Antisemitische „Demonstrationen“ von Islamisten – steigt die Terrorgefahr?

Die antisemitisch-islamistischen „Demonstrationen“ sind Propaganda für extremistisches Gedankengut und sollten verboten werden, findet Terrorexperte Dr. Nicolas Stockhammer. TE sprach mit ihm über die Gefahr von Antisemitismus, Radikalisierung und Terrorismus durch die neuen Proteste im Zuge des Nahost-Konflikts.

IMAGO / photonews.at
Wien, 12.05.2021

Anfang Mai begann die islamistisch-palästinensische Terrororganisation Hamas gegen den demokratischen Staat Israel einen Terrorkrieg zu führen, der alle bisherigen Gewalttaten seit dem Gaza-Krieg von 2014 übertraf. Der Nahost-Konflikt erlangte eine neue Dimension, die sich auch auf Europa auswirkt. Seitdem begannen in Deutschland und europaweit eine Welle von pro-palästinensischen Demonstrationen, die zu einem großen Teil von einem Antisemitismus und einer Gewaltbereitschaft zeugen, der aufschrecken lässt. Organisiert wurden einige dieser von Organisationen, die entweder islamistischen Organisationen nahestehen oder sogar selbst solche sind. Auf den Straßen wurden Parolen gerufen wie „Kindermörder Israel“, „Beschießt Tel Aviv“ oder „Intifada bis zum Sieg“. Zugleich wurden Polizisten und Journalisten angegriffen. Der Höhepunkt fand sich in einer von Islamisten organisierten Demonstration in Hamburg: Schwarz gekleidete Protestierer riefen „Eine Ummah (die Gemeinschaft aller Muslime), eine Flagge“ aus, womit das Kalifat gemeint war. Wie sehr fühlen sich durch solche “Demonstrationen“ islamistische Akteure und radikale Muslime bestärkt, zu Gewalttaten zu schreiten? Steigt die Terrorgefahr in Deutschland und Europa – und besonders für Juden? Ein Gespräch mit dem Terrorexperten Dr. Nicolas Stockhammer.

TE: Herr Dr. Stockhammer, in den letzten Wochen offenbarte sich im Zuge anti-israelischer Proteste ein großer muslimischer Antisemitismus auf den Straßen Europas. Auf einigen Demonstrationen waren Akteure, die dem politischen Islam zuzuordnen sind. So hielt auf einer Demo in Berlin der Imam Mohamed Matar ein Gebet, der als „Radikal-Imam“ bekannt ist und dem eine Nähe zur islamistischen Muslimbruderschaft nachgesagt wird. Wie stark ist dieser muslimische Antisemitismus hier auch eine Folge durch Akteure und Organisationen des politischen Islam?

Nicolas Stockhammer: Dieses Problem, also der Nexus des politischen Islam und des Antisemitismus ist allgemein bekannt. Strukturen des politischen Islam schaffen gewissermaßen fruchtbare Umfeldbedingungen, in denen antijüdische Ressentiments kultiviert und als gerechtfertigt dargestellt werden – somit ungehindert weiter propagiert werden können. Einzelne Akteure dieser Organisationen wie der angesprochene Radikalprediger gießen bei öffentlichen Kundgebungen Öl ins Feuer und befördern mit ihrer extremistischen Rhetorik eine feindselige Stimmung.

Und woher kommen Ihrer Ansicht nach diese radikalen Ansichten, die sich auf den Straßen zeigten?

Diese sind tief in der unitaristischen Herrschaftsideologie des Politischen Islam verwurzelt. Zum einen der Anspruch auf Exklusivität im Sinne einer Ausgrenzung, zum anderen ein pathologischer Judenhass, der im Sinne einer simplen Feindbildkonstruktion immer wieder instrumentalisiert wird.

In Deutschland sind große Strukturen des Politischen Islam existent, die all die Jahre nicht kleiner geworden sind, sondern wachsen. Es lässt sich beobachten, dass besonders der Legalistische Islamismus, der ohne Gewalt seine Ziele versucht durchzusetzen, sich eine Authentizität zugelegt hat. Wird durch die Hintertür, nämlich in Anzug und Krawatte, seit Jahren nahezu unbemerkt Muslimischer Antisemitismus verbreitet und eine Neigung zur Radikalisierung mitgegeben?

