Zeitenwenden kommen zumeist auf leisen Sohlen. Eine solche Zeitenwende hat jetzt auch den schillerndsten Teil der Autowelt erreicht: das Messewesen. Der Genfer Automobil-Salon kehrt aus der Corona-Pause nicht zurück. Genf war früher der automobile Olymp.
Nach Frankreich zeigen sich nun auch in Großbritannien erste Unruheherde angesichts der Krise um die Lebenshaltungskosten. Einzelne Stimmen beschreiben den Protest als „zu breit“. Der britischen Regierung könnte ein „Winter der Streiks“ bevorstehen.
WDR-Redakteur Detlef Flintz freut sich über steigende Preise, feiert Chinas blutigen Diktator Mao als einen Mann mit „echtem Weitblick“ und ist Funktionär der Grünen. Zumindest von letzterem will der WDR nichts gewusst haben.
Waschlappen benutzen oder in die Dusche pinkeln. Politik und Medien überschlagen sich derzeit mit Energiespartipps. Der Chef der Bundesnetzagentur Klaus Müller will nun Saunen und Wellness im Winter verbieten. Die ehemalige Grüne Antje Hermenau sieht darin ein Zeichen von Hilflosigkeit.
In Deutschland wurde er geliebt, in Russland verachtet: Jetzt ist Michail Gorbatschow, der Erfinder von Glasnost und Perestroika, in Moskau gestorben.
Putins Gaskonzern fährt einen riesigen Gewinn ein und zahlt direkt auf seine Kriegskasse ein. Bittere Nachrichten für den Westen und Deutschland.
Nun gelte es, mit Corona leben zu lernen, da man die Lage ganz gut im Griff habe, und da zudem Probleme ganz anderer Größenordnung anstünden: die geräuschlose Beerdigung einer einst tosenden Corona-Politik.
Die Gefahr eines Bürgerkrieg im Irak ist nur aufgeschoben, nicht aber aufgehoben. Das Chaos begann mit der britischen Kolonialpolitik und es endet mit einer unentwirrbaren Gemengelage aus religionsideologischem Machtanspruch und ölgestützter Gewinnsucht.
Der Chef der italienischen Sozialdemokraten Enrico Letta hat eine weitgehend unbekannte Kandidatin ins Wahlkampf-Rampenlicht gestellt. Elly Schlein repräsentiert alles, was dem Radical Chic der neuen Linken und Grünen gefällt. Die Feministin und Obama-Wahlkämpferin fordert Giorgia Meloni heraus.
Ein erfahrener Betriebsprüfer meint, dass Binnenaufbau und Geschäftsablauf der Verwaltung die Einziehung der Forderung von 47 Millionen Euro verhindert habe. Das macht die Causa Scholz aber kein bisschen besser. Es spricht für das klassische Sprichwort von den Kleinen, die man hängt, und den Großen, die man laufen lässt.
Olaf Scholz’ Grundsatzrede in Prag skizzierte eine Neugründung der EU als postnationalen Großstaat. Anlass genug für ein Gedankenspiel: Würde sie heute neu geschaffen, wie könnte die EU aussehen? – Teil 2 einer TE-Serie zur Zukunft der EU.
Anfang des Monats zu Merz’ Büroleiter ernannt, noch vor Ende des Monats wieder degradiert worden. Marian Bracht hat einen unglaublichen Karriereknick erlebt – und muss sich trotzdem nicht um seine Zukunft sorgen.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Sickert angesichts der großen Krise Realitätssinn in die abgehobene politische Sphäre ein? Ach was. Es ist immer nur Wahlkampf. Profilierung hat dementsprechend Vorrang, während bitter notwendige Entscheidungen, die das ganze Land betreffen, aufgeschoben werden.
Der Kommentar von Detlef Flintz in den Tagesthemen ist legendär: Darin freute sich der Wirtschaftsredakteur des WDR über den Preisschock und dass der uns zwinge, auf Konsum zu verzichten. Nun stellt sich raus: Er ist ein grüner Funktionär.
Für Kunden, die mit Versorgern eine Preisgarantie vereinbart haben, dürfen die Preise nicht wegen höherer Beschaffungskosten steigen. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden.
Der Twitter-Account der Grünen wollte den Bundesvorsitzenden Omid Nouripour mit einem Anti-Kernkraft-Zitat in Szene setzen. Widerspruch duldeten die Grünen nicht, als die Nutzer mit Statistiken konterten. Doch die Ausblendung unliebsamer Meinungen ging nach hinten los.
Kanzler Olaf Scholz versucht nach der Kabinettsklausur in Schloss Meseberg, die Preisexplosion mit ein paar zuversichtlich klingenden Worten aufzuhalten. Die Preise seien „übertrieben“. Wer so spricht, scheint nicht zu verstehen, dass Marktpreise selbst die Wirklichkeit sind.
Einseitige Berichterstattung, Nähe zur Politik und ein Hang, sich selbst zu bedienen – ihre Abgehobenheit schadet dem Ruf von ARD und ZDF. Nun rebellieren sogar die Mitarbeiter.
Die kurze Entspannung der Inflation ist schon wieder vorbei. Die Teuerungsrate näherte sich im August der 8-Prozent-Marke. Nach Auslaufen des Tankrabatts und des 9-Euro-Tickets sind im Herbst noch deutlich höhere Raten zu erwarten.





























