Der EDEKA-Konzern ist mehrfach durch einseitige politische Kampagnen („Warum bei Edeka Blau nicht zur Wahl steht“) aufgefallen. Jetzt arbeitet die Hamburger Zentrale eng mit der linksradikalen „Campact“ zusammen, um kritische Medien wirtschaftlich zu schädigen.
IMAGO / Andy Bünning
In diesen Tagen erhielten die regionalen Dachorganisationen der rund 3.200 selbstständigen Unternehmer, die bundesweit 5.629 EDEKA-Märkte betreiben, ein seltsames Schreiben. Die Geschäftsleitungen wurden aufgefordert, kritische Medien zu boykottieren. Dieser Boykottaufruf ist ein einmaliger Vorgang. Er trägt die politische Auseinandersetzung in die Regale und an die Kassen eines der größten Handelskonzerne Deutschlands.
Formuliert wird von der EDEKA-Zentrale die inständige „Bitte“, Werbeumfelder auf Youtube samt Leitfaden und Empfehlungen zu überprüfen. Beim Scrollen durch den Mailverlauf wird deutlich, dass man hier auf Drängen von Campact hin handelt. Campact prahlt dabei, man habe bereits Aldi Süd dazu gebracht, alle im Anhang aufgeführten Unternehmen/Personen zu „blacklisten“, also von Werbegeldern abzuschneiden. Im Anhang der Mail also dann eine Auflistung vieler Medienkanäle wie TE, die dann eingeordnet werden in die Kategorien:
- AfD-nah
- AfD
- rechtsextrem
- rechtspopulistisch
- nah an Rechtsextremen
- AfD-Vorfeld
- verschwörungsideologisch
- extrem rechts
Als „Begründung“ für die AfD-Nähe von TE wird ein kritisches Interview mit dem AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, angeführt. Offensichtlich will das Team EDEKA/Campact bereits Einfluss darauf nehmen, wer von Journalisten befragt wird. Hier das Interview, das TE zum Vorwurf gemacht wird:
Verantwortlich dafür ist nach Kenntnis von TE die Hamburger Zentrale, die üblicherweise ihr Vorgehen mit den Einzelgesellschaften abstimmen müsste. Diese Aktion wird offensichtlich direkt und im Alleingang aus der Hamburger Abteilung Public Affairs gesteuert, obgleich von dieser erwartbar polarisierenden, kommunikativen Maßnahme in hohem Umfang das Absatz- und damit Hoheitsgebiet der eigenständig agierenden EDEKA-Kaufleute betroffen sein wird.
Campact ist eine 2004 gegründete, politisch linksradikale Kampagnen- und Lobbyorganisation. Sie mobilisiert über Newsletter, Onlinepetitionen, Demonstrationen und öffentlichkeitswirksame Aktionen für Themen wie Klimaschutz, Förderung der Migration und insbesondere gegen die AfD. Zuletzt ist sie massiv in die Kritik geraten, weil sie mit Millionenbeträgen in den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt gegen die AfD eingreift und dazu andere, staatlich finanzierte Lobby-NGOs vor ihren Karren spannt. Campact spricht von über vier Millionen „Unterstützern“. Doch diese sind keine Vereinsmitglieder und es ist unklar, wer dazu zählt und die Entscheidungen trifft. Der Verein hat lediglich zwölf stimmberechtigte Mitglieder, die den Vorstand kontrollieren. Campact ist daher keine demokratische Massenorganisation im klassischen Sinn, sondern eine professionell geführte politische Mobilisierungs- und Einflussorganisation. 2019 verlor Campact die steuerliche Gemeinnützigkeit, weil die politische Kampagnenarbeit nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs nicht ausreichend von den gemeinnützigen Satzungszwecken gedeckt war. Es handelt sich um eine kleine Clique von Akteuren, die mit Millionen ausgestattet einseitig Politik beeinflussen und Wahlen manipulieren will.
