In den Vereinigten Staaten und in Deutschland scheitern Anleiheauktionen. Das bedeutet: Die Märkte vertrauen den Staaten nicht mehr. Das Geldsystem kommt ins Wanken – Inflation und explodierende Steuern drohen. „Vor dem Sturm“ in dieser Woche mit Philipp Mattheis und Thomas Kolbe.
Die Fundamente der globalen Finanzordnung beben: Am amerikanischen Anleihenmarkt steigen die Zinsen auf ein Niveau, das wir seit der Finanzkrise nicht mehr gesehen haben. Das bedeutet: Die Märkte verlieren zunehmend das Interesse, den USA Geld zu leihen – zumindest zu den bisherigen Konditionen. Während die USA versuchen, mit geldpolitischen Tricks die Kontrolle zu behalten, wächst in Europa die Angst vor einer neuen, unkontrollierbaren Staatsschuldenkrise. Und Frankreich befeuert diese Ängste noch: Statt die hohen Staatsausgaben in den Griff zu bekommen, will man noch mehr Geld noch schneller ausgeben.
In dieser neuen Folge von „Vor dem Sturm“ analysieren Maximilian Tichy, Thomas Kolbe und Philipp Mattheis die gefährliche Schuldenillusion der vergangenen Jahrzehnte. Denn plötzlich geraten Staatsanleihen-Auktionen in Deutschland und den USA ins Stocken. Es droht eine massive Entwertung der Ersparnisse durch Inflation und steigende Steuern.
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Und Frankreich befeuert diese Ängste noch: Statt die hohen Staatsausgaben in den Griff zu bekommen, will man noch mehr Geld noch schneller ausgeben. Frankreich handelt ja nicht im dumm, im Endstadium einer Währung, an dessem Haftungsende Kugelfang Deutschland steht, sich noch einmal maximal zu verschulden . Der große Verlierer des Euros ist Deutschland: 25 Jahre lang hat man überwiegend deflationiert, um diese „Gemeinschaftswährung“ stabil zu halten, während die anderen Eurostaaten – die Mittelmeerländer voraus (früher fuhr Frankreich allerdings eher einen Mittelkurs) – ihre Bürger reich inflationiert haben. Löhne und Vermögen wuchsen, während Deutschland mit seinem Selbstverzicht nur die Zeche für… Mehr
Man sollte bedenken, dass bisher alle Fiat-Währungen in der Geschichte früher oder später gescheitert sind (ca.600). Die USA werden das noch lange verzögern, weil sie die schuldenbedingte Inflation mit der weltweiten Leitwährung Dollar exportieren können, d.h. viele andere bezahlen die eigentliche Zeche (die USA selbst müssen freilich trotzdem auch immer mehr in den Schuldendienst investieren, einen Milliardenbetrag pro Tag). Ganz anders die EU: hier wird die Inflation voll durchschlagen, weil weder ausreichendes Wirtschaftswachstum und Rohstoffe noch die Exportmöglichkeit der Inflation vorhanden sind. In der Konsequenz werden hier immer höhere Steuern verlangt, zumal ein gigantischer Sozialstaat finanziert werden muss (vor allem… Mehr
Zwei Zahlen zeigen Deutschlands Zukunft: Geburten in 2025: 650k, Auswanderungen: 288k. Da sollte man dreimal überlegen, ob man Bundesanleihen kauft. Vor allem, wenn die gebotenen Zinsen nicht mal die Inflation ausgleichen.
Die Rückkehrer sind aber älter und schlechter gebildet. Die Auswanderer sind zu 75% Akademiker und in den Dreißigern. Also wenn man in die Details geht, wird es immer schlimmer – und nicht besser.
