Coronavirus: „Rote Zone“ um „orange Zone“ erweitert

Auf deutsche Verhältnisse übertragen würde der italienische Schritt demographisch einer Abriegelung Nordrhein-Westfalens entsprechen, die ökonomischen Ausmaße dagegen kämen einer Isolation Bayerns und Baden-Württembergs gleich.

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16 Millionen. Das ist die Zahl des Tages. Noch vor einer Woche erstreckte sich die „rote Zone“ in Italien auf elf Gemeinden, zehn davon in der lombardischen Provinz Lodi südöstlich von Mailand. Mit der Auflage werden ganze Landstriche von der Außenwelt isoliert, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. In den letzten Tagen mehrten sich die Anzeichen, dass diese ausgeweitet werden könnte. Es sollten einige Kommunen in der besonders betroffenen Provinz Bergamo sein. Manche spekulierten, es könnten Gemeinden aus der Nachbarprovinz Brescia hinzukommen. Doch seit gestern Abend ist bekannt: die gesamte Lombardei wird abgeriegelt.

Premier Giuseppe Conte unterzeichnete gestern Abend ein Dekret, dass die Region mit 10 Millionen Einwohnern verstärkt abschotten soll. Dabei hatte Attilio Fontana, der Präsident der Lombardei, es bei der Einrichtung der ersten Zone noch für „unvorstellbar“ gehalten, die Millionenmetropole Mailand abzusperren. Heute ist klar: nicht nur Mailand, nicht nur die Lombardei, sondern dazu noch weitere Provinzen in ganz Norditalien. Die Italienische Republik sticht in das demographische und wirtschaftliche Herz des Landes. Mailand gilt mit seinen Unternehmen, der Börse und seiner globalen Vernetzung als eigentliche Hauptstadt Italiens.

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Der Einschnitt wird der Politik nicht einfach gefallen sein. Auf deutsche Verhältnisse übertragen würde der Fall demographisch einer Abriegelung Nordrhein-Westfalens entsprechen, die ökonomischen Ausmaße dagegen kämen einer Isolation Bayerns und Baden-Württembergs gleich. Das Dekret betrifft nicht nur die Lombardei, sondern auch Provinzen außerhalb davon. In der Emilia-Romagna sind dies Modena, Parma, Piacenza, Reggio-Emilia und Rimini; in Venetien Padua, Treviso und Venedig; im Piemont Asti, Alessandria, Verbano-Cusio-Ossola und Vercelli; in den Marken Pesaro-Urbino. Es handelt sich durchweg um wichtige Zentren des Landes, im Falle Venedigs ist eine der großen kulturellen und touristischen Attraktionen Italiens betroffen.

Die Auflagen sind drakonisch. Laut Dekret darf niemand mehr diese Territorien betreten oder verlassen – mit Ausnahme von Notfällen oder durch den Provinzpräfekten autorisierte Transits. Wer sich in Quarantäne befindet, hat absolutes Mobilitätsverbot. Personen, die Grippesymptome zeigen und über 37,5 Grad Fieber haben, werden dazu angehalten, das Haus nicht zu verlassen und ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zurückzufahren. Sämtliche Schulen jeder Art, Sporthallen, Schwimmbäder und andere Sporteinrichtungen werden geschlossen; dasselbe gilt für kulturelle Einrichtungen wie Theater, Kinos und Ähnliches. Jede Veranstaltung gleich welchen Typs werden abgesagt. Bar und Restaurants werden um 18 Uhr geschlossen, Gastronomen sollen darauf achten, dass ein Mindestabstand zwischen Gästen gewährleistet ist. Auch die religiösen Dienste werden zu einem Großteil eingestellt, Messen, Eheschließungen und Beerdigungen wurden bereits abgesagt. Das Dekret gilt vom 8. März bis zum 3. April.

