Die verworrene Suche nach den Rechtsextremen in der Mitte

„Insgesamt sind rechtsextreme Einstellungen rückläufig“, heißt es in der neuen Mitte-Studie von Andreas Zick. Zwei Jahre zuvor klang das noch ganz anders. Diese von der SPD-nahen Ebert-Studie präsentierte Studie verrät mehr über die Motive ihrer Macher als über die deutsche Gesellschaft.

IMAGO / photothek
Andreas Zick, Autor der "Mitte-Studie"

Der Konfliktforscher Andreas Zick, die Uni Bielefeld und die Friedrich-Ebert-Stiftung der geschrumpften Sozialdemokratie haben sich erneut auf die Suche nach dem ultimativen Supergau in der Mitte der deutschen Gesellschaft gemacht – Rechtsextreme im bürgerlichen Tarngewand. Das Ergebnis ist die jüngste „Mitte-Studie“.

Dass diese Suche kein einfaches Geschäft ist, wird auf vielen der 371 Seiten überdeutlich. Grundlage dieser alle zwei Jahre durchgeführten Studie sind telefonische Befragungen Anfang des Jahres 2021 von exakt 1750 Teilnehmern (keiner davon divers!). Zu den Problemen dieser Interviews und des verwendeten Fragebogens kommen wir gleich noch. Vorweg: Diese Publikation ist erneut nur in Anteilen eine echte Analyse und Zusammenfassung der Ergebnisse der Telefoninterviews: Es dominieren die links-tendenziösen Interpretationen der Autoren.

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Der Kopf hinter der Studie ist Andreas Zick, studierter Psychologe und evangelischer Theologe und Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. Sein Vorgänger war Wilhelm Heitmeyer, Erfinder des Begriffs der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“. Ebenso wie Heitmeyer ringt auch Zick erfolgreich um die Aufmerksamkeit der Medien und des Politikbetriebs, die ihm nicht zuletzt die FES durch die Unterstützung der „Mitte-Studie“ reichlich gewährt.

Zuletzt behauptete Zick 2019 eine „Verlorene Mitte“ und sorgte damit für Proteste bis tief in die letztlich über die Stiftung die Studie beauftragende SPD hinein. Da hatte sich die politische Bewegtheit der Macher dieser Studie in eine Publikumsbeschimpfung entwickelt, so dass Sigmar Gabriel seinerseits eine vernichtende Kritik der Studie öffentlich machte: „Was aus den Ergebnissen der „Mitte“-Studie gemacht wird, ist verantwortungslos.“

Gabriel fasste es im März 2019 im Tagesspiegel ziemlich treffend zusammen, woran diese Zick-Studien kranken, und warum es so gefährlich ist, solche Studien turnusmäßig zu finanzieren und Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft zu einer eskalierenden Pflichtbehauptung hin zu programmieren: „Es ist doch erstaunlich, wie sehr Politik und manche Medien anscheinend ein krisenhaftes Bild unserer Gesellschaft brauchen, um ihre Daseinsberechtigung zu legitimieren.“

Knapper und präziser kann man die Gruppe unter den Studienmachern und Dutzende im Projekt integrierte Helfer und ihre gemeinschaftliche Motivation kaum beschreiben.

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Die aktuelle Ausgabe der Mitte-Studie für 2020/21 trägt den Titel: „Die geforderte Mitte“. Die gerade noch „verlorene Mitte“ ist also offenbar doch wiedergefunden und soll nun gefordert werden? Zick Verunsicherung nach der Bauchlandung mit der Vorgängerstudie von 2019 ist abzulesen aus der Einleitung der aktuellen: „Der Rechtsextremismus ist die wohl größte Herausforderung für die Demokratie, was die Gefährlichkeit anderer Extremismen nicht schmälert.“ Ganz so ernst nimmt er seine Anklage an jede Form des Extremismus dann aber doch nicht, schaut man, wie oft der Begriff „Linksextremismus“ auf fast 376 Seiten (plus Anhang) auftaucht: Gerade 4 mal und 7 mal „linksextrem“! Demgegenüber findet sich 61 Mal der Begriff „Rechtsextremismus“, 479 Mal „rechtsextrem“ und 392 mal „Rechtsextreme“. Zur Einordnung: Die Kriminalitätsstatistik 2020 stellt einen Anstieg linksextremer Gewalttaten von 45,7 Prozent fest und außerdem, dass ein überwiegender Teil der rechtsextremen Straftaten solche sind, die beispielsweise mit dem Zeigen von verbotenen Symbolen zu tun haben bzw. mit Verfolgung von Internetdelikten nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung. Und nach unwürdig langem Gezerre haben die Innenminister jetzt beschlossen, antisemitische Übergriffe ohne exaktes Täterbild nicht mehr automatisch dem rechtsextremen Lager zuzuordnen. Hier ist dann eine deutliche Verschiebung zu erwarten Richtung Antisemitismus ausgehend von Muslimen.