Die Kampagne hat Vorgeschichten, etwa die rigorose und rücksichtslose Umsetzung der Ausgrenzung von Nichtgeimpften und Übernahme von fragwürdigen Regierungsvorgaben durch die EDEKA-Zentrale. Zu den Landtagswahlen 2024 in Sachsen und Thüringen fuhr EDEKA die einfältige Kampagne „Warum bei Edeka Blau nicht zur Wahl steht“. Da die Farbe Blau Bestandteil des EDEKA-Firmenlogos ist, darf man wohl von einer kontraproduktiv bis dümmlichen Maßnahme sprechen. Diese Kampagne wurde direkt und im Alleingang aus der Hamburger Zentrale und deren Abteilung Public Affairs gesteuert. Es war eine erwartbar polarisierende Maßnahme, die allerdings nach hinten losgegangen ist. Die Folge waren nicht nur massive Kundenbeschwerden, sondern auch Zerwürfnisse mit eigenen Kaufleuten, die in die Entscheidung über diese Kampagne nicht eingebunden waren, wohl aber den Protest und die Kaufverweigerung der Kunden ertragen mussten. Gerade diese aber tragen die wirtschaftliche Verantwortung für ihre Unternehmen und Mitarbeiter.
Dass Campact mit solchen repressiven Methoden arbeitet, ist hinlänglich bekannt. Ende 2025 nahm die Organisation den Verband „Die Familienunternehmer“ ins Visier, nachdem dieser einen AfD-Abgeordneten zu einem parlamentarischen Abend eingeladen hatte. Campact schrieb 36 Unternehmen an, setzte Antwortfristen und kündigte an, bei Schweigen eine Mitgliedschaft im Verband zu unterstellen. Rossmann zog daraufhin demonstrativ seinen Austritt durch. dm geriet ebenfalls ins Fadenkreuz: Campact rief Kunden öffentlich dazu auf, den Drogeriekonzern wegen der Äußerungen von Geschäftsführer Christoph Werner unter Druck zu setzen. Besonders grotesk: dm war bereits Monate zuvor aus dem Verband ausgetreten. Werner weigerte sich trotzdem, das von Campact verlangte politische Bekenntnis abzuliefern, und fragte später bei „Markus Lanz“: „Was erlaubt sich eigentlich diese Organisation?“ Jetzt zeigt EDEKA, warum Campact sich solche Methoden erlaubt: Es finden sich Unternehmen, die den politischen Druck aufnehmen und anschließend selbst als Vollstrecker gegen die jeweils markierten Ziele auftreten.
Jetzt richtet sich die EDEKA-Campact Kampagne gegen Medien, die auch nur ungewollte Politiker zum Interview einladen.
Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Edeka-Verbund einen Gesamtumsatz von über 77 Milliarden Euro; dazu kommen jetzt die Agitprop-Millionen von Campact.
TE wird rechtlich dagegen vorgehen. Für Ihre Unterstützung auf diesem Weg danken wir Ihnen schon jetzt.
Nur gemeinsam kann man sich gegen Konzerne und Kampagnen-Agenturen zur Wehr setzen – die Meinungsfreiheit hat es verdient.





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Wen wundert’s? Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender von EDEKA, ist Mitglied im Kuratorium der Deutschlandstiftung Integration sowie im Wirtschaftsrat der CDU.
Moin, wir Schwurbler fürchten was ganz anderes, daß was dieser Linksgrüne Denunzianten Stadl nicht öffentlich macht. Nämlich bei Weigerung, die Firmen zu schädigen, daß plötzlich „Umwelt Aktivisten “ , FFF oder Antifanten losschicken um vor den Läden Antistimmung zu verbreiten. Die Firmen beuten die Arbeitskräfte in den anderen Ländern aus oder Lebensmittel sind mit Pestiziden belastet. Der Michel springt ja auf sowas sofort an. Davor fürchtet man sich, führt zu finanziellen Verlusten. Wir sollten uns auch nicht wundern, wenn Edeka und Co behaupten, daß sie ihre Filialen in Sachsen-Anhalt schließen, wenn die Afd an die Macht kommt.
Wäre doch gut, es war ohnehin ein blöder Fehler Konsum und HO zu zerstören. Gar nicht zu reden von der sogenannten „Wiedervereinigung“. Bei einer Abwägung des Guten und Schlechten bezüglich BRD überwiegt das Schlechte bei weitem!