Ja und ja. Hierzu muss man etwas ausholen: Die Muslimbruderschaft ist derzeit der einflussreichste Akteur des Politischen Islam in unseren Breitengraden, aber keinesfalls alleine, wenn es darum geht, islamistische Ziele durch die Hintertür auf das Tapet der öffentlichen Debatte zu bringen und ihnen damit eine Plattform zu bieten. Ein weitreichendes Netzwerk ermöglicht das Fortbestehen dieser Organisationen jenseits staatlicher Kontrolle und außerhalb des demokratiepolitischen Rahmens – beispielsweise abgesichert etwa durch das Vereinsrecht. Das Ziel des Politischen Islam ganz generell gesprochen, ist die Durchsetzung von islamischen Normen unter den Muslimen auf legalem Wege und die damit verbundene Schaffung entsprechender staatlicher Strukturen. Ihr Fokus und instrumentell ihre Propaganda richten sich insbesondere auf junge Zuwanderer der zweiten oder dritten Generation, indem sich zahlreiche Initiativen und Handlungen auf sportliche, religiöse oder soziale Vereinigungen, Aktivitäten und Vereine konzentrieren. Entsprechend seiner zugrundeliegenden Philosophie und Ideologie will der Politische Islam keine gewaltsame Revolution hervorrufen, sondern einen subversiven – evolutionären – Entwicklungsprozess durch- bzw. in Gang setzen, der dann im Idealfall zu einer islamischen Gesellschaft nach ihren manichäischen, vom Superioritätsgedanken des vermeintlich einzig wahren Islam getragenen Vorstellungen führt. Hiermit korrespondiert das permanente Agitieren und Aufhetzen gegen Juden und jüdische Institutionen beziehungsweise gegen Israel.

Ebenso leistet man der Radikalisierung von „anfälligen“ Individuen Vorschub. Aber stets unter dem Vorwand, man sei prinzipiell gewaltavers. Das stimmt nur insoweit, als Gewalt zwar als unmittelbare Protestform ausgeschlossen wird, aber inhärent – zum Beispiel als Aufrufe zur Gewalt – toleriert wird. Das ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu jihadistischen Gruppierungen, die gewaltsam Attacken und Anschläge verüben. Akteure des Politischen Islam zielen auf Subversion und trachten danach, den Staat mit formalrechtlich akzeptierten Methoden zu untergraben. Hierunter ist die Strategie zu subsumieren, sympathisierende Personen im eigenen politischen und rechtlichen System des Zielstaates für ihre Zwecke zu benutzen und somit Schwachstellen für eine fortschreitende Islamisierung zu identifizieren, beziehungsweise zu instrumentalisieren. Weiter wird dementsprechend ein Augenmerk daraufgelegt, das Entstehen von Parallelgesellschaften zu fördern und reale oder vermeintliche Spannungen innerhalb der Gesellschaft zu betonen. Vorderhand fordert man von Seiten der Akteure des Politischen Islam Muslime dazu auf, sich am westlichen Gesellschaftsleben zu beteiligen, zielt aber insgeheim darauf ab, die Gesellschaft langsam aber sicher auszuhöhlen und von innen subversiv zu islamisieren – der „Marsch durch die Institutionen“. Soweit die abstrakte, systemische Lagebeschreibung. Mit Blick auf aktuelle Ereignisse ist stets zu ermitteln, welche Gruppierung konkret mit welcher Intention hinter derartigen Vorgängen und Aktionen steckt.

Als Journalistin bin ich die letzten Jahre auf unzählige Social Media Accounts gestoßen, die von Islamisten betrieben werden und Hass gegen Israel und Juden schüren sowie islamistische Ideologie verbreiten – eine wie große Rolle spielen also die sozialen Medien in dieser Radikalisierung?