Auch außerhalb der neuen Zone in Norditalien gelten nationalweit Einschränkungen. Landesweit werden die Schulen bis zum 15. März geschlossen. Auch hier steht die Schließung sämtlicher kultureller Einrichtung wie Museen, Kinos etc. zur Disposition. Pubs und Diskotheken werden dicht gemacht; Restaurants und Bars dürfen geöffnet bleiben bei entsprechender Sicherstellung von Abständen zwischen den Besuchern. Die Gerichte bleiben für zwei Wochen geschlossen.

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Bereits am Samstagabend kam es am Mailänder Zentralbahnhof zum Sturm auf die Züge, um die Stadt im letzten Moment zu verlassen. Conte bezeichnete die Situation als „nationale Notlage“. Man habe das Coronavirus von Beginn an mit „maximalen Vorsichtsmaßnahmen“ bekämpft. Flüge und Züge würden – entgegen anderslautender Gerüchte – nicht gestoppt, die Reisen müssten aber wichtige Gründe haben. Deswegen wird die neue Zone auch nicht als „rote Zone“ bezeichnet, sondern als „orange Zone“.

Dass die italienische Regierung zu rigorosen Maßnahmen greift, ist auf die explosionsartige Vermehrung von Infektionsfällen zurückzuführen. Am 5. März lag die Zahl bei 590 Neuinfizierungen, am 6. März bei 620 und am 7. März sogar bei 1.145. Stand 7. März, 18 Uhr, hatte Italien 5.883 offiziell bestätigte Corona-Fälle. 589 Personen sind mittlerweile geheilt, 233 verstorben. Die größte Zahl der Corona-Fälle verzeichnet die Lombardei mit 3.420 Infizierten, danach folgt die Emilia-Romagna mit 1.010. Mittlerweile ist jede der 20 Regionen Italiens betroffen.

Die Sorge geht um, dass das Gesundheitssystem an die Grenze der Belastbarkeit kommen könnte. Patienten auf den lombardischen Intensivstationen, die nicht an COVID-19 erkrankt sind, sollen in die Nachbarregion umgebettet werden. „Wenn die Bevölkerung nicht versteht, dass sie zuhause bleiben soll, dann erleben wird eine katastrophale Situation“, sagt Antonio Pesenti, der Koordinator der Kriseneinheit in der Lombardei für Intensivtherapie. „Derzeit sind wir dazu gezwungen, Therapien im Korridor, in Operationssälen und Aufwachräumen durchzuführen. Eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, das lombardische, steht nur einen Schritt vor dem Kollaps.“ Würde sich die Situation nicht verbessern, so bräuchte es zehnmal mehr Posten für die Intensivtherapie als zur Verfügung stünden. Derzeit bräuchte der Rettungsdienst 8 Minuten, um sein Ziel zu erreichen, aber die Vorgänge der letzten Tage könnten dazu führen, dass es bald eine Stunde dauere. Das wäre für viele Menschen ein Todesurteil, wenn sie beispielsweise einen Herzinfarkt haben.

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Es sind Töne, die angesichts deutscher Befindlichkeiten in Politik und Medien wie Hysterie erscheinen. Während oftmals das Argument fällt, dass die Grippe mehr Todesopfer als das Coronavirus fordere, entgegnete ein Cremoneser Arzt in einer TV-Dokumentation, dass es ungewöhnlich sei, 100 Lungenentzündungen in einer Woche eingeliefert zu bekommen. Ein Professor bemerkte in derselben Sendung von „Piazza Pulita“, dass er noch nie eine solche Situation erlebt habe, und rief die historischen Seuchen in Erinnerung, bei der zuerst eine komplette Ablehnung der Existenz des Problems eintrete, bevor man – über mehrere Phasen – zur eigentlichen Annahme und Erkenntnis der Katastrophe komme. Alessandro Manzoni hat in seinen „Promessi sposi“ ähnliches beim Ausbruch der Pest im Jahr 1630 in Mailand beschrieben:

„Im Anfange also keine Pest, durchaus keine, um keinen Preis; nur das Wort auszusprechen ist verpönt; dann pestartiges Fieber; die Vorstellung schleicht sich heimlich durch ein Beiwort ein; dann nicht wirkliche Pest; das heißt freilich Pest, aber in einem gewissen Sinne; nicht eigentlich Pest, aber etwas, für das man keinen andern Namen zu finden weiß; endlich Pest ohne Zweifel und ohne Widerrede. (…) Man braucht, glaube ich, in der Geschichte der Vorstellungen und Worte nicht sehr bewandert zu sein, um einzusehen, daß viele einen ähnlichen Lauf genommen haben. (…) Man könnte jedoch, in großen wie in kleinen Dingen, den so langen krummen Weg meist vermeiden, wenn man die seit so langer Zeit bestehende Regel befolgte, erst zu beobachten, zu hören, zu vergleichen, zu denken und dann zu sprechen. Aber das Sprechen, diese so einzige Sache, ist viel leichter als alle die andern zusammen, daß auch wir, ich meine wir Menschen überhaupt, ein wenig zu bedauern sind.“

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Kommentare ( 43 )

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43 Kommentare auf "Coronavirus: „Rote Zone“ um „orange Zone“ erweitert"

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Die Einen waschen sich die Hände mit Seife gegen das Virus. Die verantwortlichen Politiker waschen sich jetzt wie immer die Hände in Unschuld. Deutschland hätte nach dem Ausbruch in Italien, spätestens nach dem Ausbruch in Bayern unverzüglich die Staatsgrenzen schließen und sämtliche Einreisenden mit dem vorliegenden Schnelltest auf das Virus testen lassen müssen. Das wurde nur wegen der Globalisierung und dem Multikultiwahnsinn und aus großer Angst vor massiver linksrotgrüner Kritik nicht getan. Schutzmittel wurden vom Außenminiminister Maas SPD ins Ausland verschenkt und in deutschen Apotheken ist für die Deutschen deshalb fast nichts mehr zu kaufen. Jetzt ist es leider wieder… Mehr
Deutschland hätte schon spätestens im Januar, als von einer „neuen, mysteriösen Lungenkrankheit in China“ berichtet wurde, die Ohren aufstellen müssen, zumal man ja dank SARS und MERS nicht wirklich kalt erwischt wurde. Stattdessen hat man sich um die Befindlichkeiten der Blindgängerin AKK gekümmert und weiter die wissenschaftlichen Drittmittel verwaltet. Die Entwicklung eines SARS-Impfstoffes wurde eingestellt, war ja halb so schlimm. Stattdessen gibt es jetzt einen für MERS, aber nur für Rennkamele, die hierzulande eher wenig zur Verbreitung beitragen, nun ja, wahrscheinlich wirkt der auch bei Saudis, man weiß es nicht. Einer der ersten und wichtigsten „Bekämpfungsmaßnahmen“ der Chinesen bestand darin,… Mehr
Einerseits bin ich ehrlich genug, bestimmte Kritik am länderübergreifenden Katastrophenmangement zu unterlassen- dafür ist die Problematik gerade heute im Zeitalter der Billigflüge und Kreuzfahrten , aber auch der weltweiten Massenbewegungen in Richtung Europa viel zu diffizil. Allerdings kann ich mich persönlich nicht von dem Gedanken lösen, daß beispielsweise bei einer Bundespressekonferenz oder einer aktuellen Fragestunde im Parlament auf die Frage eines x-beliebigen Angeordneten( in Anlehnung an ein Anfrage von Dr. Curio an ADM unlängst)zu den Aktivitäten der Bundesregierung im Rahmen der Eindämmung des CoVID-19 die Angesprochene ungeniert darüber parliert, daß das Kabinett in seltener Einstimmigkeit Mittel bereitgestellt hat für den… Mehr