TE nahm gestern an einer nichtöffentlichen, virtuellen Pressekonferenz der Stiftung teil und stellte eine Reihe von Fragen an Zick und Co. Ein Kollege vom Redaktionsnetzwerk (RND) wollte von Zick wissen: „Können Sie sagen, wie stark Zustimmung zu Verschwörungsmythen mit der Wahl der AfD korreliert?“ Solche Fragen wünscht man sich natürlich in Bielefeld.

Ein Kollege vom Deutschlandfunk will wissen: „Ist es kein Widerspruch, dass rechtsextreme Einstellungen zurückgehen, aber rechtsextremistische Gewalttaten weiter zunehmen oder auf einem hohen Niveau verbleiben?“ Das ist ungewollt eine perfekte Zusammenfassung und ein großes Dilemma für die Studienmacher um Zick: Einerseits ist ein starker Rechtsextremismus bzw. Rechtspopulismus die Muttermilch diese Studie, andererseits zeigt die Auswertung der Befragung einen Rückgang rechtsextremistischer Bestrebungen.

Rechtfertigungsdruck? Die Studienmacher bemühen die „Grauzonen“ der Antworten der Befragung, argumentieren mit der Schwammigkeit der „teils/teils“ Antworten. Die seien nicht neutral, da seien eben weitere Strömungen verborgen – so in etwa jedenfalls sollen es die Presseteilnehmer der virtuellen Konferenz am 22. Juni ab 11 Uhr verstehen, wünscht sich Andreas Zick.

In einem Papier zur Umfragetechnik selbst heißt es da allerdings: „Schließlich bleibt unklar, ob die Mittelkategorie, die mit „teils/teils“ beschriftet ist, aus Gründen der teilweisen Zustimmung oder Ablehnung gewählt wird oder aus wirklicher Unentschiedenheit.“

Wie unsicher so eine Telefonbefragung ist, war den Studienmachern im Vorfeld klar. Eine Reihe der angerufenen Personen fielen schon deshalb aus, weil es Sprachbarrieren gab. Nur etwas mehr als elf Prozent der Angerufenen waren am Ende überhaupt bereit, die Befragung bis zum Ende durchzuführen – anzunehmen ist auch hier eine bestimmte Klientel, die überhaupt zu solchen über 30 Minuten andauernden Selbstbespiegelungen bereit ist. Viel Raum für Verzerrungen.

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Weiter heißt es, es gäbe „das Problem der sozialen Erwünschtheit. (…) aus Sicht der Befragten handelt es sich um eine Gesprächssituation, in dem Verhalten oder Einstellungen, die von der empfundenen Norm abweichen, etwas seltener korrekt berichtet werden.“ Es wird hier daher seltener die Wahrheit gesagt, weil der Befragte vermutet, was der Fragende für die korrekte Antwort hält. Die Allensbach-Umfrage, wonach sich beinahe jeder zweite Deutsche nicht mehr traut, seine Meinung zu sagen, war für die Macher der Mitte-Studie aber kein Thema.

Steile Klippen finden sich auch in den Formulierungen der Telefonumfrage selbst: So soll der Befragte beispielsweise bestimmten Aussagen zustimmen oder diese ablehnen. Aber was soll/will man antworten, wo eine Aussage so formuliert ist, wie sich die Studienmacher wohl einen rechten Deppen vorstellen: „Wenn sich andere bei uns breit machen, muss man Ihnen unter Umständen unter Anwendung von Gewalt zeigen, wer Herr im Hause ist.“

Das scheint dann, als hätte man es direkt darauf angelegt, rechtsextremistische oder rechtspopulistische Haltungen in der Mitte gleich ganz zu verneinen.

Entsprechend betonen die Herausgeber der Studie in der Pressekonferenz auch unermüdlich, dass die Demokratiemaßnahmen wirken! Die rechtsextremistischen Tendenzen der Mitte seien zurückgegangen.

