Tichys Einblick deckte auf, dass es vor allem im Printbereich unter Federführung von Verleger-Tochter Elisabeth Burda Furtwängler lichterloh brennt. Gut 300 Mitarbeiter sollen gehen, weil die Verlagssparte tiefrote Zahlen schreibt. Der neue Burda-Vorstand Jan Wachtel arbeitet mit einer Beratungsfirma an schwerwiegenden Maßnahmen.
Péter Magyar wollte mit Tisza den großen Regimewechsel verkaufen. Nun stolpert sein erster Justizminister-Kandidat über familiäre Nähe: Schwager Márton Melléthei-Barna zieht sich vor der Vereidigung zurück.
Die unionsgeführten Bundesländer stoppen das 1.000-Euro-Gesetz. Die Begründungen sind vielfältig, nicht originell: Iran-Krieg, also Donald Trump, sowie Steuerausfälle der Länder und Kommunen. Der tatsächliche Grund könnte aber sein: Den öffentlich Beschäftigten hätte man diese Prämie schwerlich verweigern können. Die Bundesregierung besteht derweil weiter auf dem Gesetz.
In einer brandenburgischen Kleinstadt quälten 2023 drei syrische Mädchen eine Mitschülerin und schnitten ihr die Haare ab. Der Kinderkanal des ÖRR thematisiert so etwas nicht: Hier gibt es Rassismus nur in eine Richtung. Damit erreicht er das Gegenteil dessen, was er sich zum Ziel setzt.
Nigel Farages Reform UK feiert bei Kommunalwahlen Erdrutschsiege und pulverisiert alte Labour-Hochburgen. Premier Keir Starmer wird deklassiert und schaut zu, wie seine Partei Sitze, Räte und den Anspruch auf politische Führung verliert.
Wenn linke Politiker Neiddebatten anstoßen, denken sie nicht über mögliche Folgen nach. Schon jetzt zahlt eine Minderheit den größten Anteil an Lohn- und Einkommensteuer: Fünf Prozent zahlen etwas weniger als die Hälfte. Diese Gruppe kann auch woanders leben und arbeiten. Was, wenn die linken Neidideen sie dazu motivieren, Deutschland den Rücken zu kehren?
Polens Präsident Karol Nawrocki hat einen Antrag auf die Durchführung eines nationalen Referendums über die Klimapolitik der EU eingereicht. Als Begründung nannte er die hohen Lebenshaltungskosten im größten kohleabhängigen Land Europas.
Evelyn Zupke meint, den Ostdeutschen „Demokratie“ beibringen zu müssen. Doch Nachhilfe in Demokratie scheint sie selbst zu benötigen. Ihre Aufgabe ist nicht, sich in die aktuellen politischen Auseinandersetzungen oder in den demokratischen Wettbewerb, schon gar nicht unter Missbrauch ihres Amtes und der Opfer der SED-Diktatur einzumischen. Ihr Rücktritt wäre angebracht.
Die königliche Familie des Emirats Abu Dhabi, die Al Nahyans, hat zwischen 2019 und 2024 mehr als 71 Millionen Euro an EU-Agrarsubventionen erhalten. Die Gelder flossen für Ländereien in Rumänien, Italien und Spanien – obwohl die Familie zu den reichsten der Welt zählt.
Es ist zwar schön, wenn die Runde sich in der Debatte aufgeschlossen gegenüber KI zeigt, aber positives Denken allein reicht nicht. Eine schnelle Teilhabe am Erfolg des weltweiten KI-Booms ist für Deutschland noch weit entfernt. Von Fabian Kramer
Was jahrelang Ursula von der Leyen und die ganze EU-Kommission verweigerten, soll nun stattfinden. Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, ist für direkte EU-Gespräche mit dem russischen Präsidenten. Das sei auch mit Wolodymyr Selenskyj abgestimmt.
Das überraschend neue Konzept: Schulden, Schulden, Schulden. Weil Tunix Merz, Kassieralles Klingbeil, Sparnix Spahn und der ganze Clan Reformen fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Es gibt ein besseres Rezept: abtreten.
Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Wir brauchen mehr Rohstoffe. Deswegen sprechen viele Analysten vom Beginn eines neuen Rohstoff-Superzyklus. Tichys Börsenwecker mit Philipp Mattheis.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Millionärsclique statt Bürgerbewegung? Hinter den Energiewende-Demos sieht Rechtsanwalt Thomas Mock knallharte Interessen. Es geht nicht um CO₂ – sondern um garantierte Renditen, die ohne staatliche Preis-Garantien nicht zu erzielen wären.
Der Staat erwartet bis 2030 rund 87 Milliarden Euro weniger Steuern als geplant. Unternehmen und Arbeitnehmer fallen im Insolvenztsunami zunehmend aus. Aber man kann ja noch jungen Männern 250 Euro Bußgeld abnehmen, wenn sie den Bundeswehr-Fragebogen ignorieren. Das wird CDU und SPD in Umfragen sicher wieder nach vorne katapultieren.
Die AfD liegt bei Infratest erstmals vor der Union, Schwarz-Rot stürzt auf historische Tiefstwerte, und Friedrich Merz erreicht den schlechtesten Kanzlerwert seit Beginn des Deutschlandtrends. Zeit für die Vertrauensfrage.
Man muss nicht faul sein, um weniger arbeiten zu wollen. Vor allem in der Mittelschicht findet ein stiller Aufstand gegen den unersättlichen Steuer- und Abgabenstaat statt. Immer mehr Bürger wollen nicht für den Fiskus malochen.
Zum Tag der Pressefreiheit regnet es warme Worte zum Lob der Meinungsfreiheit. Am Tag danach wird sie eingeschränkt und es muss eingestanden werden, dass allein das Forschungsministerium 16,5 Millionen Euro für die Jagd auf TE und einige andere Medien ausgibt.
Nach Merz' undiplomatischen Aussagen will Trump US-Truppen aus Deutschland abziehen. Schon bietet sich Polen als Standort an. Für Merz wird der Vorgang zum kompletten Offenbarungseid. Polen sammelt ein, was Deutschland politisch und wirtschaftlich verspielt.














