sondern Bürgerkrieg im Westen – die Bewohner Westeuropas können nachdenken, einen Krieg wirklich zu wollen? Eigenhändig eingeladenen übrigens.
Ceuta zeigt das Spiegelbild des Gutmenschentums,
den Untergang Europas
Soldaten flüchten vor Steinewerfern und rufen die Polizei. Die wurden von der politischen Führung wohl regelrecht kastriert. „Arbeiterpartei“. Wie überall, die vertreten niemals die „Arbeiter“, sondern eine vollgefressene Kaste bestversorgter Schlechtmenschen. Man kann den Bewohnern Ceutas nur viel Erfolg bei der Migrantenvergrämung wünschen.
„When civil war comes to the West“ – Prof. David Betz, Prof. Paul Collier haben überzeugend dargelegt, warum die Masseneinwanderung nicht assimilationsfähiger Ethnien niemals ohne den Widerstand der Alteingesessenen abgegangen ist.
Das Verhalten der bewaffneten Sicherheitskräfte wird irgendwann entscheidend. Die linken Migrantophilen sollten sich nicht zu sicher sein, dass Polizei und Armee genauso denken wie sie und in jedem Fall gehorchen. Gerade die spanische Linke musste bereits einmal erfahren, was passiert, wenn man die „Rechten“ bis aufs Blut reizt.
Kann Prof.Anna-Lena nicht kurz ihr UN-Praktikum unterbrechen und die Goldstücke einfach mit der Flugbereitschaft in die Bürgergeldaußenstelle am Bürlün-Airport einfliegen? Über kurz oder lang sind sie ohnehin dort und so ließen sich immerhin die unschönen Bilder vermeiden. Das ist doch das Hauptanliegen jedweder Politik der „etablierten“ Parteien seit gut 10 Jahren.
Europa, wann erwachst du endlich?