Soll das eine Art Selbstlegitimation für das eigene Tun sein? Der Beleg dafür, dass die Studien der Vergangenheit zu einem neuen Bewusstsein geführt hätten? Es scheint nicht nur so, Zick und Co behaupten es sogar.

An einer Stelle des Fragebogens lautet eine Aussage zu der der Befragte Stellung beziehen soll: „Frauen sollten sich wieder auf die Rolle der Ehefrau und Mutter besinnen“. Im Anschluss daran gibt es die Anweisung für den Interviewer: „Nicht an Muslime (Filter setzen), Muslime bitte weiter zu asy01.“

Stellung bezogen werden soll auch zu der Aussage: „Die AfD ist eine Partei wie jede andere auch.“ Vergleichbare Fragen finden sich aber zu keiner anderen Partei. Und bei der Frage, was man wählen würde, folgt die AfD als letztes noch hinter der NPD, die NPD trennt also im Fragebogen zur Mitte-Studie sorgsam die etablierten Parteien von der AfD.

Ach, da gäbe es noch etliches mehr zu kritisieren. Wer so ein Buch in der ausufernden Länge vorlegt, der hat seine eigentliche Befragung für die Rezensenten bewusst verschleiert. Der setzt am Ende vermutlich darauf, dass nur die Pressemitteilung (Eine Pressemitteilung mit Sperrfrist zur Veröffentlichung!) gelesen wird – also noch einmal ein Extrakt der massiven Interpretation einer sehr dünnen telefonischen Befragung mit fehlender Genauigkeit.

Nachdem die Mitte der Gesellschaft 2019 als „Verlorene Mitte“ verdammt wurde und Andreas Zick dafür gescholten wurde, hat man sich nun als Legitimation des eigenen Tuns also eine Erfolgsgeschichte ausgedacht: „Deutlich wird: Der Großteil der Mitte versteht sich demokratisch und betrachtet Rechtsextremismus als bedeutsamste Bedrohung für die Gesellschaft.“

Die Mitte hat es, so muss man wohl folgern, zwischen 2019 und 2021 endlich kapiert. Danke Bielefeld, danke Andreas Zick, danke Friedrich-Ebert-Stiftung!

„Insgesamt sind rechtsextreme Einstellungen rückläufig, was sich besonders deutlich bei der Fremdenfeindlichkeit zeigt.“ Andererseits aber hat doch gerade Bundesinnenminister Seehofer den Rechtsextremismus zur größten Gefahr erklärt. Tja, so ein Kuddelmuddel eben herauskommen, wenn ein inflationär gewalttätiger Linksextremismus partout unter den Teppich gekehrt werden soll.

Natürlich gibt Bielefeld aber noch lange keine Entwarnung (sonst würde man ja überflüssig): „Zugleich ist die Mitte in Teilen offen für antidemokratische Positionen, vertritt selbst bei deutlich rechtsextremen Aussagen bisweilen uneindeutige Meinungen.“ Und das, obwohl die Stimmenenthaltungen (teils/teils) eigentlich den Verdacht nahelegen, dass die Menschen lieber den Mund halten und in die innere Migration gehen.

Aber womöglich nennt Zick die Mitte eben deswegen „gefordert“. Der Rückzug ins Private ist ihr nicht mehr gestattet!

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Kommentare ( 63 )

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63 Comments
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Schlagsahne
1 Monat her

Ich weiß nicht, ob diese ideologischen Brunnenvergifter so bösartig oder so dumm sind, dass sie unter dem Deckmantel des Kampfes für Demokratie helfen, Selbige zu zerstören?
Glauben die wirklich den Schwachsinn, den sie von sich geben – dann tun sie mir leid…
Oder ist das Demagogie? Dann wird es unerfreulich…

suprav32
1 Monat her

Sehr geehrter Herr Wallasch, ich bewundere Ihre Ausdauer, den Schrott eines Zicks wiederholt zu lesen. Früher hat man solche Leute kaum beachtet, Ihre Thesen als Absonderlich zur Kenntnis genommen. Heute scheinen viele Leute, gerade Journos geardezu an deren Lippen zu hängen. Das zeichnet Deutschland aus! Wer wählt noch SPD und finanziert damit diesen Schrott? Ich bin immerwieder erstaunt wieviel Wähler diese Partei noch hat, vom Personal wie Lindh, Künert, Giffey etc. ganz zu schweigen

