Tausende Beamte gehen in Rente, die Zahl der Aufgaben würde sich aufgrund der Sicherheitslage erhöhen: Der öffentliche Dienst in Deutschland steuert nach Einschätzung des Beamtenbunds auf einen deutlich spürbaren Personalmangel zu.
picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Nach der jährlichen Abfrage bei den 41 Mitgliedsgewerkschaften fehlen derzeit 631.000 Beschäftigte, damit der Staat seine Aufgaben überhaupt noch erfüllen kann, im Vorjahr hatte der Deutsche Beamtenbund (dbb) noch von 600.000 fehlenden Kräfte gewarnt, berichtet die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Die größten Lücken liegen in der Daseinsvorsorge. Für Kranken- und Altenpflege fordert der Deutsche Beamtenbund 125.200 zusätzliche Stellen, an den Schulen 120.000 und in den Kommunalverwaltungen 112.000. Polizei und Bundeswehr sollen zusammen 92.000 Kräfte erhalten. Im FAZ-Interview nannte Bundesvorsitzender Volker Geyer zudem 50.000 Stellen in der Finanzverwaltung: Mehr Steuerfahnder rechneten sich für den Staat, Künstliche Intelligenz ersetze sie nicht.
Volker Geyer führt den Anstieg vor allem auf den demographischen Wandel zurück: Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in den Ruhestand, jedes Jahr rund zwei Prozent der Belegschaft. Viele Stellen bleiben unbesetzt. Zugleich wachsen die Aufgaben. „Wer sich die geänderte Sicherheitslage ansieht, sollte sofort verstehen, warum wir mehr Polizisten brauchen“, sagte er. Allein die Überwachung neuer Waffenverbotszonen sei „sehr personalintensiv“. Der dbb-Monitor hatte bereits zu Jahresbeginn gewarnt, dass in den nächsten zehn Jahren 1,4 Millionen Beschäftigte den öffentlichen Dienst verlassen. Eine Bürgerbefragung des Verbands zeigte zugleich: 79 Prozent halten den Staat für überfordert, nur 17 Prozent glauben, dass er seine Aufgaben noch erfüllen kann.
Der Wunsch nach mehr Beamten trifft aktuell aber auf die harte Realität der Staatsfinanzen: Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Bundesfinanzministerium ein Defizit von mehr als vier Prozent der Wirtschaftsleistung. Der Bundeshaushalt umfasst Ausgaben von 524,5 Milliarden Euro und eine Nettokreditaufnahme von 98 Milliarden Euro. Die Schuldenquote dürfte auf etwa 66,5 Prozent steigen. Der Finanzplan bis 2030 sieht weiter wachsende Ausgaben und eine noch höhere Kreditaufnahme vor. Deutschland finanziert Infrastruktur, Verteidigung und Sozialleistungen zunehmend auf Pump – und soll nun zugleich Hunderttausende Stellen schaffen, die dann jahrzehntelang Besoldung und Pensionen nach sich ziehen.
Der Gedanke an eine Staatsverkleinerung kommt natürlich nicht vor.


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Wer Millionen von „Fachkräften“ ins Land lässt, braucht zusätzliche Verwalter und zusätzliches Geld, dass von der bestehenden Bevölkerung abgepresst werden muss, weil die das freiwillig nicht hergeben mag. Dass die Anzahl der migrantischen Lehrkräfte nicht ansatzweise ausreicht, die eigenen Plagen zu unterrichten, erklärt den Lehrermangel. Und was den erhöhten Sicherheitsbedarf angeht, reicht ein Blick in die Kriminal-/Abschiebe- und Justizvollzugsstatistik im Regenbogen-Buntland, in denen natürlich nur australische Austauschstudenten und keine Clanstrukturen den Ton angeben. Zum Glück wollen wir daran nichts ändern! Deshalb braucht es bald nicht nur 631000 Beamte, sondern demnächst 700K. Es kommen ja jedes Jahr immer noch zusätzliche Fachkräfte… Mehr
Neubesetzung, sofern möglich, durch AI ersetzen❗
> Kosteneffizienz:
Serverkosten schlagen fette Pensionen. Maschinen verlangen kein Steuergeld für den Ruhestand.
> Leistungssteigerung:
Algorithmen lehnen/bewilligen Bürgeranträge in Millisekunden ab, ohne Kaffeepause, Burnout oder mürrische Blicke.
> Perfekte Nachfolge:
KI besitzt von Natur aus keine Empathie. Sie ersetzt die Kälte des klassischen Sachbearbeiters somit vollkommen nahtlos.
In den Kommunal- und Finanzverwaltungen brauchen wir mit Sicherheit keinen Personalaufbau! Wie wäre es mit Erhöhung der Produktivität in diesen Bereichen, dann klappt es eher mit dem notwendigen Personalabbau! Einfach dort mal reinschauen wie dort gearbeitet wird!
ich habe vor kurzem gelesen, dass England zur Kolonialzeit sein Reich mit 600.000 Beamten verwalten konnte. Zu jener Zeit hatte England circa 25 % der festen Landmasse der Welt erobert.
Nun, schaffen wir doch erstmal die 41 !! Gewerkschaften ab und dazu den Beamtenstatus für alle Staatsdiener, die Mehrheit sollte nur noch Dienstleister sein, die für getane Arbeit bezahlt werden, und nicht für die Anwesenheit.
Das würde enorme Kosten sparen und gleichzeitig für Effizienz und Transparenz sorgen. Wetten, dass viele schon beim Gedanken daran einen Ausschlag bekommen, obwohl logisch und vernünftig.
Beamte werden sicherlich benötigt um das Gefüge am Laufen zu halten und die geforderte Anzahl bezogen auf Bund und Länder scheint ja nicht abwegig zu sein, doch es würde auch die Chance in sich bergen, den Sparstift in der Hand zu halten und müßte nach einer Bedarfsanalyse von Außenstehenden neu bewertet werden, denn sonst müssen wir davon ausgehen, daß sich das System weiter auf Kosten der Steuerzahler ernährt und nur dort zum Einsatz kommen sollte, wo es unbedingt notwendig ist und er Rest könnte auch in einem Angestelltenverhältnis verlaufen, unter den gleichen Bedingungen wie Millionen andere auch. Die Beamtenschaft ist… Mehr
Kein Problem…wir haben 1 Mio „Gäste“ in der Grundsicherung…gebt denen einfach sofort die deutsche Staatsbürgerschaft….macht sie zu Beamten und gut ist. Ob die nun zu Hause hocken und nichts tun oder in der Behörde hocken und nichts tun…macht ja keinen Unterschied.