Das Internet ist neben dem Gefängnis der Hort der Radikalisierung. Islamistische Propaganda geistert weiterhin ungefiltert sowohl im arabischen Original als auch in diversen deutschen, englischen, französischen und russischen, stets akkuraten Übersetzungen durchs Netz. Propagandistische Hochglanzmagazine mit einem Layout, wie man es aus Lifestyle-Publikationen kennt und Videos von hoher technischer Qualität im NS-Wochenschaustil, downloadbar über dubiose Netzwerke oder obskure Webseiten, in denen eine professionell arbeitende Medienabteilung des IS das grausame Morden im Namen Allahs inszenierte, als sei der Jihad ein Actionfilm in Hollywood-Manier, konnte man von Seiten der Internetprovider oder der Webspezialisten der Sicherheitsbehörden erst sukzessive löschen. Sie sind wie der Kopf der Hydra, der stetig nachwächst. Social Media Accounts und vor allem Telegram-Kanäle sind der bevorzugte Dispersionsort für Propaganda und Hassbotschaften. In letzter Zeit, durch den hergestellten Zusammenhang mit den Bombardements in Israel, natürlich ebenso vermehrt antisemitische. Warum soziale Medien? Man erreicht sein Zielpublikum direkt, kann sich die Schnelllebigkeit der neuen Medien zunutze machen und (manchmal lange) unentdeckt Propaganda verbreiten. Gegebenenfalls, sollten Behörden intervenieren, ist es möglich, auch plötzlich umzuschalten und den Account zu löschen bzw. Inhalte zu verlagern.

Unter vielen Demonstranten mischten sich oft Anhänger der Hamas, der Muslimbruderschaft und der türkisch-rechtsextremen Grauen Wölfe. Unter dem Schwenken der Palästina-, Türkei-, Hisbollah- oder Hamas- Flagge wurden gewaltverherrlichende Parolen wie „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) und „Intifada bis zum Sieg“ gerufen. Wie hoch schätzen Sie ein Radikalisierungspotenzial durch solche Demonstrationen – einerseits bei Teilnehmern, andererseits bei Zuschauern?

Unterschiedlich. Dies ist in hohem Maße von den spezifischen Gruppen abhängig, sowohl seitens der Organisatoren als auch der Besucher. Es geht darum: wer die Message verbreitet, wie glaubwürdig die Proponenten dieser Ideen sind und wie groß die Bereitschaft der Besucher ist, diesem Gedankengut Glaubwürdigkeit zu attestieren. Ein klassisches Sender-Empfänger-Phänomen.

In Hamburg fand eine Demonstration statt, die von einer Nachfolgeorganisation der verbotenen Hizb ut-Tahrir (HuT) organisiert wurde. HuT-Flaggen fanden sich in einem großen Ausmaß auch auf anderen Demonstrationen in Deutschland. Wer genau ist die Hizb ut-Tahrir?

Dies ist eine dem Politischen Islam zuzurechnende Organisation, die der salafistischen Kalifats-Utopie und der Scharia als vermeintlich einzig Islam-kompatible Rechtsprechung anhängt, jedoch zur Verwirklichung ihrer Ziele Gewalt als Mittel ausschließt. Dabei ist sie stark antisemitisch und anti-westlich grundiert. Es ist im Kern eine stark pro-palästinensische Ausrichtung zu registrieren, die auch propagandistisch im Zuge von Kundgebungen als Anti-Israel Narrativ ihren Ausschlag findet.

An diesem Tag „demonstrierten“ in Hamburg offen Islamisten auf der Straße, sie waren durch ihre einheitliche Kleidung uniformiert, standen wie Krieger in einer Reihe, hielten eine islamistische Flagge in der Hand, brüllten antisemitische Parolen, Vernichtungsphantasien und riefen zur „Ummah“ auf, womit sie das Kalifat meinten. Das könnte man als eine öffentliche Werbung für Islamismus auf unseren Straßen werten. Wie gefährlich sind solche Demonstrationen von Islamisten, die ihre radikalen Fantasien und Ansichten demonstrieren?

Zur Klarstellung: Die Grenzen der freien Meinungsäußerung – das ist für mich ein enorm wichtiges Verfassungsprinzip – sind dort, wo verfassungsmäßige Grundrechte bzw. die freiheitliche Demokratie, die diese Rechte gewährleistet in Frage gestellt werden. Mit Popper könnte man folgern: Intoleranz den Intoleranten. Aus meiner Sicht sollte dies verboten sein. Konkret zu Ihrer Frage: Ja, dies ist als Propaganda und öffentliche Werbung für extremistisches Gedankengut unter dem Deckmantel einer spezifischen Auslegung politischer Interpretationen von religiösen Grundsätzen zu qualifizieren. Wie zuvor erwähnt, dies ist zu unterbinden, weil staatsgefährdend und hetzerisch. Dadurch soll die Gesellschaft gespalten werden.