Sozialisten sind Diktatoren, weil sie gegen das Individualistische an sich vorgehen. Es ist ihnen ein Dorn im Auge, dass jemand seines Glückes eigener Schmied ist. Für sie darf das nicht sein. Der dümmste Glaube der Linken ist die Gleichheit aller. Das ist genauso dumm wie es die Behauptung wäre, dass alle Menschen gleich aussähen. Aber man leugnet ja die 2 biologischen Geschlechter und erfand 72 oder gar 84 – man verliert sowieso den Überblick, es ist ja auch eine versponnene Wahnidee. Wer Freiheit will, innerhalb der allgemein akzeptierten Grenzen – Konventionen, man tut dies nicht etc., weil es gegen die… Mehr
Nach dem krachenden Scheitern der Kampagne „Warum Blau nicht zur Wahl steht“ damals, ist Edeka doch aber ins Gegenteil umgeschwenkt: Seit dem wirbt Edeka mit extrem vielen blauen Bällen, a la blaues Bällebad. Der Edeka in meiner Nähe hatte sich nach der Corona-Hysterie als erstaunlich maskenkritisch geoutet. Ab dem Tag als die staatliche Maskenpflicht in Geschäften aufgehoben wurde, traute ich meinen Augen kaum, als ich neben dem Eingang ein Schild an der Scheibe sah, auf dem stand sinngemäß: „Masken sind bei uns ausdrücklich nicht erwünscht. Wir freuen uns, endlich wieder in die freundlichen Gesichter unserer Kunden schauen zu können. Ihr… Mehr
Wenn 1/4 der Bevölkerung seine Kohle nicht mehr bei EDEKA ausgeben würde, wäre wohl mit einer Veränderung zu rechnen. Kapitalismus ist die einzige mir bekannte, basisdemokratische Bewegung.
Es ist erbärmlich, was sich hier abspielt, um die AfD endlich aus dem Rennen zu ziehen, der Phantasie sind da wirklich keine Grenzen gesetzt, die Antidemokraten in Höchstform, und die ARD-ZDF-Konsumenten werden wieder nichts erfahren, die Zerstörung des Rechtsstaates nimmt weiter seinen Lauf, die Antidemokraten, die von sich behaupten, die Demokratie schützen zu wollen, schlagen nur noch blindwütig um sich, und Teile der Wirtschaft kuschen. Offensichtlich spielt für die Rasenden auch keine Rolle, dass das, was sich hier an offener Destruktion in jeder Hinsicht abspielt sowohl in den europäischen Nachbarstaaten als auch dem weiteren Ausland auf Entsetzen und Ablehnung stößt,… Mehr
Ab sofort sind sämtliche Einkäufe bei Edeka gestrichen.
Man schaue sich nur mal das Personal in den verschiedenen EDEKA-Märkten etwas genauer an. Meist eher junge, flapsige Verwahrloste ohne jegliche Manieren. Also genau so, wie man sich typisch linke Linke vorzustellen hat.
In meiner Gegend nicht. Im Gegenteil – freundlich, gut geschult, gut sortierte Märkte. Das kommt, glaube ich, auf den Einzelfall, sprich den Filialleiter, an.
Zunächst mal werde ich Edeka schwächen indem ich nicht mehr bei denen Einkaufe und denen das auch mitteile.
Können Sie nicht einmal die Namen der Firmen nennen, die Campact unterstützen – dann weiß ich wenigstens, wo ich nicht oder viel weniger einkaufen werde.
Die Namen der Firmen findet man seit heute auf der Seite von Boris Reitschuster, TE wird sie vermutlich auch bald veröffentlichen.
Schon ein paar Firmen angeschrieben.
Folgende Unternehmen haben bereits angekündigt, ihre Sperrlisten anzupassen:
Aldi Süd, Kleinanzeigen, Indeed, XXXLutz, DEVK, Constantin Film, Wolt, Bergfreunde, Immowelt, Euronics, Axa, Berliner Wasserbetriebe, Milram, dm, Immoscout, Edeka, Flixtrain, Bifi, Klosterfrau, Procter & Gamble.
Darüber hinaus haben Miniatur Wunderland, LG Electronics, Krombacher, Sparkasse, Sumup, Lenor, Rewe, Booking.com und Samsung zurückgemeldet, sie wollen dies prüfen.
Diese Firmen wollen keine Werbung mehr bei Youtube auf „Hetzkanälen“ schalten.
Die Frage für mich wäre, boykottieren diese Firmen auch linke Hetze?