Konservativer2
1 Monat her

In meinen Augen kann man sich jegliche Umfrage oder Studie zum Thema Rechtsradikalismus zukünftig sparen. Man muss nur folgende Frage stellen, dann ist alles ermittelt (da mein früherer Beitrag hierzu nicht veröffentlicht wurde, habe ich sie etwas umgemodelt ;-)):

Frage: „Hätten Sie als Bayer vor 35 Jahren die seinerzeit den Ministerpräsidenten stellende Partei gewählt?“

Antwort: „Ja“

Ergebnis: „Sie sind rechtsradikal!“

Konservativer2
1 Monat her

Ich kann solchen Umfragen bzw. Studien nichts abgewinnen – zumal häufig tatsächlich die Fragestellung bzw. die verfügbaren Antworten aufgrund zusätzlicher Einschränkungen so formuliert sind, dass man auf die individuelle Situation bezogen gar nicht richtig antworten kann. Das gilt für das im Artikel erwähnte Beispiel „Wenn sich andere bei uns breit machen,…“ oder aber auch für diese von mir konstruierte Fragestellung: auf die Frage „Sind Sie gegen SUVs?“ lautet meine Antwort „ja“. Auf die Frage „Sind Sie gegen SUVs, weil Sie umweltschädlicher sind als konventionelle PKW?“ lautet meine Antwort „nein“. Beim Lesen der ach so populären Kurzumfragen stoße ich immer wieder… Mehr

Last edited 1 Monat her by Konservativer2
R.J.
1 Monat her
Antworten an  Konservativer2

Danke. Die Fragesteller haben in gewisser Weise schon „ihr Handwerk gelernt“, aber so, dass sie solide Arbeit verachten. Es gehört zu den elementaren Regeln guten Fragens, dass (1) die Ausdrücke von den Befragten in ähnlicher Weise interpretiert werden, (2) wertende oder begründende Elemente, welche die Antwort beeinflussen, fehlen, (3) das Spektrum der Antworten sich nicht überlappt, (4) das Spektrum erschöpfend ist, d.h. (5) man sich möglichst ohne Vorbehalt für exakt 1 Antwort entscheiden kann. Das steht in Lehrbüchern der Fragebogenkonstruktion usw., sollte aber jedem vernünftig Denkenden unmittelbar zugänglich sein. Im geistigen Habitat der Art Zick&Kahane gilt aber das Gegenteil. Schließlich… Mehr

Last edited 1 Monat her by R.J.
Kassandra
1 Monat her
Antworten an  R.J.

Vielleicht kann man solche Studien inzwischen, wie Wahlumfragen auch, einfach als „Propaganda“ abtun.
Die Masse wird beeinflusst – und das wird auch der sicher hoch dotierte Zweck des Ganzen sein.

Birgit
1 Monat her
Antworten an  R.J.

Meine Güte, … was müssen das für unfaire, uns Normalos bewusst miss- oder gar verachtende und sich selber erhöhende Mensch-lein sein, die ihr ‚Gewinnen‘ mittels Mogeln erreichen wollen … Zick, ein lehrender! Psychologe und Theologe scheint Lüge und Betrug demnach für legitime ‚Mittel zum Zweck‘ – seinem eigenen, wie auch immer gearteten, wohlgemerkt – zu halten!? Was hat der Gute am 7. + 8. Gebot denn selber nicht verstanden? Und warum darf so jemand lehren? — … wie konnte es dazu kommen, dass die restliche Wissenschaftsgemeinde dieser Disziplin solche Zickschen ‚Studien‘-Auswüchse nicht sofort bei Erscheinen in der Luft zerreißt? Sind… Mehr

giesemann
1 Monat her

Sind die rechtsextremen „Grauen Wölfe“ auch mit drin in der Studie? Wolfsgruß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Handzeichen des Leisefuchses entspricht von der äußerlichen Form her dem Wolfsgruß, einem Erkennungs- und Grußzeichen der Grauen Wölfe, einer rechtsextremen, nationalistischen Gruppierung in der Türkei. Neben dem Wolfsgruß werden öfters auch andere Handzeichen angewendet, wie das Victory-Zeichen (V) oder das R4bia (vier Finger hoch).[5] Rechtslage In Deutschland ist das Zeigen des Wolfsgrußes nicht strafbar. In Österreich ist seit 1. März 2019 das Zeigen des Wolfsgrußes strafbar (§ 2 Symbole-Gesetz).[6] „Die in öffentlichen Bereichen verwendeten Bilder bzw. Symbole (zB Abzeichen der Grauen Wölfe, Wolfsgruß, Logo der MHP – drei weiße Halbmonde) gelten als Zeichen der rechtsextremen türkisch-nationalistischen und somit demokratie-kritischen Einstellung,… Mehr