Wie hoch schätzen Sie die Gefahr für islamistischen Terror derzeit in Deutschland und Europa ein, vor dem Hintergrund dieser vergangenen Demonstrationen? Fühlt sich eine islamistische Bewegung durch diese Demonstrationen gestärkt und wächst sie dadurch?

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Gefahr durch den islamistischen Terrorismus in Europa keineswegs gebannt ist. Die Pandemie hat das Geschehen, mit Ausnahme der „Charlie Hebdo“ Terrorwelle im Herbst 2020 (Paris-Dresden-Nizza-Wien), eher verlangsamt. Dennoch gibt es zwei Treiber für eine zunehmende Bedrohung durch den Jihadismus in Europa:
Erstens das nachhaltige Einsickern von Kriegsheimkehrern (FTF – Foreign Terrorist Fighters ) aus Syrien und dem Irak in den Schengen-Raum. Zweitens die sogenannte „Homegrown Radikalisierung“ von bereits ansässigen Jihad-Sympathisanten durch das Internet oder in extremistischen Moscheen und auf freien Fuß gesetzten Strafgefangenen, die Haftstrafen wegen einschlägiger Delikte verbüßt hatten. Natürlich haben Demonstrationen, wo entsprechend Radikalisierte und Anwerber ungehindert islamistische Parolen zum Besten geben eine katalysatorische Wirkung. Das Potenzial der Radikalisierbarkeit wird vollends ausgeschöpft und erreicht breitere Adressatengruppen auch aus einem moderaten Milieu.

Wir haben in Deutschland auch während der Pandemie eine grundsätzliche Terrorgefahr. Vor kurzem wurde bekannt, dass eine Terrorzelle des Islamischen Staates (IS) in Nordrhein-Westfalen Anschläge in Deutschland geplant hat. Bekommen Terrorgruppen wie der IS in Deutschland stärkeren Zulauf durch eine gewisse radikale Grundstimmung, die aufgrund solcher antisemitischer Demonstrationen entsteht? Wie schätzen Sie die Terrorgefahr derzeit ein?

Analog zur vorherigen Antwort: Die Terrorgefahr ist gleichbleibend hoch, aber doch eher abstrakt. Erkenntnisse über konkrete Planungen und Verdachtsmomente ergeben sich immer wieder als Kollateraleffekt von ausgeweiteten Ermittlungen. Im Falle der NRW-Zelle war der Verfassungsschutz offenbar schon länger einer verdächtigen Gruppe auf der Spur.

Fast 200 Menschen demonstrierten vor einer Synagoge in Gelsenkirchen. Ein antisemitischer Mob skandierte Parolen und verbrannte Israel-Flaggen. Auch in Frankfurt gingen Protestierer zielgerichtet auf eine Synagoge zu; ein Anmelder war das palästinensische Netzwerk „Samidoun“, das in Israel als Terrororganisation gilt und der terroristischen „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) nahesteht. Samidoun war auch Organisator am Berliner Hermann-Platz, wo sich Anhänger von islamistischen Terrororganisationen versammelten und extreme antisemitische Vernichtungsphantasien bekundeten. Besteht derzeit eine größere Gefahr, dass islamistisch-palästinensische Terroranschläge gezielt auf jüdische Einrichtungen und Juden in Deutschland und Europa stattfinden könnten?

Das ist nicht auszuschließen. Aber ich denke, dass gerade in diesem Bereich die Sicherheitsbehörden besonders alert sind und auf verdächtige Signale achten.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Kommentare ( 36 )

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merlin999
1 Monat her

Zum Schlusssatz: Ich denke, dass sie (die Sicherheitsbehörden) achten! Er gibt wenigstens die Hoffnung nicht auf. Damit spricht er aber auch das Versagen der Behörden und der Politik von Untersagungen oder Verboten solcher Demos an. Die Zeit nagt an der Demokratie und lässt den politischen und damit auch den radikalen Islam immer mehr wachsen.

Kuno.2
1 Monat her

Die Bundesregierung hat es bisher immer noch nicht geschafft die Terrororganisation Hamas auf deutschem Boden zu verbieten.
Nur deren Flaggen dürfen nicht mehr geschwenkt werden.
Einerseits hetzt VdL gegen die ungarische Regierung und andererseits stützt diese Regierung indirekt die Terroristen von der Hamas. Irgendwann sollte das auch Mal einem Herrn Schuster auffallen!