Auch bei uns ist man auf solch eine sich ausbreitende Katastrophe kaum vorbereitet. Die Pandemie wird auch wirtschaftlich gewaltigste Spuren hinterlassen. Ja, ich behaupte mal, das ist eine sich anbahnende Pandemie. Weltweit. Je nach Dauer und Widerstandsfähigkeit des Virus‘.
Das wird nicht nur Italien enorm Kraft kosten. Nicht nur Italien. Auch Deutschland wird das Arbeitsplätze kosten, falls der Virus sich weiter ausbreitet. Imgrunde wartet man und hofft auf den Sommer, der das Virus zurückdrängen könnte. Aber kommt er im Herbst dann wieder? Keiner weiß das so genau.

Ich denke, ihre Formulierung „angehende Pandemie“ ist etwa 2 Wochen alt, denn die Pandemie ist seitdem Realität. Allerdings hat das Wort nur eine geographische Verteilungsbedeutung, keine quantitative.
Das ist jetzt nicht wie „jedes Jahr Silvester trinke ich ein Glas Sekt“ -> regelmäßiger Alkoholgenuss -> Alkoholiker 😀

@“Es sind Töne, die angesichts deutscher Befindlichkeiten in Politik und Medien wie Hysterie erscheinen.“

Wenn ich das italienische Fernsehen im Urlaub richtig verstanden habe, zu den Infizierten zählen ein Bodyguard Salvinis, einer der Chefs der Regierungskoalition-Parteien und ein Kardinal – die Pestilenz scheint in Rom mächtig zu wüten. Ob da die Abriegelung der Lombardei und 14 weiterer Provinzen in drei Regionen hilft, bezweifle ich. Erinnerungshalber – als der Ausbruch in Italien bekannt wurde, war es bereits eine Woche nach der Karnevalssitzung im Kreis Heinsberg, auf der die Seuche fleißig verteilt wurde – Sperrungen würden da nix helfen.

@Hannibal Murkle: Wenn da Sperrungen nicht hilfreich wären, hätte China jetzt noch viel mehr Infizierte incl. Todesfälle. Bleibt zu hoffen, daß das Virus wirklich mit steigenden Temperaturen im Frühjahr und Sommer an Kraft verliert….

Der Bundesregierung ist dabei zu folgen, zum einen nicht in Panik zu verfallen, zum anderen im Kampf gegen rechte Hetze nicht nachzulassen. Und die Italiener waren noch nie gute Verbündete. Im übrigen hilft historisches Bewusstsein – viele Indigene konnten sich erwiesenermaßen durch Amulette unverwundbar machen. Warum sollte dies mit einem aktuellen Mantra, bspw „Wir schaffen das“, nicht auch aktuell gelingen?

Irgendwie kreist in meinem Kopf jetzt das Wort „Indigene“ um das Wort „Deutsche“ und ich frage mich, ob wir in 40 Jahren in den Reservaten vom Glücksspiel leben….

Die radikale Einschränkung von Mobilität und die maximale Reduktion zwischenmenschlicher Kontakte ist offensichtlich das einzig probate Mittel, um die Virus-Ausbreitung zu verlangsamen. Je frühzeitiger und radikaler die Mobilität eingeschränkt und die Kontakthäufigkeit reduziert wird, umso stärker die Verlangsamung und umso besser die Versorgung der Schwerstkranken, die man bei einer explosionsartigen Ausbreitung einfach nur noch auf Feldbetten sich selbst überlassen sterben lassen und anschliessend auf großen Haufen mit Benzin übergiessen und verbrennen kann. Unsere Politiker haben aus der europäischen Geschichte, die ähnliche Horror-Szenarien zu Hauf kennt, nichts gelernt. Aber was will man von Studienabbrechern, Diplom- und Promotionsfälschern auch anderes erwarten.