Kassandra
1 Monat her

Ja – und deshalb wird politisch-medial u.a. gegen Orban wie Ungarn agitiert – wobei, wenn man sich die Realität betrachtet, die hier in Deutschland verborgen wird, ein ganz anderes Bild entsteht: https://ungarnheute.hu/news/synagoge-in-der-rumbachstrasse-nach-umbau-eroeffnet-fotos-85623/
Das wäre in Merkeldeutschland nicht möglich. Aber nicht wegen derer, auf die Zick ein Augenmerk richten möchte.
Und dahin, wo es wirklich kneift, wagt er den Blick nicht zu richten, der „Wissenschaftler“.

Kassandra
1 Monat her

Mit diesem Herrn Zick hat sich TE jetzt schon öfter beschäftigen müssen – und bei keinem Mal ist es so, dass es ihm zur Ehre gereichte: https://www.tichyseinblick.de/?s=Andreas+zick

Udo Kemmerling
1 Monat her

„Die AfD ist eine Partei wie jede andere auch.“ Das ist schon unfreiwillig komisch. Selbstverständlich ist die AfD keine Partei wie jede andere auch, denn sonst würde ich sie schließlich nicht wählen. Wie nennt man sowas, ein rekursives Ausschlußkriterium??? Ups, solche Worte darf ich gar nicht kennen als dummer Rechtspopulist und Verschwörungstheoretiker! Es ist wirklich bemerkenswert auf welchem naiven, dümmlichen Niveau die „Zick-Bäckerei“ „Forschung“ betreibt. ++ Ausbildung, Bildung und Lebenserfahrung haben mich praktisch immun gemacht gegen Verschwörungstheorien, wobei die Beweisführung für die Nichtexistenz von Etwas inhärent unmöglich ist, quasi die Gestalt gewordene Beweislastumkehr. Jedenfalls ist es immer wieder wie ein… Mehr

IJ
1 Monat her

Die sogennante „Mitte“ ist eine Fiktion, ein inhaltsleeres Kunstprodukt. Es stimmt zwar, dass es bei den meisten politischen Fragen um die korrekte Dosis geht (z.B. angemessene Höhe von Steuern und Abgaben). Oder umgekehrt: Reine Ja/Nein-Fragen sind eher selten (z.B. NATO-Mitgliedschaft Ja oder Nein). Nichtsdestoweniger haben nur die politischen Ränder einen eigenen ideologischen Überbau. Bei den Linken und Grünen sind es die Spielarten des Marxismus bzw. Kollektivismus bis hin zur Frankfurter Schule, während es bei den Rechten bzw. Liberal-Konservativen der freiheitliche Individualismus und Kritische Rationalismus ist (P.S. Wichtig in diesem Zusammenhang: Nationalsozialisten gehören eindeutig ins kollektivistische Lager und stehen politisch links… Mehr

Last edited 1 Monat her by IJ
Deutscher
1 Monat her

Dazu die neueste Realsatire: Jetzt müssen Vogelnamen auf Rassismus überprüft und geändert werden. Nicht, dass es mich noch wundert. Mich wundert allein die Ausdauer und Verbissenheit, die man hierbei an den Tag legt.

https://www.sueddeutsche.de/politik/ornithologie-skandal-im-anflug-1.5214335

Last edited 1 Monat her by Deutscher
Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Nun, mich wundert das nichts.
Das sind alles „Ablenkungsmanöver“. Denn die Übergabe des Landes an die, die in Scharen zu unseren Lasten seit 2015 in Millionenstärke einreisen, geht auch heute unvermindert weiter.
Während sie uns mit Vogelnamen, Regenbogenfahnen und anderem Krimskrams beschäftigen.
Denn sie hat einen Plan.

Ulrich
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Tja, nicht jeder, der Politologie, internationale Beziehungen oder Wirtschaftsgeschichte studiert hat, ergattert einen Listenplatz bei den guten Parteien oder wenigsten die Stelle eines Referenten bei einem Abgeordneten dieser Parteien. Da muss man denn notgedrungen auf eine staatlich alimentierte Stelle bei einer NGO ausweichen oder bei etablierten Vereinen für Naturschutz oder Kaninchenzucht schauen, ob die nicht auch einen Beauftragten für Feminismus oder gegen Rassismus benötigen.