Paul Brusselmans
1 Monat her

Der Islam stützt sich auf ein Buch, nicht chronologisch, sondern nach Längen der Suren geordnet, wie eine ehemalige deutsche Bewegung auf die «Landsberger Offenbarungen», die dem Propheten direkt von den nordischen Göttern übermittelt wurden. Eine geschichtliche Interpretation ist verboten. Das macht den Koran brandgefährlich. Der Terrorismus entspringt vor allem dem Spannungsfeld aus religiöser Herrenrasse und gnadenlosem Versagen der auf dem Islam aufgebauten Zivilisationen. Ausser Öl, Datteln und Frühkartoffeln und fröhlicher Vermehrung ist da nichts. Die einzige Erklärung für das Versagen der Muslime ist dann eben die Sabotage der Juden, des Westens etc.  Eine Religion ist der Islam definitiv nicht. Er… Mehr

3 Finnen
1 Monat her
Antworten an  Paul Brusselmans

Alles richtig, aber der Islam ist eine Religion wie andere auch. Es gibt eine Ideologie, hier Koran, Sira und Hadithe, einen Profeten und etwas „Höheres“. Religion ist eben nicht grundsätzlich „Gut“ und friedlich. Ihre Definition ist pures „Gutmenschentum“.

Menkfiedle
1 Monat her
Antworten an  3 Finnen

Den Islam hat Mohammed als Antwort und Gegenpol zu den im 7. Jhdt. bereits verbreiteten Religionen Judentum und Christentum entworfen. Eine ziemlich geniale Konstruktion und extrem effizient und effektiv, eigene Krieger zu unterwerfen, auch in Unterzahl ggü. einem Gegner erfolgreich zu sein. Ein Heer von Kriegern auch bei Hunger, Durst und sonstigen widrigen Umständen bei der Stange zu halten. Der Islam des Mohammed war in erster Linie eine Gesellschaftsordnung, mit eigenem Recht und eigener Gesetzgebung, in einem Staat, der permanent expansiv im Krieg ist.. Mohammed war der oberste Feldherr, Gesetzgeber, Richter, Imam in diesem Staat. Über ihm war nur noch… Mehr

Ralf Poehling
1 Monat her
Antworten an  Menkfiedle

Sehr gut beschrieben.

3 Finnen
28 Tage her
Antworten an  Menkfiedle

Muh Ha Mad hat gar nichts erfunden, er wurde erfunden. Der islamische Glauben wurde aus dem monotheistischen, nicht trinitischen, chrislichten Glauben der Umayaden ab ende des 7.Jahrhunderts geschaffen. Der Koran ist aus vorherigen religiösen Schrften zusammen kopiert ab anfang des 8.Jahrhunders. Der heute gebräuchliche Koran stammt von dem 794 gestorbenen Hafs, also nichts mit göttlicher Relevation anfang des 7.Jahrhunderts. Ab mitte des 8. Jahrhunderts wurde von den jetzt regierten Abbassiden eine neue Lesart zu den Umayaden benötigt, daher Neuschaffung von Mu Ha Mad mit erster Biografie (Sira) von Ibn Hisham (ges. 834). Danach Hadithe, Aussprüche und Taten des „Profeten“, ab… Mehr

Waehler 21
1 Monat her

Wenn man fremde aufnimmt, so lassen sie ihre Überzeugungen und Probleme nicht an der deutschen Grenze fallen sondern nehmen sie mit. Deutschland ist ein Ruheraum für Umstürzler. Allerdings sind diese bereits in einer Quantität in Deutschland, dass sie ihr Mäntelchen ( arm und verfolgt) fallen lassen können und offen für „ihre“ Sache mit der geboten Durchschlagskraft eintreten.

Der-Michel
1 Monat her

Gibt es überhaupt einen unpolitischen Islam? Mit dieser Wortschöpfung, „politischer Islam“ beginnt m.E. bereits die Relativierung von Gewalt und Tod.

John Beaufort
1 Monat her
Antworten an  Der-Michel

Gut beobachtet. Wie könnte eine Religion, die die Welt in zwei Hälften einteilt, das „Haus des Islam“ und das „Haus des Krieges“, unpolitisch sein? Um aus dem Islam eine „Religion des Friedens“ zu machen, muss man den Koran schon bewusst missverstehen.