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Die getroffenen Maßnahmen sind allerdings dazu geeignet sehr reale und unangenehme Konsequenzen für Europa auszulösen. Eventuell kollabieren nacheinander das Finanzsystem, dann die Wirtschaft und am Ende nehmen auch die politischen Entwicklungen einen chaotischen und umsteuerbaren Verlauf.
Und das nur weil Leute die sonst keine Probleme haben sich in irrationale Panikreaktionen hineinsteigern. Das gilt für die Klimaspinner genau so wie für die Seuchenparanoiker.

Stand heute Morgen. 3500 Tote weltweit!

Ich fürchte, die Panik wird mehr Tote generieren, als der Virus selbst.

Möchte nach wie vor gerne wissen, woher die vielen Erkrankungen in Norditalien kommen. Mir kommt die ganze Geschichte mit dieser Krankheit und den Reaktionen darauf von Anfang an sehr merkwürdig vor. Sorry, ist schwammig, genauer kann ich es leider nicht benennen.

Das gleiche könnte man für den Iran fragen…

Wo da doch der allmächtige Allah eigentlich die Hand über seine Gläubigen halten müsste. Das gelingt ihm aber wohl besser in der Türkei, die, oh Wunder, nicht einen einzigen Wuhan-Virus-Fall hat, obwohl der Sultan schon seit langem trotz Embargo das Öl der Ayatollahs für seine Panzer kauft.

aktuelle Zahlen für Italien vom 8.3. 20:30 Uhr:
– 7375 Infizierte
– 366 Tote, von gestern zu heute also 133 mehr

Bitte etwas genauer. 7375 positiv getestete Personen. Die Tests sind nicht repräsentativ. Niemand weiß, wie viele Personen tatsächlich infiziert sind, weder bei uns noch in Italien. Die 366 Toten waren überwiegend sehr alt und/oder hatten gravierende Vorerkrankungen. Ich vermute mal, dass Südkorea von allen Ländern noch das beste Erhebungssystem hat und zuverlässiger richtige Zahlen veröffentlicht als etwa China. Danach wäre die Sterberate bei etwa 1% und das würde bedeuten, dass es in Italien, wenn die Totenzahl korrekt ist, ca. 40.000 Infizierte vor ca. 14 Tagen gegeben hat (man stirbt ja nicht sofort). Ob die im Vergleich etwa zu China weniger… Mehr

Und wie viele sind an Fußpilz verstorben?

Die Italiener wagen einen radikalen Schnitt bei der Bekämpfung und Eindämmung des Virus. Ich würde darauf wetten, dass sie damit Erfolg haben werden. Seit unsere Qualitätsmedien landauf, landab verkünden, die Menschen/Bürger mögen Ruhe bewahren und nicht in Panik verfallen und unsere Minister und Politiker verlauten lassen, dass sie alles und im Speziellen den Virus im Griff haben, beschleicht mich eine unterschwellige Angst, die von Tag zu Tag zunimmt. Ein bekanntes Ehepaar von mir landete Mittwoch (04./05. März ´20) auf Donnerstag – aus Südostasien kommend – in Berlin. Laut deren Aussagen fanden keinerlei Kontrollen nach Verlassen des Flugzeuges (ca. 290 Passagiere)… Mehr

Das habe ich hier in Österreich auch schon gehört. In einer Talkshow sagte eine Dame, die aus China kam, daß sie nur in China getestet wurde und sie mit ihrer Familie in Wien bei der Ankunft im Flughafen durchgewunken wurden. Sie hatte aber keinen Direktflug nach Wien. Die Gabelflüge würden garnicht getestet.
Da lobe ich mir ein bißchen mehr „Hysterie“ wie in Italien, wo ganze Regionen abgeriegelt wurden und man nur mit Tests rein bzw. raus kommt….

Sie wissen doch:
Jemanden aus einem fremden Land gesundheitlich untersuchen zu lassen, gilt derzeit als rassistisch und voll nazi…