> Das Geldsystem kommt ins Wanken – Inflation und explodierende Steuern drohen. Interessant – woanders lese ich ganz ähnliche Erkenntnisse: >>>Stagflation in Sicht!<<< > „… Die Preisinflation nimmt in den USA und anderen G7-Volkswirtschaften definitiv zu und wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach in den kommenden Monaten und Jahren weiter beschleunigen. …“ Ähnlich US-Professor Michael Hudson: >>>Die letzte Verteidigungslinie des Dollars<<< > „… Die US-Politik ist klar: Alle Ölerlöse werden auf amerikanisch kontrollierten Konten abgewickelt und nach US-Ermessen „zum Nutzen des amerikanischen und venezolanischen Volkes“ ausgezahlt. Das dient als Warnung an den Rest der Welt. … Die Kontrolle über den weltweiten… Mehr
„Die Märkte“, das hört sich immer so Lehrbuchhaft und naturgesetzlich an. Erstmal muss man sich ja fragen wo das ganze Kapital herkommt das da bewegt wird? Bei Bill Gates oder Familie Quandt ist das klar, aber bei einem Großteil der US Investoren? Da kommt das Geld nur von Finanzmarkt Casino Wetten, Dollar vs Euro etc, so ähnlich wie Bayern München vs Liverpool. Null wirtschaftliche Aktivität mit dem ständigen Wetten verbunden, das ganze ist in Grunde eine gigantische kriminelle Abzocke der realen Wirtschaft durch eine Klasse von Finanzparasiten, die zudem oft das Auf und Ab auf das sie wetten auch noch… Mehr
Wenn ich in Deutschland Geld anlegen wollte, dann nur kurzfristig und unterfüttert mit einen großen Berg an Subventionen. Wenn ich soviel Geld rein hätte, wie ich mir vorgestellt habe, würde ich in Deutschland wieder die Zelte abbrechen. Die Investitionsruinen würden mich nicht stören. Deutschland ist es nicht mehr wert, dass man dort wirklich investiert. Mit dieser Politik-Konstellation würde ich nur noch herausholen, was herauszuholen ist. Mehr nicht. Dieser Staat nähert sich rasant der 404. Das 404 mit raschen Schritten sich nähert zeigt auch, die Meinungszensur und dass nur das noch gedacht und gesagt werden darf, was die Herrschaften da oben… Mehr
Die Finanzierung des Ukraines-Kriegs wandert zunehmend in den alleinige Zuständigkeitsbereich deutscher Steuerzahler. Immer mehr Geld für einen sinnlosen Krieg verlangt Kiew.
Wieviele Zig-Milliarden wollen wir jährlich noch bezahlen für die „Verteidigung“ eines schmalen, vermienten Geländestreifens mit zerbombten Gehöften in Donezk? Herr Selensky – wieviel hätten’s denn gerne, damit ihnen die unehrenhafte Aufgabe von Verhandlungen mit Moskau erspart bleibt??
Was Deutschland daran hindert, die Ukraine an den Verhandlungstisch zu zwingen, nachdem diese ihr die Energieversorgungspipeline Northstream-II unter dem Hintern weggebombt hat, ist mir schleierhaft. Es sollte uns das größte Vergnügen sein !
Es gibt etwas, was nicht entwertet. Gold und Gehirn. Gold hat Deutschland reichlich, aber …
Das reichliche Gold liegt zum grössten Teil in den USA – falls es überhaupt existiert.
Beim Gehirn wäre ich mir nicht so sicher!
Das deutsche Gold in den USA dient längst als Sicherheit für US-Schulden.
….Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen, aber wir müssen auch mit dem Klimawandel leben«, sagte der Kanzler. Das sei der »bedauerliche Befund«. So wie bisher? Die Bundesregierung startete ein bundesweites Niedrigwasser-Informationssystem. Angesichts zunehmender Trockenheit stellt sich die Frage, ob das als Antwort auf die Klimakrise reicht.https://www.fr.de/politik/niedrigwasser-portal-niwis-gestartet-80-landkreise-schraenken-wassernutzung-ein-94399077.html Nur wer bestimmt, ob eine Klimakrise überhaupt vorliegt? Was ist eine Klimakrise? Kann es sein, daß wir öfters, Niedrigwasser, Hitze und Trockenheit hatten, die Politik aber nicht in der Lage ist, die Ursachen in Angriff zu nehmen? Dabei ist es so einfach. Man muß nur mit dem Klima leben, kann nichts zurückdrängen.… Mehr
Die Franzosen haben Lagarde in der EZB.
Die EZB wird Anleihen kaufen und damit Schulden vergemeinschaften. Legal, illegal, sche***egal.
Merz/Klingbeil werden es hinnehmen.
Das wird vielleicht etwas Zeit kaufen.
Aber daß der Weg Richtung Abgrund längst steil abschüssig ist, daran ändert das nichts.
Das derzeitige Personal hat sich in jeder Hinsicht in eine Ecke gepinselt, in der sie nur an Symptomen herumbasteln können.
Eine Grundlegende Kehrtwende in Energie, Russland und Migraton kann es nur mit neuen Parteien und neuem Personal in allen Verantwortungsbereichen geben.