Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
In Islamabad wird seit gestern verhandelt, als ginge es um Frieden. Doch eigentlich ist der Frieden nirgends zu sehen. Was sich dort abspielt, wirkt eher wie ein diplomatisches Theaterstück auf Zeit, während hinter den Kulissen schon die nächste Eskalationsstufe vorbereitet wird. Der Iran erscheint nach außen noch als Staat, im Innern aber zerfällt das Regime in rivalisierende Machtgruppen. Wer dort die Macht hat, läßt sich nicht sagen und genau darin liegt der Schlüssel zum Verständnis dieses Konflikts.
Mit Fritz Goergen sprechen wir in unserem kleinen TE-Frühschoppen über einen Krieg, der weit über Raketen und Verhandlungen hinausreicht: über den inneren Zerfall Irans, über Trumps rüde Methode, mit Härte und Kalkül zu agieren, über die strategische Bedeutung der Straße von Hormus und über die entscheidende Frage, wie sich gerade die weltweiten Öl- und Machtstrukturen verschieben.
Denn wer nur auf die offizielle Diplomatie schaut oder gar auf unsere Hauptstrommedien – der verpasst das Entscheidende.
Der heutige Wecker wird unterstützt von durch den Zukunftswiesnsummit:
Unternehmen kämpfen mit Unsicherheit. Start-ups und Innovatoren mit fehlender Sichtbarkeit. Talente mit Orientierungslosigkeit. Eine gesamte Nation wartet darauf, dass jemand den nächsten Schritt macht. Das Zukunftswiesen Summit bringt alle zusammen. Werden Sie Teil der Lösung. Der Zukunftswiesnsummit findet am 27. und 28. April in der Arena Hohenlohe Ilshofen statt.
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Lieber Herr Goergen, verstehen Sie mich nicht falsch: Ich schätze Ihre Beiträge außerordentlich (sonst würde ich mir auch nicht die Zeit fürs kommentieren nehmen), aber diesmal lagen sie total daneben – sowohl bei Ihrer völligen Fehleinschätzung der Entwicklung in Ungarn, als auch bei der Bewertung Trumps und der Situation im nahen Osten. Seit dem 11. September 2001 sehen viele „den Islam“ durch die ‚Brille der Angst‘ vor einem imperialistischen Islamismus. Mittlerweile sollte aber hinreichend klar sein, dass es sich dabei weitgehend um ein Märchen handelt, das seit 2001 die Bildschirme dominiert, um westlich-imperialistische Kriege wie in Afghanistan und Irak zu… Mehr
Der undifferenzierte, simplifizierte, relativierende Blick auf alles Geschehen ist von Übel. Putin schlecht, Ukraine gut, US schlecht, Iran gut usf. Auf diese Weise kommt man der Wirklichkeit nicht näher, man konstruiert die eigene genehme Wirklichkeit. Die Welt ist schwarz oder weiß nur für jene, deren dumpfe und schlichte Gesinnung der Vernunft den Krieg erklärt. Unsere Politikerkaste ist hier beispielhaft.
Voraufklärerisch – wie die Ideologie, mit der uns zu tun gegeben ist. Dort heißt es „halal – haram“.
Wir hier waren schon einmal weiter. Aber wir umgehen mit solchen, die solche wie jegliche Veränderung gemäß ihrer Schriften ablehnen müssen?
Was hat die „Aufklärung“ eigentlich gebracht, außer Atheismus und als Ersatz des Etablierten eine Reihe von Ideologien, um die ständig gestritten wird?
Ja, genau: Eine komplexe Realität wird, wie hier von diversen Autoren und Kommentatoren, in einfache Narrative übersetzt – oft in Form von „gut vs. boese“, weil das leichter verstaendlich und mobilisierbar ist. Diese Vereinfachung ist zwar praktisch, aber sie verzerrt. Ein realistischer Blick liegt eher darin, Verantwortungen anzuerkennen (es gibt Aggressionen, Voelkerrechtsbrüche, betruegerische Verhandlungen, Kriegsverbrechen, Korruption etc.) und gleichzeitig historische Ursachen zu betrachten, die Interessen aller Akteure wahrzunehmen und das eigene Bild zu hinterfragen. Das wird bei der Darstellung hier kaum beachtet. Das Vertrauen des Iran in die USA und den Westen ist seit spaetestens 1953 ( Sturz des demokratisch… Mehr
Als ob etwas Ähnliches nicht auch für Journalisten gelten würde, für die Kreißsaal – Hörsaal – Redaktionsstube gilt und dazwischen womöglich noch Plenarsaal. Sie meinen, sie hätten das Zeug zum Bundeskanzler, weil sie alle Weisheit der Welt gefressen hätten – und landen bei nichts Besserem als beim düsteren Trump, dem MAGA gilt, wobei es im Rest der Welt dunkel wird.
Was die Frage aufwirft, wer hier für den Politikwechsel hin zu Erneuerbaren und das Zerstören der bisherigen Energieinfrastruktur die Verantwortung trägt?