Menkfiedle
1 Monat her
Antworten an  Der-Michel

Ja den gibt es.
Es ist der Islam der Seyran Ates, Imamin in der von ihr gegründeten Ibn Rushd Goethe Moschee.
Die Dame steht unter verschärftem Polizeischutz.

Corvus
1 Monat her

Sehr geehrte Autorin, sind Sie keine deutsche, über alles, bunte Staatsbürger*innen, oder warum stellen Sie solche provokankante, rassistische Fragen? Das dürfen Sie hier nicht machen! Hier, in diesem besten Deutschland, aller Zeiten, kann jeder machen, was er will. Es sei denn, er, oder sie, oder divers, denkt konservativ. Dann geht das gar nicht, niemals, nie, nicht! 😉 Hier, im sichersten Deutschland, aller Zeiten, kann jeder seinen Hass und seine Hetze verbreiten, wenn er eben nicht aus der Mittelschicht stammt, die diesen Kack auch noch bezahlen und alimentieren darf und muss. Vielen Dank für Ihren Artikel!!!

Ralf Poehling
1 Monat her

Sehr detailliert und sehr präzise dargelegt. Der unbedarfte Leser möge die Ausführungen des Dr. Stockhammer nicht als abseitige Verschwörungstheorie oder „Islamophobie“ abtun, sondern als reale Gefahr für unsere freiheitlichen Grundrechte und unsere Souveränität. Ich möchte aus meinem Blickwinkel ein paar Dinge ergänzen: Es geht in der Tat um die Übernahme der EU durch fundamental-islamische Kräfte, die sich hier breit machen, wie der Staat im Staate. Alles, was einen Staat auszeichnet, ist hier vor Ort bereits angelandet: Eine Führungsebene mit hoher sozialer Kompetenz, guten Kommunikationsfähigkeiten, teils exzellenten schauspielerischen Qualitäten und mit sehr viel Geld im Rücken, die die Übernahme organisatorisch, propagandistisch… Mehr

Menkfiedle
1 Monat her
Antworten an  Ralf Poehling

Das Wort Krieg aus islamischer Sicht trifft es nicht. Es suggeriert, man wolle Feindesland erobern, diese Sichtweise ist aber falsch. Man studiere die Lehre von der Natur im Islam – Fitra. Nach dieser ist die ganze Welt, das Universum islamisch. Jeder Baum, jedes Lebewesen ist islamisch. Jeder Mensch ist von Geburt an islamisch, auch Sie und ich wurden als Moslems geboren. Da wir nicht muslimisch erzogen wurden und nicht nach den islamischen Regeln leben, sind wir fehlgeleitet. Nur der Moslem ist rechtgeleitet, alle anderen sind Kuffar, Ungläubige, was im arabischen ein übles Schimpfwort ist. Es ist also nicht so, dass… Mehr

Ralf Poehling
1 Monat her
Antworten an  Menkfiedle

Ich weiß. Für die leben wir in ihrer(!) Welt und sind Fremdkörper, die entweder bekehrt, unterdrückt, vertrieben oder ermordet werden sollen. Die Welt sehen die als ihre(!) Umma. Was ja auch erklärt, warum Israel nicht zur Ruhe kommt. Israel wird als Fremdkörper in deren Umma gesehen und weigert sich auch noch hartnäckig, an diesem Umstand irgendwas zu ändern. Aber mein obiger Kommentar richtet sich nicht an die islamische Welt, die wissen ja selbst was sie da tun, sondern an die westliche. In der Konsequenz ist für uns die Islamisierung Europas das selbe wie Fremdbesatzung und damit eben Krieg. Das versteht… Mehr

elly
1 Monat her

Terrorgefahr steigt. Die Bundesnotbremse greift sicherlich auch dann. Ausgangsperre auch tagsüber und gut ist es.

Schwabenwilli
1 Monat her

Ach da schau her, es soll ein neues Gesetz geben welches heißt“ keine Einbürgerung für Antisemiten“. Demnach dürfte so gut wie kein Moslem mehr deutscher Staatsbürger werden.

https://www.tagesschau.de/inland/einbuergerung-straftaten-101.html

Mirabelle
1 Monat her

Hab grad bei Achgut in einem Kommentar gelesen, dass MOSLEMS nicht korrekt sei, man müsse Muslime sagen.
Meines Wissens ist Moslems das korrekte deutsche Wort, wohingegen Muslime vom englischen Muslims abgeleitet ist. Wer weiß Genaueres dazu?