Mich treibt mehr die Frage um, wer was mit seinen Publikationen und Kommentaren auslöst und erreicht, wenn die Regel noch gelten soll, dass entscheidend ist, was hinten rauskommt.
Ich sehe eigentlich nur, dass der Zug desto schneller in die Gegenrichtgung läuft, je mehr kritisiert wird.
Ohne Zweifel wie immer eine herausragende Analyse von Herrn Goergen!
Trotzdem glaube ich, Trump und seine Berater haben die hier geschilderte Komplexität unterschätzt. Der Abbruch der Verhandlungen ist auch kein Zeichen welches Optimismus hinterlässt. Eine Frage bleibt, können wirklich die USA die jetzt bestehende Ölknappheit auffangen? Das Trump natürlich auch und vor allem wirtschaftliche Interessen in sein Handeln eingebaut hat, dürfte unbestritten sein. Aber sein Ausgangsziel, einen Regierungswechsel schnell im Iran zu erreichen dürfte erst einmal klar verfehlt sein und genau hier besteht die Gefahr für die Welt!
Alleine, dass sich die Welt mit dem islamisch geführten Iran auseinandersetzt ist schon von Vorteil: https://de.wikipedia.org/wiki/Iran#
Und vielleicht gibt das englische wiki noch ganz andere Inhalte preis als das Deutsche?
Vance ist schon längst abgereist und die Verhandlungen sind gescheitert! Das war doch zu erwarten? Welche Leitlinien sollte Trump denn ziehen? Er sitzt in der Falle und kann höchstens weitermachen, wie bisher!
„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“, so lautet eine Feststellung, die dem US-Republikaner Hiram Johnson zugeschrieben wird.
Ich habe mir das Interview angetan: Herr Goergen behauptete zunaechst, niemand wisse, wer im Iran die Macht hat und dieser Umstand sei auch ein Grund dafuer, dass bei den Verhandlungen in Islamabad nichts herauskaeme. Wie wir aber inzwischen ganz klar gesehen haben, blieben die Verhandlungen ohne Erfolg, weil der Iran auf seinen Minimalforderungen bestand, die vollkommen zurecht bestehen. Die iranische Regierung blieb also hart, weil sie weiss, was sie will. Das nennt man Einigkeit. Dann hiess es, der Iran sei ein zerfallendes Land. Man saehe dies auch daran, dass die iranische Delegation nur den Parlamentspraesidenten und den Aussenminister umfasste. Ach… Mehr
Mit einem Wort: America first. Und das noch ehrenamtlich. Die Kohle holt der Schwiegersohn dann rein. Perfekt!
Im Kyffhäuser ist’s halt dunkel.
Besonders wenn der alte Kaiser aus dem Kopfschuetteln ueber seine Nachkommen nicht mehr herauskommt. Dann gehen alle Lichter fuer ihn aus!
„Das nennt man Einigkeit.“ Die „Einigkeit“ einer Tyrannis wird von Ihnen gelobt. Erstaunlich…….
Selbst wenn es eine Tyrannis ist – Einigkeit bleibt’s trotzdem. Uebrigens: Warum bezeichnen Sie den Iran derartig, wo doch andere Staatswesen wie z.B. USrael genau das tun, was man sonst Tyranneien vorwirft: Minderheiten unterdruecken, ja, ganze Voelker abschlachten und die Welt mit Unfrieden und Not ueberziehen. Diese Scheinheiligkeit hier, von der Redaktion propagiert, gibt wirklich Anlass zur Sorge.
Vielleicht auch „Auswegslosigkeit“ – denn der Spielraum ist eng, denn die Schriften solchen Verhandlern lassen.
Die Feststellung der „Qualifikation“ Derer die derzeit in Deutschland in der Politik und an der Macht sind ist sehr treffend
Toller Sachbeitrag. Da kann man Herrn Georgen nur wünschen: Ihre Worte in Gottes Ohr und Trump mit uns. Von den Globalistenmedien mit allen Experten und der Wissenschaft hört man dazu natürlich nichts. Außer Zensur und Propaganda kommt da nichts mehr. Übrigens erfolgen auch keine Berichte über die Bürgeraufstände in Irland, Niederlanden, Großbritannien u.a. Ländern. Ohne die alternativen, besser freien Medien gibt es keine Berichterstattung.
Schon gewusst? Der Konflikt zwischen USrael und dem Iran wird nicht von der Bundesregierung gelöst, weil zu schwach – aber auch nicht von der TE-Redaktion.
Womöglich geht es nicht um „lösen“, sondern um den TE Versuch die Komplexität des Konfliktes wahrzunehmen.
Aber dass Ergebnis steht doch in den Köpfen schon fest, bevor geschrieben wird! Darauf wird zugearbeitet. Was komplex erscheint, kann auch eine Phantasie aus Wolkenkuckucksheim sein.